Affenbrotbäume Die dicken Dinger von Madagaskar

Sie sehen aus wie gemalt und werden uralt: Die Baobab-Bäume von Madagaskar sind ein echter Hingucker - nicht nur für Touristen. Auch die Einheimischen schätzen die Giganten. Das hat auch mit Wasser zu tun.
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Schnurgerader, massiger Stamm mit wenigen Blättern und Ästen dran: Baobab-Bäume sehen ein bisschen aus, als hätte sie ein Comiczeichner erschaffen. Die Giganten werden auch Affenbrotbäume genannt und wachsen in weiten Teilen Afrikas, in Australien und auf der Insel Madagaskar - wie diese hier. Sechs der acht bekannten Arten finden sich ausschließlich auf der Insel vor der Ostküste Afrikas.

Foto: Pascal Maitre/ Edition Lammerhuber
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Die besondere Ästhetik der Bäume hat der französische Fotograf Pascal Maitre in seinem Bildband "Baobab - Der Zauberbaum"  eingefangen. Dafür ist er mehrfach nach Madagaskar gereist.

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Die Einwohner von Madagaskar haben ein ganz besonderes Verhältnis zu den riesigen Bäumen. Das liegt auch an ihren ungewöhnlichen Eigenschaften. Der große Stamm und die korkähnliche Rinde sind feuerbeständig und werden zur Herstellung von Tüchern und Seilen verwendet. Aus den Blättern machen die Einheimischen zudem Würz- und Arzneimittel. Die Frucht, genannt "Affenbrot", ist essbar und reich an Vitamin C.

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Die Bäume können sehr alt werden - bis zu 1600 Jahre. Doch immer wieder entwurzeln Wirbelstürme selbst solche Giganten.

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Zu dem klaren Sternenhimmel bieten die Gewächse einen deutlichen Kontrast. Auf Madagaskar wurden einige Baobab-Arten erst von Menschen eingeführt, glauben Experten. Dafür spricht, dass sich manche Spezies fast nur in der Nähe von Dörfern befinden.

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Es gibt aber auch Ausnahmen: In der Maramba Bay wächst der Baum auch auf einer kleinen Insel.

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Die Bäume haben sich perfekt an die trockene Umgebung angepasst: Das Gewächs kann Hunderte Liter Wasser speichern. Und manchmal wachsen die Bäume so, dass in ihrer Rinde eine Vertiefung entsteht, die wie ein natürliches Becken Wasser sammelt. Dorthin gelangte dieser Mann aber erst nach einer Kletterpartie.

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Ältere Bäume sind in der Regel hohl und bieten Tieren Lebensraum. Doch auch hier kann sich Wasser sammeln. Das nutzen die Einheimischen: Sie bauen aus den Stämmen Zisternen und speichern dort ihr Wasser.

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Im Westen von Madagaskar liegt die Ortschaft Morondava. In der Nähe befindet sich die berühmte Baobab-Allee an einer Straße. Sie zieht seit Jahren etliche Touristen an. Selbst in der Dämmerung sind die typischen Umrisse der Baobab-Art Adansonia za zu erkennen.

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