Aktion von französischen Karikaturisten "Pegida, verschwinde"

Französische Karikaturisten stellen sich gegen Pegida - mit ziemlich eindeutigen Zeichnungen. Grund ist ein geplanter "Trauermarsch" in Dresden. "Wir sind angewidert", schreiben die Künstler.
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"Qu'est-ce qui embête Pegida" ("Was stört Pegida?"), fragt der französisch-burkinische Künstler Damien Glez und liefert die Antwort gleich mit: "Je souffre d'un racisme anti-raciste" ("Ich leide unter einem antirassistischen Rassismus"). Glez hatte die Zeichnung bereits früher angefertigt und für die Aktion aktualisiert. Das sei in seiner Branche üblich, erklärte er SPIEGEL ONLINE.

Foto: Damien Glez/ dpa
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Die Karikatur des französischen Künstlers Frederic Deligne kommt ohne Worte aus. "Wir lehnen es ab, dass Pegida das Gedenken an unsere Kollegen vereinnahmen will", erklärt ein Mitorganisator.

Foto: Frederic Deligne/ dpa
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Auch Jean-Marc Couchet alias Giemsi beteiligt sich an dem Flugblatt. Sein Beitrag trägt den Titel "Récupération Fasciste" ("Vereinnahmung durch Rechtsextreme"). In der Sprechblase heißt es: "Decomplexe moins Jurgen" ("Halt dich etwas zurück, Jürgen").

Foto: Jean-Marc Couchet/ dpa
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Michel Cambon hat seine Karikatur ebenfalls "Récupération" ("Vereinnahmung") genannt. Die Künstler seien entsetzt über die Ermordung ihrer Kollegen und "angewidert, dass rechte Kräfte versuchen, diese für ihre Zwecke zu instrumentalisieren", heißt es in dem Flugblatt.

Foto: Michel Cambon/ dpa