Prominente Abgänge der Trump-Regierung Und raus bist du

Mit Mick Mulvaneys Abschied wechselt US-Präsident Trump seinen Stabschef im Weißen Haus erneut aus. Auch auf anderen Posten wurde rege durchgewechselt. Eine Auswahl der Abgänge in Bildern.
1 / 41

Kellyanne Conway ist seit 2016 Trumps Beraterin in Washington, zuvor leitete sie dessen Kampagne im Wahlkampf. Die Politologin, Juristin, Demoskopin und vierfache Mutter will Ende August 2020 das Weiße Haus verlassen - angeblich aus familiären Gründen.

Foto: JONATHAN ERNST/ REUTERS
2 / 41

Über Wochen war über einen möglichen Abgang von Dan Coats spekuliert worden - am 28. Juli 2019 war es dann tatsächlich so weit. Der Geheimdienstkoordinator hatte Präsident Donald Trump mehrfach öffentlich widersprochen und musste gehen.

Foto: Joshua Roberts/ REUTERS
3 / 41

Am 12. Juli 2019 nimmt Alexander Acosta seinen Hut: Der Arbeitsminister tritt nach wachsender Kritik an einem umstrittenen Deal 2008 mit dem Unternehmer Jeffrey Epstein zurück, gegen den neue Missbrauchsvorwürfe erhoben werden.

Foto: Brendan Smialowski/ AFP
4 / 41

Der Abgang von Sarah Sanders wirkte freiwillig: Trump verkündete am 13. Juni auf Twitter, dass seine "wunderbare" Sprecherin Ende des Monats das Weiße Haus verlassen werde, um in ihren Heimatstaat Arkansas zurückzukehren.

Foto: Evan Vucci/ AP
5 / 41

Randolph D. Alles war seit dem 25. April 2017 Direktor des Secret Service, zu dessen Aufgaben es unter anderem gehört, US-Präsident Donald Trump und seine Familie zu beschützen. Eben dieser Präsident feuert Alles Anfang April 2019. Es ist nur der jüngste Fall in einer langen Reihe von Rücktritten und Entlassungen unter Donald Trump.

Foto: Erin Scott/ REUTERS
6 / 41

Heimatschutzministerin Kirstjen Nielsen gibt ihren Posten ab - das verkündet US-Präsident Donald Trump Anfang April 2019 via Twitter. Die 46-Jährige war bisher unter anderem für die Grenzpolitik zuständig.

Foto: Luis Echeverria/ REUTERS
7 / 41

Verteidigungsminister James Mattis kündigt Ende Dezember seinen Rücktritt für Ende Februar 2019 an. Als Grund nennt er Meinungsverschiedenheiten mit dem US-Präsidenten.

Foto: BRENDAN SMIALOWSKI/ AFP
8 / 41

Innenminister Ryan Zinke werde zum Jahresende gehen, gibt Trump Mitte Dezember via Twitter bekannt. Zinke war im März 2017 vom Senat im Amt bestätigt worden und gehört damit zu den Ministern, die sich lange unter Trump gehalten haben.

Foto: POOL/ REUTERS
9 / 41

John Kelly war seit Sommer 2017 Stabschef des Weißen Hauses. Anfang Dezember kündigt Trump an, Kelly werde den Posten Ende des Monats aufgeben. Der neue Stabschef wird der dritte innerhalb von zwei Jahren sein.

Foto: Leah Millis/ REUTERS
10 / 41

Einen Tag nach den Midterm-Wahlen reicht der US-Justizminister Jeff Sessions seinen Rücktritt ein - auf Bitten von Donald Trump. Der Präsident hatte seinen Justizminister in den vergangenen Monaten mehrfach öffentlich kritisiert.

Foto: Pablo Martinez Monsivais/ AP
11 / 41

Am 9. Oktober 2018 verkündet Nikki Haley, dass sie ihren Posten als US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen zum Jahresende aufgeben wird.

Foto: OLIVIER DOULIERY/ AFP
12 / 41

Am 29. August 2018 trennt sich Trump von seinem Rechtsberater Don McGahn.

Foto: REUTERS
13 / 41

Der Chef der Umweltschutzbehörde EPA, Scott Pruitt, räumt nach einer Serie von Skandalen am 5. Juli 2018 sein Amt.

