Archäologie in Ägypten Die letzten Geheimnisse von Thonis-Heracleion

Am Nildelta liegt einer der größten altägyptischen Schätze, die versunkene Stadt Thonis-Herakleion. Archäologen finden immer wieder Neues über den Ort heraus, der einer gewaltigen Katastrophe zum Opfer fiel.
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Thonis-Herakleion war in der Antike ein wichtiger Seehafen. Der Ort lag im westlichen Teil des Nildeltas. In den vergangenen 20 Jahren wurde die Stadt, die einst nach einer Naturkatastrophe im Meer versank, von Forschungstauchern untersucht. Das Bild zeigt einen Forscher bei der Arbeit an einem Wrack.

Foto: Christoph Gerigk/ Franck Goddio/ Hilti Foundation
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In der vergangenen Grabungssaison untersuchte das Team um den bekannten Unterwasserarchäologen Franck Goddio den Meeresgrund. Dabei stießen sie auf einen griechischen Tholos-Tempel. Die Säulen lagen unter einer drei Meter dicken Schicht von Sedimenten.

Foto: Christoph Gerigk/ Franck Goddio/ Hilti Foundation
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Auch Goldschmuck wurde entdeckt. Das Metall hatte sich trotz der mehr als 2000 Jahre langen Zeit im Boden ausgezeichnet erhalten. Das Bild zeigt byzantinischen Schmuck aus Kanopus nach der Restauration.

Foto: Christoph Gerigk/ Franck Goddio/ Hilti Foundation
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Auch in Kanopus, einem Nachbarort von Thonis-Herakleion arbeiteten die Forscher. Dabei fanden sie auch Münzen wie diese aus dem Byzantinischen Reich. Dadurch ließen sich die Funde leicht datieren.

Foto: Christoph Gerigk/ Franck Goddio/ Hilti Foundation
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Die Münze stammt vermutlich aus Zypern. Sie wurden ab dem frühen 4. Jahrhundert vor Christus geprägt. Allerdings ging auch Kanopus unter, als die Erde bebte.

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