Verhaltensforschung Die Herrscher des Tierreichs

Alphatier oder treuer Anhänger - die Rollen sind sowohl beim Menschen als auch im Tierreich oft klar verteilt. Neue Erkenntnis zeigen: Menschliche Leitfiguren könnten den Rudelführern im Tierreich mehr ähneln als bisher angenommen.
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Der König der Tiere: Im Gegensatz zu anderen Großkatzen lebt der Löwe im Rudel. Dieses kann bis zu 30 Tiere umfassen und wird von einem oder mehreren Männchen dominiert. Die Herrschaft ist allerdings nicht von allzu langer Dauer: Alle paar Jahre verdrängen jüngere, kräftigere Tiere den Oberlöwen vom Thron.

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Starke Frauen: In den Clans der Tüpfelhyänen, die bis zu 80 Mitglieder umfassen können, haben die Weibchen das Sagen. Die Rangordnung der Hyänen-Ladies wird dabei im Wesentlichen von der Mutter vererbt.

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Mächtige Leitkühe: Auch bei den Elefanten sind die Alphatiere weiblich. Reife, ältere Elefantendamen halten ihre Herden zusammen und bleiben in ihrer Führungsposition, bis sie sterben. Die männlichen Dickhäuter müssen ihre Herde als Jungtiere verlassen. Bei vielen Tieren gilt Lebenserfahrung als wichtige Voraussetzung für eine Führungsrolle.

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Unsere nächsten lebenden Verwandten: Schimpansen leben in Großfamilien, die sich aber häufig in kleinere Untergruppen aufteilen. In der Regel übernehmen männliche Tiere die Führungsrolle bei den Schimpansen, während bei den eng verwandten Bonobos häufig ein Weibchen an der Gruppenspitze steht. Immer wieder finden Wissenschaftler Parallelen im sozialen Zusammenleben zwischen Mensch und Menschenaffen.

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Die deutsche Alphadame: Wie sehr sich menschliche Leitfiguren und tierische Chefs in ihren Führungsmustern ähneln, versuchen Forscher weiter herauszufinden.

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