Ameisen-Floß Wie Insekten in See stechen

Wird ihr Lebensraum überflutet, schließen sich rote Feuerameisen zu Tausenden zu einem Floß zusammen. Über Wochen können die Insekten so durchs Wasser treiben. Forscher haben die ungewöhnlichen Rettungsboote jetzt genauer untersucht. Ihr Ziel: bessere Roboter zu bauen.
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Übers Wasser treiben: Rote Feuerameisen haben eine faszinierende Taktik entwickelt, um Fluten zu überstehen - sie schließen sich zu einem Rettungsfloß zusammen.

Foto: Tim Nowack/ Nathan Mlot/ David Hu
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Lebende Struktur: Die Ameisen verhaken sich ineinander, um eine dichte, wasserabweisende Schicht zu bilden. Auf dieser sammelt sich der Rest der Insekten - sie bekommen nicht einmal nasse Beinchen.

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Gemeinsam stark: Wie sich eine Feuerameise mit ihren Mundwerkzeugen ans Bein einer anderen klammert, zeigt die Mikroskopaufnahme. Hunderte bis Tausende Insekten formen so zusammen ein Floß.

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Schwimmen unter widrigen Bedingungen: Im Labor prüften Forscher um Nathan Mlot vom Georgia Institute of Technology in Atlanta, wie gut sich das Floß über Wasser hält. Es hielt auch diesen brachial wirkenden Stocktest aus.

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Kolonie auf Reisen: Über viele Wochen kann ein Rettungsfloß der Feuerameisen bestehen bleiben. So treiben Kolonien im überfluteten Regenwald in neue Gebiete, die sie dann besiedeln.

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Feuerameise an der Wasserkante: Auch einzelne Ameisen können sich über Wasser halten - allerdings nicht so gut wie das Ameisenfloß.

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Vorsichtiges Vortasten: Eine Ameise wagt sich allein aufs Wasser. Die Oberflächenspannung sorgt dafür, dass das Tierchen nicht versinkt.

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Unter Wasser: Eine untergetauchte Ameise treibt zur Oberfläche. Die kleinen Luftbläschen, die sich unter ihrem Körper gesammelt haben, verschaffen ihr Auftrieb.

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Wasserträger: Da erübrigt sich der Regenmantel - der harte Panzer einer Ameise ist von Natur aus leicht wasserabweisend.

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Tropfen für Tropfen: Sammeln sich Ameisen in einer dichten Kolonie, verstärkt sich der wasserabweisende Effekt.

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Abgetaucht: Im Labor tauchten die Forscher ganze Ameisenfloße unter. Dabei verfingen sich größere Luftblasen im Floß, deren Grenzen hier als schimmernde Flächen zu erkennen sind.

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Anschauliches Experiment: Die Forscher des Georgia Institute of Technology haben sich nicht nur damit beschäftigt, wie Ameisen Flöße bilden. Sie verdeutlichen hier: Ameisenkolonien verhalten sich in ihren Bewegungen ähnlich wie Flüssigkeiten, verdeutlicht die Wanderung von Teekanne zu -tasse.

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Improvisierte Leiter: Höhenunterschiede überwinden Ameisen, indem sie Leitern oder Ketten bilden.

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