Das ADD-Festival 2012 Alle Bands im Bild

Lust auf smarten Pop? Bock auf Berlin? Dann sind Sie hier genau richtig: Am 9. September veranstalten SPIEGEL ONLINE und tape.tv ein spektakuläres Musikfestival. Auf drei Dächern hoch über der Hauptstadt spielen Top-Acts und Newcomer live. Und jeder kann dabei sein.
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Mit Gummistiefeln durch knietiefen Schlamm waten? Muss nicht sein! Beim "Auf den Dächern Festival 2012" von SPIEGEL ONLINE und tape.tv können Sie erstklassigen Pop erleben...

Foto: tape.tv
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...und dabei einen atemberaubenden Panoramablick genießen. Auf drei Dachbühnen in der Nähe der Oberbaumbrücke treten nationale und internationale Top-Acts und Newcomer auf (einen kleinen Ausblick auf den Ausblick finden Sie hier). Das komplette Festival kann man im TV-Livestream bewundern...

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...und ein paar Glückliche konnten auf SPIEGEL ONLINE auch Karten für die Dachkonzerte selbst gewinnen (hier geht es zur Verlosung).

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Mit dabei beim "Auf den Dächern Festival": Ghostpoet, mit bürgerlichem Namen Obaro Ejimiwe. Er brachte im Februar 2011 sein Debütalbum "Peanut Butter Blues And Melancholy Jam" heraus. Darauf vermischt er gekonnt Elektro-Beats mit Elementen aus Hip-Hop, Trip-Hop und Hipster-Gefrickel.

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Ghostpoet nuschelt mit poetischen Nachdruck von nächtlichen Trinkausflügen durch düstere Pubs. Die britische Presse vergleicht ihn mit Tricky und The Streets (hier können Sie selbst vergleichen - Ghostpoet im tape.tv-Video).

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Melancholie zieht sich durch fast alle seine Lyrics. Der 29-jährige Künstler schöpft aus der Tristesse seiner Heimatstadt Coventry.

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Max Herre, 1997 beim Freundeskreis und ""A-N-N-A" - eine Bindung für die Ewigkeit: die Single verkaufte sich über 250.000 mal. Auf den anschließenden Superpopstar-Status hatte Herre jedoch nicht so richtig Lust.

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Nach seiner Zeit mit dem Freundeskreis zog er sich zurück - und 2001 mit seiner persönlichen "Anna", der Sängerin Joy Denalane, nach Berlin. Dort experimentierte er mit Genres wie Reggae, Rock und Soul.

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2006 gründete Herre mit Joy Denalane, Götz Gottschalk und Sophie Raml das Label "Nesola". Er wurde Vater zweier Söhne und trennte sich zwischenzeitlich von Denalane.

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Nun ist Max Herre zurück - Ende August erschien sein drittes Solo-Album "Hallo Welt" und schnellte sofort auf Platz eins der Charts. Beim "Auf den Dächern Festival" wird er seiner Freude darüber bestimmt freien Lauf lassen (hier können Sie schon mal reinhören).

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Der Mann für den Sound des Sommers 2012: Cro mischt Popmusik mit Rap und nennt das "Raop". Das gleichnamige Debütalbum erreicht ebenfalls Platz eins der Charts.

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Das Video zu "Easy" wurde zu einem Hit im Netz - und der Titel beschreibt Cros Musik schon recht treffend. Leicht, beflügelt, mit runden Beats und poppigen Samples (das Video und den Festival-Fragebogen vom Panda gibt es hier).

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Die Panda-Maske trägt er bei all seinen Auftritten: Gute Laune statt Gangsterpose - und zugleich ein Schutz für die Privatsphäre.

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Die Nordiren vom Two Door Cinema Club wurden von der BBC zu den aufregendsten Newcomern des Jahres 2010 gewählt. Seitdem haben sie nichts an Power eingebüßt: Ihre Touren in Europa und den USA sind ausverkauft.

Foto: Corbis
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Die Indie-Popper in Aktion: Sam Halliday an der Gitarre, Alex Trimble am Mikro (die Gitarre lässt er sich trotzdem nicht aus der Hand nehmen) und Kevin Baird am Bass.

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Jetzt ist ihr zweites Album "Beacon" erschienen - produziert von Jacknife Leefor, der schon für U2, REM, Snow Patrol and Bloc Party gearbeitet hat. Beim ADD-Festival gibt's eine Probe.

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Die drei Nordiren kennen sich aus der Schule, hatten bereits fixe Studienplätze - und sahen einem (vermeintlich) sorgenfreien Leben als Akademiker entgegen.

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Doch zu groß war der Appeal des Pop. Die drei schmissen die Uni, promoteten sich über MySpace und landeten mit "Tourist History" im Pophimmel - naja, Star sein ist ja auch nicht schlecht.

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Sängerin Mieze von Mia. bei den Proben zur Eurovision-Show "Countdown für Baku" auf dem Hamburger Spielbudenplatz im Mai 2012. Die Berliner begannen als Elektro-Punks und nahmen 2004 selbst am Vorentscheid zum Song Contest teil.

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Frontfrau Mieze und die Musiker Gunnar, Bob und Andy posieren für die Kamera.

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Voller Widersprüche, aber stets zur großen Pop-Geste bereit - Mieze auf der Bühne.

