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Zu viel Nitrat im Wasser: Deutsches Düngerecht ist der EU zu lasch
DPA

Noch immer landet über den Dünger zu viel Nitrat im Grundwasser, das schadet Pflanzen und Tieren. Das ärgert die EU - auch die Spannungen zwischen der deutschen Umwelt- und Agrarministerin nehmen zu.

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meinemutti 24.03.2019, 16:48
1. Das ist wirklich nichts neues ....

....schon Ilse Aigner hat erfolgreich die Aufforderungen der EU ignoriert und stattdessen einen Gesprächskreis gegründet.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann reden sie noch immer.....

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ekel-alfred 24.03.2019, 16:56
2. Kann ich bestätigen

Ich bin Aquarianer und habe an meinem damaligen Wohnort am Niederrhein erhebliche Probleme u.a. mit den Nitratwerten im Leitungswasser gehabt. Die Algen haben sich gefreut, der Aquarianer und die Fische nicht. Der Wasserwechsel soll ja eigentlich die Schadstoffkonzentration senken, mit dem Wasser ging das nur bedingt. Das Zeug ist letztlich mühsam mit Harz wieder auszufiltern, was aufwendig und teuer ist. Für Fische ist es ab einer bestimmten Konzentration tödlich. Was es im menschlichen Körper so anrichtet, möchte ich erst gar nicht wissen.

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Europa! 24.03.2019, 16:57
3. Schande

Deutschland wird immer mehr zum Umweltferkel Europas. Und wir zerstören nicht nur die eigene Umwelt, sondern auch die unserer Nachbarn. Das Landwirtschaftsministerium darf nicht länger ein Erbhof der CDU/CSU sein, die nur den Profit der Agrarindustrie sieht. Und die Monsanto-Fusion hätte auch nie genehmigt werden dürfen. Sie macht einen der größten in Deutschland ansässigen Konzerne zum Komplizen einer kriminellen Agrarwirtschaft.

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hannesR 24.03.2019, 16:57
4. wie lange werden die Milliuonenbauern noch subventioniert

auch auf kosten der Gesundheit der Bürger.
Das Grundwasser ist schon durch den Klimawandel, der Haus gemacht ist genug gefährdet und die Bauern machen alles immer noch schlimmer, weil sie den Hals nicht mehr voll kriegen. Das Durchschnittseinkommen der Bauern ist wesentlich höher, als das der arbeitenden Bevölkerung. Als Majorität der CSU/CDU Wähler aber bekommen sie mittlerweile unser Steuergeld nachgeworfen auf Kosten der Gesundheit der Allgemeinheit.
Trinkwasser ist ein lebenswichtiges Element unseres Daseins, dies aus Geldgier zu zerstören kann die CDU/CSU nicht mehr verantworten. Wahlen hin oder her, das ist schon kriminell verantwortungslos.

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spon-1310712841582 24.03.2019, 16:57
5. Nun habt euch mal nicht so!

die Grenzwerte für die Dieselabgase werden auch ständig in Zweifel gezogen - u. a. durch 100 Langenfachärzte ( manche nennen sie "Experten" andere sagen sogar "Wissenschaftler"). Es lassen sich doch sicherlich auch 100 "Experten" finden, die - ohne sich zu verrechnen - die Grenzwerte für Nitrat anzweifeln werden. Dann heben wir dei Grenzwerte einfach solange an bis es "passt".Hauptsache weiter so! Frau Klöckner kann mal den Verkehrsminister fragen, wie man so was macht.

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udo l 24.03.2019, 16:57
6. Die Flächenbindung,

die der Horst, der Seehofer einst aufhob, war wohl doch nicht soo schlecht. Zumindest würde es diese hohe Nitratbelastung nicht geben.

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seven21 24.03.2019, 17:01
7.

Klöckner ist eine katastrophale Fehlbesetzung. Aber wahrscheinlich kann man weder der CDU, noch der CSU dieses Amt überlassen. Umweltschutz interessiert den Großteil der deutschen Bauern nicht.

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wahe 24.03.2019, 17:06
8. Wir brauchen nicht:

1. Gülleimport aus Holland! Die exportieren ihre Gülle, weil sie sie in Holland nicht mehr auf die Felder bringen dürfen! 2. eine Fleischproduktion für die Welt! Das was in Deutschland produziert wird, kann hier garnicht verbraucht werden! 3. Die ausländische Fleischindustrie muß von uns nicht über die Güllekonzentrationen auf den Feldern subventioniert werden, indem wir fürs Trinkwasser immer mehr zahlen müssen!

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Idinger 24.03.2019, 17:10
9. Es wäre

schon viel geholfen, wenn der Staat eine für die Gewässerreinigung gesetzlich zweckgebundene Gülle-Steuer (in Höhe der Mineralölsteuer für Benzin) erheben würde.

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