Sean Connery Bonds Top Secrets

Martinis, Gangster, schöne Frauen: Als Geheimagent James Bond wurde Sean Connery zum Weltstar und Jahrhundert-Sexsymbol. Zum Geburtstag des Schotten blickt einestages zurück auf seine turbulente Jugend - in der eine Karriere als Schauspieler alles andere als vorgezeichnet war.
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Sexsymbol ohne Verfallsdatum: Connery hatte einmal im Interview erklärt, mehr als alles andere wünsche er sich, ein alter Mann mit einem guten Gesicht zu werden. Ein Wunsch, der offenbar in Erfüllung ging: Das Magazin "People" ernannte Sean Connery 1989 im Alter von 59 Jahren zum "Sexiest Man alive". Zehn Jahre später wurde er von der US-Zeitschrift "New Woman" sogar zum "Sexiest Man of the Century" gewählt.

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Held im Borat-Kostüm: 1973 spielte Sean Connery in "Zardoz" den Endzeitbarbaren Zed - es war eine der ersten Rollen des gebürtigen Schotten, nachdem er sein Engagement als James-Bond-Darsteller beendet hatte. Nach Kräften bemühte sich Connery damals, sich mit seinen neuen Rollen vom James-Bond-Klischee zu distanzieren. Der ungewöhnliche Sciene-Fiction-Streifen spaltete die Kritiker, avancierte aber zum Kultfilm.

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Universeller Erfolg: In seiner Jugend hatte Sean Connery einige Gelegenheitsjobs. Bevor er Schauspieler wurde, arbeitete er als Lastwagenfahrer, Nacktmodell, Sargpolierer und - relativ erfolgreich - als Bodybuilder. 1950 wurde er schottischer Bodybuilding-Meister. Später erreichte er sogar den dritten Platz bei der Mister-Universum-Wahl in London: Das Bild zeigt Connery (Mitte) bei diesem Wettbewerb im Jahr 1952.

Foto: Sean Connery - Eine Hommage in Fotografien
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Gefährlich attraktiv: Sean Connery kam 1930 in Fountainbridge, einem Arbeitervorort von Edinburgh, als Sohn eines Hilfsarbeiters und einer Putzfrau zur Welt. Im Alter von 27 Jahren erhielt er seine erste kleine Kinorolle - in dem Film "Die blinde Spinne". Das Foto zeigt ihn ein Jahr später, als er bereits an der Seite von Lana Turner im Melodram "Herz ohne Hoffnung" spielte. Den beiden Schauspielern wurde eine Affäre nachgesagt, die Connery in Todesgefahr brachte - denn Turner war mit einem berüchtigten Gangster liiert.

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Ehepaar Connery: 1962 heiratete Sean Connery die gebürtige Australierin und Schauspielerkollegin Diane Cilento. Nach elf turbulenten Jahren Ehe ließen sich die Zwei scheiden. Das Foto zeigt das Paar auf dem Flughafen Heathrow im Mai 1963 nach ihrer Rückkehr von den Dreharbeiten zu "James Bond 007 - Liebesgrüße aus Moskau" in der Türkei. 2006 sorgte Cilento mit ihrer Autobiografie für Aufregung, in der sie Connery beschuldigte, sie wiederholt geschlagen zu haben.

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Man heiratet nur zweimal: 1975 ging Sean Connery mit der französischen Künstlerin Micheline Roquebrune, mit der er heute noch zusammenlebt, die zweite Ehe ein. Connery, dessen erste Ehe angeblich unter anderem unter seiner ungeheuren Leidenschaft für das Golfspielen gelitten haben soll, lernte Roquebrune, die ebenfalls leidenschaftliche Golferin ist, auf einem Golfturnier kennen. Auf dem Foto sind die zwei bei der Oscar-Verleihung 2003 in Los Angeles zu sehen, bei der Connery den Preis in der Kategorie "Beste Nebendarstellerin" an seine Schauspielerkollegin...