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"Wir wollen, dass unser Debütalbum klingt wie eine Greatest-Hits-Platte", sagen die Citizens! aus London. Mit ihrem...

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....Debüt "Here We Are" bewegen sie sich im klassischen Terrain weißer Britenjungs, wo Rhythmen zackig holpern, Melodien melancholisch und Texte geistreich sind. Produziert wurde die Platte ...

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... von Alex Kapranos von Franz Ferdinand; ein Mann, der weiß, wie etwas eckiger Pop ganz groß werden kann. Er könnte auch mit den Citizens! Glück haben. Mit Berlin haben sie noch eine Rechnung offen (sagen die Citizens! selbst im Festival-Fragebogen). Wie sie sich auf der Bühne schlagen, sehen wir dann am 9. September beim Auf-den-Dächern-Festival von SPIEGEL ONLINE und tape.tv

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Conrad Keely von And You Will Know Us by the Trail of Dead. Gemeinsam mit Drummer und Teilzeit-Sänger Jason Reece bildet er den kreativen Kern der Band. Der Sänger und Gitarrist wird ein exklusives Solo-Set spielen.

Foto: Markus Nass
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Im Oktober erscheint das achte Album von Trail of Dead: "Lost Songs". Gegründet wurde die Band 1994, ihr Album "Source Tags & Codes" von 2002 gilt als eines der großen Rock-Werke der Dekade.

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Die Texaner wechseln so leicht wie kaum eine andere Band zwischen Pathos und Ironie. Sie errichten meterdicke Gitarrenwände und verzieren sie dann mit grazilen Melodiebögen.

Foto: Patrick McHugh
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Schön und biestig: Bonaparte bleiben auch mit dem neuen Album "Sorry, We're Open" dem Motto treu, das sie sich in ihrem ersten Hit auferlegt haben. Der trägt den Titel "Anti Anti".

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Alles im Fluss: Die Musiker wechseln ständig, schneller noch die exotischen Verkleidungen des Band-Kollektivs (einen kleinen Vorgeschmack finden Sie hier: Video und Festival-Fragebogen). Der Fundus reicht vom französischen Feldherrn...

Foto: Melissa Hostetler
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...über burleske Nacktdarstellungen...

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...bis zu diesem, nun ja, was auch immer. Sicher ist bei den Auftritten von Bonaparte nur eins: Am Ende sind alle Kleider nassgeschwitzt. Und die der Zuschauer auch.

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Amanda Mair ist gerade mal 17 Jahre alt und gilt bereits als die "kleine Kate Bush" - auch wenn sie das ungern hören wird.

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Die Stockholmerin Mair hat eine finnische Mutter und einen österreichischen Vater. Der fungiert gleichzeitig als Manager und hat ihr den Vertrag beim schwedischen Indie-Label Labrador besorgt.

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Ihre Lieder komponiert die Schülerin selbst auf dem Klavier und trägt sie mit heller Stimme vor. Dusty Springfield, Fleetwood Mac oder Kings Of Convenience kommen in den Sinn, wenn man ihre Musik hört.

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Die Berlinerin wandelt auf den Spuren von Amy McDonald, Adele und Joss Stone. Letztere nahm sie sogar mit auf Tour.

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Y'Akoto ist in Hamburg geboren, wuchs aber in Togo, Kamerun, Ghana und dem Tschad auf. Es sind die Geschichten aus ihrer Kindheit, die die 24-Jährige in ihren Liedern erzählt.

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Nein, ihre Texte sind alles andere als leichte Kost - die Single "Tamba" handelt von dem Schicksal eines afrikanischen Kindersoldaten.

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Musikalisch schätzt Y’Akoto den hingetupften Purismus, zumal ihre beeindruckend verrauchte Stimme in einem kargen musikalischen Umfeld am besten zur Geltung kommt.

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Philipp Poisel gilt spätestens seit seinem Album "Bis nach Toulouse" als Meister der stilvollen musikalischen Einfühlsamkeit. 2007 wurde Herbert Grönemeyer auf ihn aufmerksam und nahm in unter Vertrag.

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Weiches Gesicht, weiche Texte, weicher Gesang - Mädels ahnen den Poeten in Poisel, Jungs wittern die Masche.

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Die Akademikerlaufbahn blieb Poisel verwehrt, weil er an der Aufnahmeprüfung im Fach Musik scheiterte. Unwichtig, heute schwebt er in seiner neuen Single mit Max Herre auf "Wolke 7" (und das Video gibt es hier).

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KAAS, Plan B, Maeckes, Tua - alias Die Orsons: Das Quartett trat in der Konstellation erstmals auf dem Mixtape des Duos Maeckes & Plan B auf. Seitdem begeistern sie mit ihrer Musik nicht nur Max Herre und Herbert Grönemeyer.

Foto: Universal Music
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Ihren Musikstil nennen die vier Wortakrobaten auf ihrere Facebook-Seite "Space-Pop-Piraten-Rap". Sie beschreiben ihre Musik als "R&B mit schnellen elektronischen Elementen".

Foto: Universal Music
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Das Rap-Kollektiv setzt statt auf künstlichen Sozialrealismus und sexistische Hassparolen auf Liebe und die Wirkung von Witzen, wie die Titel ihrer Alben verraten. Das Debüt hieß nur "Das Album".

Foto: Moritz Pahl
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