Foto: Carolyn Kaster/ AP
14 / 41

Am 28. März 2018 kündigt Trump auf Twitter an, Veteranenminister David Shulkin zu entlassen und den Posten an seinen Leibarzt Ronny Jackson zu geben. Eine interne Untersuchung war zu dem Ergebnis gekommen, dass Shulkin seine Frau auf Kosten der Steuerzahler mit auf eine Reise nach Europa genommen hatte.

Foto: Andrew Harnik/ dpa
15 / 41

Am 22. März 2018 kündigt Trump via Twitter an, seinen nationalen Sicherheitsberater auszutauschen. Der bisherige Amtsinhaber H.R. McMaster geht und wird durch den früheren US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, John Bolton, ersetzt.

Foto: Susan Walsh/ AP
16 / 41

Am 16. März 2018 - zwei Tage vor seiner Pensionierung - wird der ehemalige FBI-Vizechef Andrew McCabe entlassen.

Foto: Aaron Bernstein/ REUTERS
17 / 41

Trump verkündet am 13. März 2018 auf Twitter, dass Außenminister Rex Tillerson seinen Posten räumen muss. Spekulationen über die Personalie gab es schon länger. Aus Regierungskreisen hieß es, der Präsident habe sein Außenpolitik-Team für das geplante Treffen mit Nordkoreas Diktator Kim Jong Un neu aufstellen wollen.

Foto: JONATHAN ERNST/ REUTERS
18 / 41

Der Wirtschaftsberater des US-Präsidenten, Gary Cohn, kündigt am 6. März 2018 im Streit über die Zollpolitik Trumps seinen Rückzug an.

Foto: Joshua Roberts/ REUTERS
19 / 41

Die Kommunikationsdirektorin und enge Trump-Vertraute Hope Hicks teilt am 28. Februar 2018 mit, sie werde das Weiße Haus in den nächsten Wochen verlassen.

Foto: MANDEL NGAN/ AFP
20 / 41

Rob Porter, früherer Stabssekretär im Weißen Haus, tritt am 7. Februar 2018 zurück, nachdem Vorwürfe seiner Ex-Frauen wegen häuslicher Gewalt gegen ihn bekannt wurden.

Foto: NICHOLAS KAMM/ AFP
21 / 41

Die Vizesicherheitsberaterin Dina Powell kündigt am 8. Dezember 2017 ihren Rückzug an.

Foto: Jim Bourg/ REUTERS
22 / 41

Trumps Chefstratege und ehemaliger Wahlkampfchef Stephen Bannon verlässt am 18. August 2017 das Weiße Haus - und geht zunächst zur rechten Nachrichtenseite "Breitbart" zurück.

Foto: Ennio Leanza/ dpa
23 / 41

Anthony Scaramucci am 31. Juli 2017: Nach nur zehn Tagen als Kommunikationsdirektor ist der Ex-Wallstreet-Banker "The Mooch" seinen Posten schon wieder los.

Foto: JONATHAN ERNST/ REUTERS
24 / 41

Trumps Stabschef Reince Priebus verlässt am 28. Juli 2017 seinen Posten.

Foto: Carolyn Kaster/ AP
25 / 41

Donald Trumps Sprecher Sean Spicer verlässt am 21. Juli 2017 das Weiße Haus, als Trump ihm Anthony Scaramucci als Kommunikationsdirektor vorsetzen will.

Foto: Alex Brandon/ dpa
26 / 41

Nach nur drei Monaten im Amt wirft am 30. Mai 2017 der Kommunikationsdirektor des Weißen Hauses, Mike Dubke, hin.

Foto: Andrew Harnik/ AP
27 / 41

Donald Trump entlässt am 9. Mai 2017 den FBI-Chef James Comey.

Foto: Alex Brandon/ AP
28 / 41

Nach nur 23 Tagen im Amt tritt Trumps nationaler Sicherheitsberater Michael Flynn zurück. Er ist in die Russlandaffäre über eine etwaige Wahlbeeinflussung verstrickt.

Foto: Carlos Barria/ REUTERS
29 / 41

30. Januar 2017: Trump entlässt die amtierende Justizministerin und Chefanklägerin Sally Yates - offiziell vor allem wegen ihres Widerstands gegen seine Einwanderungspolitik.

Foto: SAUL LOEB/ AFP
30 / 41

10. September 2019: Donald Trump habe erhebliche Differenzen mit seinem Sicherheitsberater John Bolton. Deshalb forderte er ihn zum Rücktritt auf. Bolton gilt als Hardliner und wollte einen Regimewechsel in Iran herbeiführen. Er war seit April 2018 im Amt. Er folgte auf General H. R. McMaster.

