"Nimbus"-Bilder Schatten der Vergangenheit

Sie lagen vergessen im Nasa-Archiv: Wissenschaftler haben Bilder aus der Urzeit des Satellitenzeitalters entdeckt, aus den Sechzigerjahren. Sie bieten manche Überraschung.
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Antarktis 2012: Gestochen scharf wirken moderne Aufnahmen.

Foto: REUTERS/ NASA
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Antarktisches Meereis im Blick eines "Nimbus"-Satelliten in den Sechzigerjahren: "Eine überraschend große Fläche", staunen Wissenschaftler.

Foto: NSIDC
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Vergleich der Meereisausdehnung 1964 zum Durchschnitt 1979 bis 2000: In den Sechzigern gab es mehr Eisschollen als gegen Ende des letzten Jahrhunderts.

Foto: NSIDC
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Norwegen: Dieses Satellitenbild aus dem Jahr 2005 zeigt die Landschaft in vielen Details.

Foto: NASA/ GSFC
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Norwegen 1964: Der erste "Nimbus"-Satellit wurde vor 50 Jahren gestartet - entsprechend alt wirken die Fotos der Satelliten, der ungeschulte Betrachter benötigt eine Weile, um die Landschaften zu erkennen.

Foto: NSIDC
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Meereis in der Arktis 2012: Im Vergleich zu einem modernen Satellitenbild wirken die rund 50 Jahre alten Fotos...

Foto: ESA
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...deutlich unschärfer - dafür erlauben sie interessante Einblicke. Forscher haben 40.000 "Nimbus"-Bilder zusammengefügt. Sie zeigen die Arktis (links) und die Antarktis (rechts) in den Sechzigerjahren - schwarze Flecken zeigen Wasser. Forscher rätseln über das große Eisloch mitten in der Arktis.

Foto: NSIDC
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Pyrenäen 1964: Viel Schnee, noch mehr Nostalgie

Foto: NSIDC
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Aralsee 1964: In den Sechzigerjahren war der Aralsee einer der fünf größten Seen der Erde. Mit 68.000 Quadratkilometern war er in der Fläche fast so groß wie Bayern.

Foto: NSIDC
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Aralsee 2000: Wasserentnahme ließ den See schrumpfen. Immerhin war im August 2000 das östliche Becken noch in weiten Teilen mit Wasser bedeckt.

Foto: Corbis/ NASA/ Earth Observatory
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Aralsee im August 2013: Von dem einst riesigen Gewässer ist heute nur noch wenig übrig.

Foto: Corbis/ NASA/ Earth Observatory
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