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Zwei-Grad-Ziel beim Klimaschutz: Von wegen Humbug
DPA

Manche Forscher zweifeln am Plan, die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen. Sollte sich die Menschheit also offiziell davon verabschieden? Nur wenn sie sehr gute Alternativen hat - denn der Kampf gegen den Klimawandel muss weitergehen.

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knuty 12.06.2015, 21:33
200.

Zitat von charliep2
mit der mit CO2 gefüllten Röhre ist schön und zeigt anschaulich das Absorptionsvermögen einer praktisch zu 100% mit CO2 gefüllten Röhre. Ok, es liefert eine qualitative Aussage, quantitativ gibt es nicht viel her, außer evtl. dass ein Sättigungseffekt eher nicht so schnell eintritt. Lustig wäre jetzt noch, wenn man die sagenhafte "Gegenstrahlung" mit einer zweiten Wärmebildkamera auf der anderen Seite (da wo sich die Flamme befindet) visualisieren könnte. Sonst könnte man annehmen, dass sich die Luft dort wo sich das (viele) CO2 befindet halt ein bisschen erwärmt, u. a. auch in großen Höhen - und das war's dann aber auch. Beim nächsten Flug werde ich mal darauf achten, ob die Außentemperatur zugenommen hat, so von -50 auf -48°C - das wäre der Hammer.
Schön beobachtet, dass ein Sättigungseffekt erst bei 100% CO2 auftritt.

Die atmosphärische Gegenstrahlung lässt sich schlecht mit einer Wärmebildkamera visualisieren, die in diesem IR-Bereich nicht empfindlich ist und schon gar nicht bei dieser Anordnung des Experiments.

Allerdings konnte man in dem Experiment davor mit den zwei Glaskisten an den Thermometern ablesen, dass die mit mehr CO2 gefüllte Glaskiste sich mehr und schneller erwärmt.

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wiesoweshalbwarum 12.06.2015, 22:49
201. Das 2°-Ziel ist reine Verarsche!

Eine Politik, die nicht in der Lage ist, die Krankenkassenbeiträge zu stabilisieren, gibt nun vor, die Welttemperatur in 100 Jahren um 2 Grad regulieren zu können. Und das Schöne dabei: Man kann mit dem sogenannten Klimaschutz alles rechtfertigen, jedes Verbot, jeder Steuererhöhung. Kurz: Man kann die Menschen auf einen Horizont niedriger Erwartungen einstimmen. Also auf etwas, was man ohnehin für geboten hält. Während die Menschen die Stabilisierung der Gesundheitskosten innerhalb einer Wahlperiode überprüfen können, ist eine Erfolgskontrolle beim Klimaschutz - wenn überhaupt - erst in 100 Jahren möglich. Eine beruhigende Aussicht für jeden Politiker, der wiedergewählt werden will.

Der in allen "Lagern" anerkannte und geachtete Mathematiker und Klimaforscher Hans von STORCH, einer der Pioniere der ersten Klima-Modelle beim Max-Planck-Institut in Hamburg, bringt es auf den Punkt - kurz & klipp & klar:

“Zwei Grad ist eine politische,

eine sinnlose Zahl.

Ich halte das für Verarschung“ !

Danke - d a s genügt !

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wiesoweshalbwarum 13.06.2015, 00:35
202. zu 28# Wildes Herz

Zitat von Wildes Herz
...und weiß der Autor dieses Postings eigentlich, dass das gar nicht stimmt (2014 war das wärmste Jahr seit Beginn der Messungen) und dass es für das Stagnieren der Erdtemperatur in den Jahren vor dem Temperatur-Rekordjahr 2014 gleich eine ganze Reihe von plausiblen Theorien und Erklärungen gibt? http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/2014-knackt-den-rekord-waermstes-jahr-seit-ueber-130-jahren-a-1010780.html http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/stillstand-der-temperatur-erklaerungen-fuer-pause-der-klimaerwaermung-a-877941.html
Weiß Wildes Herz + die Autoren der Spiegel-Artikel nicht:

- dass das Jahr 2014 zwar in Deutschland das wärmste Jahr seit Beginn der Messungen war, weltweit aber nicht;

- dass es für dieses Phänomen wissenschaftliche Erklärungen gibt;

- dass die Welt- und die Deutschland-Temperaturen trotzdem seit 17 Jahren einen weiterhin fallenden Trend anzeigen;

- das sich der fallende Trend in den nächsten Jahrzehnten sogar noch verstärken wird.