Foto: Peter Nicholls/ REUTERS
31 / 41

Am 11. Oktober 2019 ist Kevin McAleenan dran: Er war auf Kirstjen Nielsen an der Spitze des Heimatschutzministeriums gefolgt. Offiziell heißt es, er wolle mehr Zeit mit der Familie verbringen. Tatsächlich soll McAleenan jedoch tief frustriert über die Arbeit und zahlreiche Personalentscheidungen in seinem Haus gewesen sein.

Foto: Yuri Gripas/ REUTERS
32 / 41

In der Ukraine-Affäre fiel sein Name immer wieder, am 17. Oktober war dann Schluss für Rick Perry an der Spitze des US-Energieministeriums. Einen konkreten Anlass für den Rückzug des Ministers nannte Präsident Trump nicht, er dankte ihm aber für seine Arbeit.

Foto: Carlos Barria/ REUTERS
33 / 41

Der Direktor des unabhängigen Büros für Regierungsethik, Walter Shaub, gab am 6. Juli 2017 entnervt auf. Das von Shaub seit 2013 geleitete Ethikbüro war 1978 nach der Watergate-Abhöraffäre des zurückgetretenen Präsidenten Richard Nixon geschaffen worden. Shaub hatte vor seinem Rücktritt deutliche Kritik an Donald Trump geübt.

Foto: J. Scott Applewhite/ AP
34 / 41

Nick Ayers war Chef des Stabes von Vizepräsident Pence und Trumps Wunschkandidat für die Nachfolge von dessen Stabsschef Kelly - Ayers teilte jedoch per Twitter mit, dass er den Posten nicht annehmen wolle und gab am 9. Dezember 2018 bekannt, das Weiße Haus zum Jahresende zu verlassen.

Foto: DREW ANGERER/ AFP
35 / 41

Der geschäftsführende Verteidigungsminister Patrick Shanahan gab am 18. Juni 2019 bekannt, das Amt nicht dauerhaft übernehmen zu wollen. Shanahan galt als Trumps Wunschlösung, wollte aber mehr Zeit mit seiner Familie verbringen.

Foto: Jonathan Ernst/ REUTERS
36 / 41

Am 6. März 2020 verkündete Donald Trump, seinen kommissarischen Stabschef Mick Mulvaney (links) gegen den republikanischen Abgeordneten Mark Meadows auszutauschen. Damit wechselte Trump seinen Stabschef zum dritten Mal.

Foto:

Jonathan Ernst/ REUTERS

37 / 41

Das Weiße Haus teilte am 8. April 2018 mit, dass der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates, Michael Anton, zurücktritt . Nach Angaben des US-Fernsehsenders CNN  trat Anton zurück, nachdem er von seiner geplanten Entlassung am nächsten Tag erfahren habe.

Foto: Pablo Martinez Monsivais/ AP
38 / 41

Der persönliche Assistent Trumps, John McEntee, wurde am 12. März 2018 fristlos entlassen. Einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge war die Ursache ein Sicherheitsproblem.

Foto: Alex Wong/ Getty Images
39 / 41

Joseph W. Hagin galt als einer der Veteranen in Trumps Regierungsmannschaft, trat jedoch am 19. Juni 2018 zurück. Der stellvertretende Stabschef hatte zuvor auch unter den Präsidenten Ronald Reagan, George Bush und George W. Bush gearbeitet .

Foto: imago stock&people
40 / 41

Die stellvertretende Nationale Sicherheitsberaterin Mira Ricardel ist am 14. November 2018 ihres Postens enthoben worden. "Mira Ricardel wird den Präsidenten weiterhin unterstützen, während sie das Weiße Haus verlässt und in eine neue Rolle innerhalb der Regierung wechselt", erklärte eine Sprecherin des US-Präsidenten. Zuvor hatte First Lady Melania Trump Ricardels Entlassung gefordert.

Foto: Bloomberg/ Bloomberg via Getty Images
41 / 41

Madeleine Westerhout räumte am 31. August 2019 überraschend ihren Posten als persönliche Assistenten Trumps. Sie soll - zum Missfallen ihres Chefs - mit Reportern über seine Familie gesprochen haben.

Foto: The Washington Post/ The Washington Post via Getty Images