Alligatorhecht Die Herrscher der Flüsse

Er ist bis zu drei Meter lang, mehr als 130 Kilogramm schwer und sehr gefragt: Biologen wollen den Alligatorhecht in viele Gewässer der USA zurückbringen. Er soll dort eine Plage bekämpfen.
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Stattliche Tiere: Die Mitarbeiter des Illinois Department of Natural Resources halten Alligatorhechte in ihren Händen. Momentan versuchen Biologen, den Bestand der großen Raubfische in den USA wieder aufzustocken.

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Beeindruckende Zähne: Alligatorhechte sind in den vergangenen Jahrzehnten aus vielen Gewässern verschwunden, betroffen ist vor allem der Südosten der Landes. In Texas etwa sind die Fische noch immer weit verbreitet.

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Die Biologen wollen mit ihrer Aktion einen natürlichen Feind des Asiatischen Karpfens zurückbringen. Die Hechte ernähren sich vor allem von Fisch, aber auch von Krabben, Sumpfschildkröten, Wasservögeln und kleinen Säugetieren.

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Asiatische Karpfen wurden Anfang der Siebzigerjahre von Fischfarmern in die USA importiert, bei Überschwemmungen entwischten sie in die Freiheit. Seitdem konnten sich die Fische rasant vermehren. Diese Aufnahme wurde am Illinois River in der Nähe von Havana aufgenommen, nachdem Forscher die Tiere mithilfe von Strom aus dem Wasser gejagt hatten.

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Alligatorhechte verdanken ihren Namen ihrer kurzen und breiten Schnauze. Der Kopf der Knochenfische erinnert dadurch an einen Kaiman. Alligatorhechte vermehren sich langsam. Sie laichen in der Regel erst ab, wenn sie zehn Jahre alt sind.

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Schon in der Vergangenheit wussten Biologen, was für Ungetüme in Flüssen, Seen und Sümpfen leben. Dieses Foto aus dem Jahr 1905 zeigt den Präparator Richard Raddatz im Field Columbian Museum in Chicago.

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Mitarbeiter des U.S. Fish and Wildlife Service tragen einen Alligatorhecht an Land. Um die Tiere züchten und ihren natürlichen Bestand aufstocken zu können, mussten die Biologen mehrere wild lebende Weibchen und Männchen fangen.

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Die Fische konnten anschließend in einem geschützten Umfeld ihre Eier ablegen und befruchten. Erst wenn ihr Nachwuchs so groß ist, dass er gute Überlebenschancen hat, wird er wieder ausgesetzt. Die Fische können mehrere Jahrzehnte alt werden. Ein knapp ein Meter langer Fisch ist etwa 2,5 Jahre alt, ein 1,2 Meter langer Fisch um die fünf Jahre. Erreicht der Fisch eine Größe von zwei Metern, kann er sogar schon seit 40 Jahren durch die Gewässer geschwommen sein.

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Ein junges Exemplar in der Aufzuchtstation in Mississippi. Während sie jung sind, wachsen sie noch äußerst schnell. Mit zunehmenden Alter aber gewinnen sie immer langsamer an Größe. Im Laufe ihres Lebens können die größten der Alligatorhechte sogar mehr als 3 Meter lang und mehr als 130 Kilogramm schwer werden. In Deutschland leben die eindrucksvollen Tiere nur in Zoos, etwa in Stuttgart.

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Es gibt kein Entkommen: Auf dieser Aufnahme leben die ausgewachsenen Fische bereits in einem Teich auf dem Gelände der Aufzuchtstation. In freier Wildbahn herrschen nicht jedes Jahr gute Bedingungen zum Ablaichen, in manchen Jahren haben die Fische gar keinen Nachwuchs. Hinzu kommt, dass sie sich so langsam vermehren, dass es Jahrzehnte dauert, bis sie sich etwa vom Überfischen erholen.

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Die Schuppen der Fische bedeckt eine perlmuttartig glänzende Schicht. Diese sei mit einer zahnschmelzartigen Substanz überzogen, schreibt der Verband der Zoologischen Gärten. Zum Vergleich: Zahnschmelz ist das härteste Material im menschlichen Körper.

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