Organisierte Kriminalität in Berlin Der Clan und seine Machenschaften

Seit ein paar Monaten packen zwei Kronzeugen bei der Berliner Polizei über die Machenschaften einer arabischen Großfamilie in der Hauptstadt aus. Sie liefern exklusive Einblicke in die Schattenwelt Berlins.
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Er ist der Kopf einer arabischen Großfamilie, die in Berlin in zahlreiche illegale Machenschaften verwickelt sein soll: Mahmoud Al-Zein. Er nennt sich selbst auch "El Presidente".

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Die weit verzweigte Al-Zein-Familie wird immer wieder mit Gesetzesverstößen in Verbindung gebracht. Mitte November beginnt vor dem Berliner Landgericht ein Prozess gegen sechs Familienmitglieder und vier weitere Angeklagte.

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Zaki Al-Zein bei seiner Verhaftung im April 2016: Er soll für einen Mord 150.000 Euro versprochen haben. "Er hat eine große Sache gemacht, und verdient den Tod, und dieses Schwein muss weg", zitieren Zeugen Zaki Al-Zeins Aussagen über das Opfer.

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Mitglieder der Großfamilie vor dem Prozessauftakt am Landgericht: "Die Familie ist das Wichtigste."

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Das Opfer des Auftragsmords überlebt. Er soll einem anderen Mann die Frau ausgespannt haben. Weil dieser die Schmach nicht ertrug, wandte er sich angeblich hilfesuchend an die Al-Zeins, die übernahmen.

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Auch weitere Straftaten sollen auf das Konto der Familie Al-Zein gehen, zum Beispiel ein spektakulärer Raub im Berliner Einkaufszentrum KaDeWe kurz vor Weihnachten 2014.

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Das Revier der Al-Zeins: Berlin-Neukölln bei Nacht. Zaki Al-Zein soll sich bevorzugt in seinem blauen Porsche 966 durch die Nachbarschaft bewegt haben. Nun sitzt er in Untersuchungshaft.

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War auch Khalil Al-Zein, 27, an dem KaDeWe-Überfall beteiligt? Das will er nicht sagen. Er behauptet, dass ihn ein SEK-Mann bei einer Razzia schwer verletzt hat, mit Milzriss und Notoperation. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

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