Forum: Wissenschaft
Zahlungen von Energiekonzernen verschwiegen: Klimaforscher unter Verdacht
DPA

Ein Klimaforscher gerät unter Beschuss: Seine Studien, die einer gefährlichen menschengemachten Erwärmung widersprechen, sollen heimlich von der Industrie bezahlt worden sein.

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petra.blick 24.02.2015, 09:06
1. ... und da es ja Verschwörungen nicht gibt,

wie wir seit je her aus den Medien kennen, kann dieser Bericht ja nicht stimmen.

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TRicKeY 24.02.2015, 09:06
2.

Tja, bei so einem Thema fließt vermutlich eine Menge Geld. Aber wie üblich zahlt die Industrie einfach besser.

Schade, wie die höchstmögliche Objektivität, die Wissenschaft versucht zu erreichen, durch solche Subjekte in den Dreck gezogen wird. Blöde nur, wenn man in Sachen PR auf das falsche Pferd setzt!

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tetrix 24.02.2015, 09:11
3. Die Finanzierung von

...ist nix Neues, siehe auch hier: http://www.zeit.de/2012/48/Klimawandel-Marc-Morano-Lobby-Klimaskeptiker

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erlachma 24.02.2015, 09:14
4.

Ohne unabhängige Nachrecherche würde ich jetzt so eine Meldung erstmal nicht allzu hoch hängen, Greenpeace hat schließlich auch Ziele - aber mit der Aussage "klima-kommunistischen Journalismus" hat sich der Verteidiger des Klimaskeptikers gehörig selbst diskreditiert. Warum sollte man jemandem, der so einen Dummfug von sich gibt, bei seinen anderen Behauptungen mehr Glauben schenken?

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christoph_hense 24.02.2015, 09:20
5. Wissenschaftspublikationen also die wahre

Die Wirtschaft nimmt seit Langem umfassenden Einfluss auf die Politik, die Geheimdienste, das Militär - und vice versa, die Presse und nun auch auf die Wissenschaft - und auch hier ist erst die Spitze des Eisbergs sichtbar; wir brauchen dringend demokratische Reformen, sonst ist der Weg in die Wirtschaftsdiktatur unumkehrbar!

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TPunkt 24.02.2015, 09:20
6. Achtung!

Rechtfertigungsversuche und Verschwörungstheorien der Klimawandel-"Skeptiker" in 3... 2... 1...
Übrigens: "Klimakommunismus". Tolle Neukreation! Werde ich in mein Bullshitbingo aufnehmen. Direkt neben "Ökofaschismus" und "links-grün-versifft". (Was denn eigentlich nun: Faschismus oder Kommunismus? Einigt euch mal.)

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Mac_Beth 24.02.2015, 09:23
7.

Zitat von erlachma
Ohne unabhängige Nachrecherche würde ich jetzt so eine Meldung erstmal nicht allzu hoch hängen, Greenpeace hat schließlich auch Ziele - aber mit der Aussage "klima-kommunistischen Journalismus" hat sich der Verteidiger des Klimaskeptikers gehörig selbst diskreditiert. Warum sollte man jemandem, der so einen Dummfug von sich gibt, bei seinen anderen Behauptungen mehr Glauben schenken?
Ich finde er hat das damit ziemlich gut auf den Punkt gebracht.

Die Klimaforschung wie sie im allgemeinen praktiziert wird hat schon eine sehr starke ideologische Prägung. Da werden abweichende Meinungen ganz schnell diskreditiert. Nicht zuletzt weil hinter "Öko" mittlerweile auch eine extreme industrielle Maschinerie am Laufen ist. Da geht es um viel Geld.

Organisationen wie Greenpeace haben also durchaus Interesse daran Abweichler an den Pranger zu stellen.

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paula_f 24.02.2015, 09:27
8. klimakommunistischen Journalisten

das hier abwertende Attribut trifft das Thema sehr genau. Das Klima, die Luft und das Wasser gehört allen. Wenn aber nur wenige, von kurzfristiger Gewinnmaximierung getrieben, alle schädigen - fällt der eigentlich kommunistische Gedanke auf fruchtbaren Boden.

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duke_van_hudde 24.02.2015, 09:28
9. Hmm

Das ganze ist ein riesiges Problem was den Forschungsteil angeht.
Vom Staat und gerade von der EU bekommt man nur Geld wenn man auf Line ist und das schreibt was die Hauptstrom Meinung ist. Der Herr hätte also niemals Geld für seine Forschung aus Staatlichen Programmen bekommen. Zu mindestens in Europa würde es so sein, wie es genau in den USA ist kann ich schwer beurteilen aber ich vermute stark das es genau das gleiche sein wird.
Das heißt wenn man nicht auf Line ist muss man andere Geldgeber finden und da bleibt natürlich nur die passende Industrie übrig.

So und jetzt hat man die Probleme an der Backe und zwar das man beide Seiten nicht glauben kann. Den beide Seiten sind eigentlich nur gekaufte Studien die von Geldgebern bezahlt werden die wollen das ihre Meinung irgendwie in den Studien vorkommt.
Für die Zeitschriften die solche Artikel veröffentlichen ist es auch sehr kompliziert eine andere Meinung wie die Hauptstrom Meinung zu Wort kommen lassen. Den bei Artikeln die auf der anderen Seite stehen schauen natürlich die ganzen gekauften(vom Staat gekauften und einigen abhängigen Industrien) Wissenschaftler genau hin und die Anzahl im Klimabereich ist riesig um Fehler zu finden.

Das Problem mit der Klimaforschung ist halt auch das es gerade ein riesiges Modethema ist. Da wurde ganze Institute neu aus dem Boden gestampft.

Das bisher auch die Haupt Meinung mit ihren Berechnungen quasi nie recht hatte bleibt dabei unberücksichtigt. Die sagen dann das ist Algorithmen nicht gut genug waren oder das sie bestimmte Punkte nicht berücksichtigt haben.

Daher bleibe ich bei meiner Meinung das es eine Menschen gemachte Veränderung gibt die aber weniger stark ist wie man uns glauben machen will.

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