Der folgende Link könnte hierbei sehr lehrreich sein ;-)

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danduin 13.06.2015, 08:33
203. Einführung einer Steuer

Wenn es wenigstens die Industrienationen ernst meinen mit dee Umwelt, dann mmüssen sie ei e hohe Steuer einführen für Produkte, welche die Umwelt stark belasten. Eine unabhängige Organisation kann in den Herstellungslaendern die Belastunen prüfen. Ansonsten ist das alles nur heisse Luft, da eine Selbstverpflichtung nicht bei allen Ländern greift.

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Kindergeburtstag 13.06.2015, 09:18
204. !

Zitat von knuty
Schön beobachtet, dass ein Sättigungseffekt erst bei 100% CO2 auftritt. Die atmosphärische Gegenstrahlung lässt sich schlecht mit einer Wärmebildkamera visualisieren, die in diesem IR-Bereich nicht empfindlich ist und schon gar nicht bei dieser Anordnung des Experiments. Allerdings konnte man in dem Experiment davor mit den zwei Glaskisten an den Thermometern ablesen, dass die mit mehr CO2 gefüllte Glaskiste sich mehr und schneller erwärmt.
"Schön beobachtet, dass ein Sättigungseffekt erst bei 100% CO2 auftritt. "
Ist falsch!
http://scienceblogs.de/primaklima/wp-content/blogs.dir/29/files/2012/06/i-1707e79b9d50ca1aa4a125071fd5bbe0-Graph2.JPG

zeigt sehr gut, dass für die 15mum-Bande unter Normdruck (fast) keine Veränderung durch zusätzliches CO2 auftritt.
Gleichzeitig ist aber richtig, dass die Seitenbanden zusätzlich absorbieren und zusätzliches CO2 sehr wohl einen Erwärmungseffekt hat. (Das Bild ist vereinfachend, weil Wasser nicht mitberechnet wurde)

"dass die mit mehr CO2 gefüllte Glaskiste sich mehr und schneller erwärmt."
Klar, CO2 hat ja auch eine viel größere Dichte.

#199 "[..] Es gibt keine Klimapause. 2014 war das Rekordjahr.[..]"
Ist eine Exotenmeinung in der Klimawissenschaft, ein Großteil der Wissenschaftler sehen eine "Hiatus" und noch viel wichtiger eine statistisch signifikante Abweichung der realen Temperaturentwicklung von den Modellen und Prognosen, diese sind dementsprechend falsch.
2014 unterscheidet sich kaum/nicht von anderen Jahren, ausser in einem Datenset und selbst da ist mathematisch ist die Gegenaussauge: "2014 war nicht das Rekordjahr." wahrscheinlicher.
Die globale Temperatur ist in der letzten Dekade und länger sehr kosntant.

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huehneraugen 13.06.2015, 09:23
205. Eine Sättigung

Zitat von knuty
Schön beobachtet, dass ein Sättigungseffekt erst bei 100% CO2 auftritt. Die atmosphärische Gegenstrahlung lässt sich schlecht mit einer Wärmebildkamera visualisieren, die in diesem IR-Bereich nicht empfindlich ist und schon gar nicht bei dieser Anordnung des Experiments. Allerdings konnte man in dem Experiment davor mit den zwei Glaskisten an den Thermometern ablesen, dass die mit mehr CO2 gefüllte Glaskiste sich mehr und schneller erwärmt.
wird nie auftreten, da die Absorption exponentiell verläuft und sich asymptotisch dem Maximalwert der Absorption annähert. Im Übrigen hängt die Größe der Absorption auch von der Absorptionsstrecke ab. Auch bei 100% erreicht die Absorption keine Extremwerte, wenn die absorbierende Schicht nur kurz ist.

Dass sich die Kiste mit dem Kohlendioxid schneller erwärmt, das wird an der geringeren Wärmeleitfähigkeit von Kohlendioxid im Vergleich zu Luft liegen.

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Stefan_G 13.06.2015, 09:39
206. zu #184

Zitat von l.augenstein
Ich sagte lediglich, dass auch das sog. Waldsterben medial hochgehyped wurde und heute eingestanden wird, dass es dieses Waldsterben offensichtlich nicht gab.
OK, und warum jammern Sie jetzt, weil "das sog. Waldsterben medial hochgehyped wurde und heute eingestanden wird, dass es dieses Waldsterben offensichtlich nicht gab."?

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knuty 13.06.2015, 10:08
207.

Zitat von wiesoweshalbwarum
Der in allen "Lagern" anerkannte und geachtete Mathematiker und Klimaforscher Hans von STORCH, einer der Pioniere der ersten Klima-Modelle beim Max-Planck-Institut in Hamburg, bringt es auf den Punkt - kurz & klipp & klar: “Zwei Grad ist eine politische, eine sinnlose Zahl. Ich halte das für Verarschung“ ! Danke - d a s genügt !
Er sagte dies 2009 allerdings mit der Begründung, weil dieses Ziel bis 2050 nicht mehr zu erreichen sei.

