Zitate Einstein über die Relativitätstheorie

Albert Einstein hat die Welt nicht nur mit der Relativitätstheorie verblüfft, sondern auch mit außergewöhnlichen Zitaten. Eine Auswahl finden Sie hier.
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"Ich saß im Berner Patentamt in einem Sessel, als mir plötzlich der Gedanke kam: Wenn sich ein Mensch im freien Fall befindet, wird er seine eigene Schwere nicht empfinden können. Mir ging ein Licht auf. Dieser einfache Gedanke beeindruckte mich nachhaltig. Die Begeisterung, die ich da empfand, trieb mich zur Gravitationstheorie."

1922 in einem Gastvortrag an der Universität im japanischen Kyoto

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"Die allgemeine Relativitätstheorie verdankt ihre Entstehung in erster Linie der Erfahrungstatsache von der numerischen Gleichheit der trägen und der schweren Masse der Körper, für welche fundamentale Tatsache die klassische Mechanik keine Interpretation geliefert hat."

In einer Rede in London 1921 über seine Fahrstuhl-Gedankenexperimente 

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"Ich habe schon wieder was verbrochen in der Gravitationstheorie, was mich ein wenig in Gefahr setzt, in einem Tollhaus interniert zu sein. Hoffentlich habt Ihr keines…"

An seinen Freund, den österreichischen Physiker, Paul Ehrenfest, Februar 1917

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"Die Relativitätstheorie ist eine abstrakte Wissenschaft. Sie verträgt sich mit jeder Weltanschauung."

Einstein 1921 auf die Frage eines Geistlichen, welche Bedeutung die Theorie für die Religion habe.

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"In der allgemeinen Relativitätstheorie spielt die Lehre von Raum und Zeit, die Kinematik, nicht mehr die Rolle eines von der übrigen Physik unabhängigen Fundaments. Das geometrische Verhalten der Körper und der Gang der Uhren hängt vielmehr von den Gravitationsfeldern ab, die selbst wieder von der Materie erzeugt sind."

Aufsatz in der "Times" vom 28. November 1919

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"Früher hat man geglaubt, wenn alle Dinge aus der Welt verschwinden, so bleiben noch Raum und Zeit übrig; nach der Relativitätstheorie verschwinden aber Zeit und Raum mit den Dingen."

1924 in New York, von einem Reporter nach der Relativitätstheorie gefragt

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"Die Relativitätstheorie ist ein schönes Beispiel für den Grundcharakter der modernen Entwicklung der Theorie. Die Ausgangshypothesen werden nämlich immer abstrakter und erlebnisferner. Dafür kommt man dem vornehmsten wissenschaftlichen Ziele näher, mit einem Mindestmaß von Hypothesen oder Axiomen ein Maximum von Erlebnisinhalten durch logische Deduktion zu umspannen."

Darstellung des "Raum-, Äther- und Feldproblems der Physik" im "Forum Philosophicum" 1930

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