"Apollo"-Programm Vorstoß in eine ferne Welt

Es war der Höhepunkt des Wettrennens um den Weltraum: Vor 40 Jahren standen mit den "Apollo"-Astronauten die ersten Menschen auf dem Mond. SPIEGEL ONLINE zeigt Eindrücke einer unvergesslichen Weltraum-Epoche.
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Crew von "Apollo 1": Der Aufbruch zum Mond begann mit einem Debakel. Am 27. Januar 1967 ereignete sich bei Bodentests ein schweres Unglück. Die drei Besatzungsmitglieder Virgil Grissom, Edward H. White, Roger B. Chaffee verbrannten bei einer Routineübung in ihrer Kapsel. Nachträglich erhielt die Mission den Namen "Apollo 1".

Foto: NASA
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Erdaufgang: Astronaut William Anders nahm während des Fluges von "Apollo 8" dieses ikonografische Bild auf. Die "Apollo 8"-Astronauten sind die ersten Menschen, die die Rückseite des Mondes sehen. Die Crew las bei einer Fernsehübertragung aus der biblischen Schöpfungsgeschichte vor.

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Start von "Apollo 11": Hunderttausende Menschen sahen zu, als am 16. Juli 1969 die "Saturn V"-Rakete mit der Besatzung an Bord in den Himmel donnerte.

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"Apollo 11"-Crew vor dem Start: Neil Armstrong und Edwin Aldrin flogen mit der Landefähre "Eagle" zum Mond, Michael Collins musste vom Kommandomodul "Columbia" aus zusehen. Auf ...

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... den letzten Metern des Anflugs gab es Probleme durch Alarmsignale eines Computersystems. Armstrong als Pilot behielt aber einen kühlen Kopf und landete mit Handsteuerung.

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Instumententafel von "Apollo 11": Der Zentralrechner des Raumschiffes hatte weniger Rechenkraft als heute ein handelsübliches Mobiltelefon.

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Edwin "Buzz" Aldrin: Nach seiner Rückkehr auf die Erde hatte der gefeierte Raumfahrer mit Depressionen und Alkoholsucht zu kämpfen.

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Landemodul von "Apollo 11": Der Kampf der Systeme hatte die Amerikaner angestachelt - und der vage Gedanke an etwas ganz, ganz Großem mitzuarbeiten. Zehntausende Menschen schrubbten langfristig Überstunden im Namen des "Apollo"-Projekts.

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Aldrin auf dem Weg: Als Armstrong und sein Kollege auf dem Mond spazieren liefen, lag sich das amerikanische Volk in den Armen. Weltweit klebte eine halbe Milliarde Menschen an den Fernsehgeräten.

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Wissenschaft in fremden Welten: Astronaut Aldrin nahm die Instrumente Early Apollo Scientific Experiments Package in Betrieb. Spätere Missionen brachten noch weit mehr Instrumente für Messungen zum Mond als "Apollo 11".

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Aldrins Fußabdruck auf dem Mond: Nach 22 Stunden ging es für die "Apollo 11"-Crew wieder zurück nach Hause.

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Armstrong von hinten: Es gibt kaum ein brauchbares Foto des "Apollo 11"-Kommandanten auf dem Mond. Böse Zungen behaupten, sein Kollege Aldrin habe sich aus Neid geweigert, ihn zu fotografieren.

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Befreiender Jubel: Im Missionskontrollzentrum ("Houston") feiern Nasa-Mitarbeiter den Erfolg der "Apollo 11"-Mission.

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Helden hinter Glas: Nach ihrer Rückkehr wurde die "Apollo 11"-Crew erst einmal 17 Tage in Quarantäne genommen - aus Angst vor außerirdischen Lebensformen, die sie mitgebracht haben könnte.

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Erleichtert: Bei "Apollo 13" ging nach dem Start am 11. April 1970 wenig glatt. Rund 300.000 Kilometer von der Erde entfernt explodierte ein Sauerstofftank. Als einzige "Apollo"-Mission musste der Einsatz vorzeitig abgebrochen werden. Nach der erfolgreichen Rückkehr der Astronauten feierten die Mitarbeiter im Missions-Kontrollzentrum.

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Glücklich zurück auf der Erde: James A. Lovell, John L. Swigert und Fred Haise waren am 17. April 1970 wieder im Pazifik gelandet.

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"Lunar Roving Vehicle": Zum ersten Mal kam bei der Mission "Apollo 15" ein Mondauto zum Einsatz. David R. Scott und James Irwin kurvten im Sommer 1971 über die staubige Mondoberfläche. Drei solcher Fahrzeuge stehen derzeit auf dem Mond herum.

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Jim Irwin bei der "Apollo 15"-Mission: Bei ihrer Rückkehr zur Erde müssen die Astronauten erstmals nicht mehr in Quarantäne. Bei ihren Kollegen, die früher im Einsatz waren, hatten sich schließlich keine Hinweise auf Kontaminationen gefunden.

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