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l.augenstein 13.06.2015, 10:17
208.

Zitat von wiesoweshalbwarum
Eine Politik, die nicht in der Lage ist, die Krankenkassenbeiträge zu stabilisieren, gibt nun vor, die Welttemperatur in 100 Jahren um 2 Grad regulieren zu können. Und das Schöne dabei: Man kann mit dem sogenannten Klimaschutz alles rechtfertigen, jedes Verbot, jeder Steuererhöhung. Kurz: Man kann die Menschen auf einen Horizont niedriger Erwartungen einstimmen. Also auf etwas, was man ohnehin für geboten hält. Während die Menschen die Stabilisierung der Gesundheitskosten innerhalb einer Wahlperiode überprüfen können, ist eine Erfolgskontrolle beim Klimaschutz - wenn überhaupt - erst in 100 Jahren möglich. Eine beruhigende Aussicht für jeden Politiker, der wiedergewählt werden will. Der in allen "Lagern" anerkannte und geachtete Mathematiker und Klimaforscher Hans von STORCH, einer der Pioniere der ersten Klima-Modelle beim Max-Planck-Institut in Hamburg, bringt es auf den Punkt - kurz & klipp & klar: “Zwei Grad ist eine politische, eine sinnlose Zahl. Ich halte das für Verarschung“ ! Danke - d a s genügt !
Dazu paßt diese Aussage in einem Spiegelartikel zu der 2°-Saga:

"Lange galt eine Erwärmung von drei Grad als wahrscheinlich, sollte sich die Menge des Gases Kohlendioxid (CO2) in der Luft im Vergleich zu vorindustriellen Zeiten verdoppeln. Doch inzwischen hat sich die Wissenschaft in dieser zentralen Frage der Klimaforschung korrigiert: Der Uno-Klimarat IPCC hat den Wert der sogenannten Klimasensitivität aufgeweicht.

In seinem jüngsten Sachstandsbericht hält das Gremium eine Erwärmung von lediglich 1,5 Grad für ebenso wahrscheinlich wie eine von drei Grad. Die schlechte Nachricht: Ebenso möglich sei ein globaler Temperaturanstieg von 4,5 Grad.

Knapp ein Grad Erwärmung ist bereits erreicht, seit die Industrialisierung begann. Wie viel CO2 dürfen Fabriken, Autos, Kraftwerke und Heizungen noch freisetzen, bis zwei Grad nicht mehr zu verhindern wären?"

Was ich daraus lesen kann ist, dass man zwar das CO2 für so ziemlich alles Klimamäßige verantwortlich macht, dass man aber schon wieder mal beginnt, zu relativieren und aufzuweichen.
In 20 Jahren wird man dann vermutlich sagen, dass es doch nicht das CO2 war sondern dass sich die Erde etwas in Richtung Sonne bewegt hat:-)

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charliep2 13.06.2015, 10:20
209. The Experiment

Zitat von knuty
Schön beobachtet, dass ein Sättigungseffekt erst bei 100% CO2 auftritt. Die atmosphärische Gegenstrahlung lässt sich schlecht mit einer Wärmebildkamera visualisieren, die in diesem IR-Bereich nicht empfindlich ist und schon gar nicht bei dieser Anordnung des Experiments. Allerdings konnte man in dem Experiment davor mit den zwei Glaskisten an den Thermometern ablesen, dass die mit mehr CO2 gefüllte Glaskiste sich mehr und schneller erwärmt.
Das Experiment mit der Röhre ist praktisch genau das gleiche wie der Schulversuch, dessen Entwicklung in der bereits o. g. Diplomarbeit beschrieben wird.
Nur wird dort zusätzlich noch der Temperaturverlauf des Gases im Messrohr aufgezeichnet, wodurch man sich das fernsehwirksame Glaskasten-Experiment sparen kann.

Jetzt aber noch ein klitzekleiner Kritikpunkt zu dieser Super-Arbeit (mit Abstand das Beste was mir zu Thema begegnet ist):
Der Begriff "Gegenstrahlung" (der mir nicht gefällt) wird dort verwendet aber nicht weiter erklärt, so wie auch eine Legende und ein Abkürzungsverzeichnis fehlen. Deshalb zur Strafe hier meine Interpretation:
Das ist lediglich eine Hilfsgröße, mit der man die Erwärmung der Luft (durch Absorption) in Bodennähe anschaulich als Vektor beschreiben kann. Leider suggeriert auch die Illustration hier, dass es sich dabei um eine Art Spiegel handeln könnte, was natürlich Humbug ist.
Echte Kritik am Klimawandel-Dingens folgt evtl. später.

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