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...Catherine Zeta-Jones übergab. Seit seinem Film "Am Rande des Abgrunds" von 1982, in dem Connery den viel älteren Geliebten einer jungen Frau spielte, wurde Connery häufiger als Gegenpart zu wesentlich jüngeren Schauspielerinnen besetzt - etwa 1999 für den Film "Verlockende Falle" mit Catherine Zeta-Jones. In dem romantischen Thriller spielt er einen alternden Meisterdieb, der sich in eine junge "Kollegin" (Zeta-Jones) verliebt.

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Aushilfsmönch: Eigentlich war für die Rolle des Mönchs William von Baskerville in "Der Name der Rose" (1986) Michael Caine vorgesehen. Aber Produzent Bernd Eichinger, links, hielt Caine für keine passende Besetzung - und engagierte Sean Connery, der selbst ein enger Freund Caines ist.

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Toupetiert: Auch für die Hauptrolle des schneidigen U-Boot-Kapitäns in "Jagd auf Roter Oktober" (1990) war zunächst ein anderer, nämlich der knapp 25 Jahre jüngere Kevin Costner, vorgesehen. Doch dann erhielt Connery auch hier den Zuschlag und erhöhte unfreiwillig die Ausgaben für den insgesamt 30 Millionen Dollar teuren Film: Sein Toupet soll 20.000 Dollar gekostet haben.

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Bond-Schopf: "James Bond - 007 jagt Dr. No" (1962) war Sean Connerys erster Bond-Film und machte den Schauspieler zum Star. In fast allen Bond-Filmen trug Connery, der schon in jungen Jahren an zunehmendem Haarausfall litt, ein Toupet, dass er allerdings gehasst haben soll und Berichten seiner Kollegen zu Folge nach dem Dreh stets schleunigst in die Ecke warf. Bei anderen Rollen weigerte er sich konsequent, sein lichtes Haar zu verstecken, wenn es die Rolle nicht unbedingt erforderte.

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Sean Connery - Eine Hommage in Fotografien

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Hart, aber graziös: Sean Connery mit Ursula Andress in "James Bond - 007 jagt Dr. No". Die Produzenten der ersten Bond-Filme, Albert R. Broccoli und Harry Saltzman, gaben Connery die Hauptrolle, da er in ihren Augen einerseits Härte ausstrahlte, sich andererseits aber graziös bewegte.

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Der Schüler und sein Meister: Nach drei James-Bond-Filmen wollte Sean Connery beweisen, dass mehr in ihm steckte als ein lässiger Geheimagent, den die Frauen umgarnen. 1964 übernahm er deswegen in Alfred Hitchcocks Psychothriller "Marnie" die Rolle eines Verlegers, der seine kleptomanisch veranlagte Sekretärin zu einer Heirat erpresst.

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Der Meister und sein Schüler: Sean Connerys Figur als der Weltklasse-Autor William Forrester in Gus Van Sants Film "Forrester - Gefunden!" wurde von zwei berühmten Schriftstellern inspiriert: J.D. Salinger und Kennedy Toole. Das Drama, in dem Forrester das literarische Talent des 16-jährigen Jamal Wallace alias Rob Brown (rechts) entdeckt, wurde von den Kritikern gefeiert.

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Klassische Bond-Pose: "Liebesgrüße aus Moskau" (1963) war Sean Connerys zweiter Bond-Film und wurde sein persönlicher Lieblingsfilm aus der Agentenfilmreihe. Connerys Stuntdouble sah ihm so ähnlich, dass er in den Drehpausen am Set einen falschen Schnurrbart trug, um nicht verwechselt zu werden.

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Vom Geheimagenten zum General: Das Weltkriegsepos "Die Brücke von Arnheim" (1977), in dem Sean Connery einen Fallschirmgeneral spielte, gehörte - abgesehen von den Bond-Filmen - zu seinen erfolgreichsten Filmen in den siebziger Jahren. Auf dem Foto ist Connery, links, in einer Drehpause mit Ryan O'Neal, Mitte, und Gene Hackman zu sehen.

