Aletschgletscher Verschnaufpause für das Eis?

Schnee zum Teil bis Mitte Juni - für die Schweizer Alpengletscher war der maue Start in den Sommer ein Segen.
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Wanderer in einer Höhle unter dem Aletschgletscher: Der größte Gletscher der Schweiz wird rapide kleiner. Seit den Achtzigern hat sich der Prozess massiv beschleunigt. Womöglich bekommen die Gletscher der Schweiz in diesem Sommer durch kühles, niederschlagsreiches Wetter eine winzige Atempause.

Foto: Sean Gallup/ Getty Images
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Aletschgletscher von oben: "Damit die Gletscherzungen wieder vorstoßen, bräuchten wir mehrere Jahrzehnte an kühlem und niederschlagsreichem Wetter. Viele Gletscherzungen in der Schweiz sind längst aus dem Gleichgewicht", sagt der Glaziologe Matthias Huss.

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Schmelzwasser auf dem Aletschgletscher: "Es ist möglich, dass wir landesweit unter den mittleren Eisverlusten der vergangenen zehn Jahre liegen. Die genauen Daten liegen aber erst vor, wenn wir Ende September unsere Messungen machen", so Huss.

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Spalten im Aletschgletscher: Der Eisstrom entsteht dadurch, dass in der Jungfrau-Region drei Firnströme zusammenfließen. Vom sogenannten Konkordiaplatz geht es dann rund 23 Kilometer ins Tal.

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Eis des Aletschgletschers: Das Gebiet ist für Touristen und Forscher gut zugänglich. Mit bloßen Augen lässt sich das Zurückweichen des Eises an vielen Stellen gut erkennen.

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Tauender Riese: Der Aletschgletscher gehört seit 2001 zum Unesco-Weltnaturerbe Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch.

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See mit Schmelzwasser: Der Große Aletschgletscher und der Rhonegletscher werden auch bis Ende des 21. Jahrhunderts noch da sein - aber viel kleiner und unscheinbarer, als wir sie heute kennen, sagt Glaziologe Huss.

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