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Goldjunge: Mit "Goldfinger" setzte 1964 endgültig die "Bondmania" ein. Zu den absolut unvergesslichen Szenen des Films gehört der...

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...der "Kiss of Death from Mr. Goldfinger": Die ganz in Gold gehüllte Shirley Eaton stirbt zu Beginn des Films - sie erstickt, weil ihre Haut nicht mehr atmen kann.

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Pausenclown: Sean Connery albert in einer Drehpause von "James Bond 007 - Diamantenfieber" (1971) herum, Filmpartnerin Jill St. John posiert neben ihm. Connerys geradlinige Art und sein oft trockener Humor machten ihn bei vielen Filmcrews beliebt.

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Der Bond fürs Leben: Für "Sag niemals nie" (1983), ein Remake von "Feuerball" von 1965, stand Sean Connery nach zwölfjähriger Bond-Pause wieder als Geheimagent 007 vor der Kamera, hier mit Co-Star Kim Basinger. Insgesamt drehte Connery sieben Bond-Filme und schaffte es ins Guinness-Buch der Rekorde - als der beliebteste Bond-Darsteller. Er selbst hatte für die Rolle, die ihm sein Leben lang anhaftete, weniger übrig und bezeichnete sie später als "Fluch".

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Im Mittelpunkt trotz Nebenrolle: Zwar wurde Sean Connerys Rolle in "Die Unbestechlichen" im Jahr 1987 neben Kevin Costner, zweiter von rechts, Andy Garcia, links, und Charles Martin Smith, rechts, nur als "großer Gastauftritt" betrachtet. Dennoch brachte ihm die Darstellung des alterfahrenen Polizisten Jim Malone sowohl einen Oscar als auch einen Golden Globe für die "Beste Nebenrolle" ein.

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Alter Hase in Hollywood: In "Indiana Jones und der letzte Kreuzzug" (1989) spielt Sean Connery, rechts, als Henry Joney Indianas Vater - obwohl er nur zwölf Jahre älter ist als Harrison Ford.

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Verdeckt entdeckt: Die glatzköpfigen Männer dieser Welt konnten aufatmen, als aufgedeckt wurde, dass Sean Connery in allen Bond-Filmen, die ihm den internationalen Durchbruch als Schauspieler brachten, ein Toupet getragen hatte. Im Alter von 21 Jahren begann sein Haarausfall. Später weigerte sich Connery, für seine Filmparts seinen Kahlkopf zu verdecken. Auf diesem undatierten Set-Bild ist er noch mit künstlichem Langhaar zu sehen.

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Furchteinflößend: Während der Dreharbeiten zu "Family Business" (1989) gab Matthew Broderick, Mitte (rechts Dustin Hoffman), vor einigen Crew-Mitgliedern immer seine Connery-Imitation zum Besten. Als Connery dies herausfand, fragte er einen Assistenten, warum Broderick sie ihm nicht auch vorgeführt habe. Der Assistent teilte ihm mit, dass Broderick womöglich Angst vor ihm gehabt habe, woraufhin der schottische Star sagte: "Gut. Das sollte er auch!"

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Rock-Star: 1996 stand Sean Connery mit Nicolas Cage für den Thriller "The Rock", der auf der Gefängnisinsel Alcatraz spielt, vor der Kamera - als gealterter inhaftierter Agent. Obwohl der Hollywood-Star damals schon 66 Jahre alt war, ließ er es sich nicht nehmen, mehrere Actionszenen selbst zu drehen.

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Es kann nur einen geben: Sean Connery, links, wird mit der "Highlander"-Saga weniger in Verbindung gebracht als Hauptdarsteller Christopher Lambert, dessen Mentor Connery spielte. In der Rolle des unsterblichen Connor MacLeod gelang Lambert 1985 der endgültige internationale Durchbruch.

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