Apple-Boss So kommentiert das Steve-Jobs-Orakel

Die Stimme des Apple-Herrn klingt manchmal etwas hart: Sind Sie verrückt? Niemand muss für das iPad programmieren! Mit solchen Sprüchen beantwortet jemand Nachrichten an Steve Jobs' öffentlich bekannte E-Mail-Adresse.
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Kritiker

Technik-Blogger Ryan Tate wirft Steve Jobs vor, er sperre Adobes Flash-Player von iPad und iPhone wegen Racheplänen aus.

"Übrigens, was hast du erschaffen, das so großartig ist? Hast du etwas geschaffen oder kritisierst du nur die Arbeit anderer und setzt ihre Motivation herab?"

(Die Antwort von sjobs@apple.com laut Gawker/Valleywag )

Foto: JUSTIN SULLIVAN/ AFP
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Googles Fotoalbum Picasa

Ein britischer Apple-Fan fragt, ob Apples Fotoanwendung auf dem iPad auch mit der Google-Software Picasa verwaltete Datenbanken verwalten könnte.

"Nein. Aber iPhoto auf dem Mac hat viel bessere Gesichtserkennung und Ortsbestimmung."

(Die Antwort von sjobs@apple.com laut 9to5mac )

Foto: ddp
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Wasserschäden

Ein Apple-Kunde beklagt sich, dass er dem Apple-Kundendienst vorab 300 US-Dollar für die Prüfung seines MacBook Pro bezahlen muss, um herauszufinden, ob es überhaupt zu reparieren ist.

"Das passiert, wenn ein MacBook Pro einen Wassernschaden erleidet. Das sind Profigeräte und sie mögen Wasser nicht. Es klingt so, als würdest du jemanden suchen, über den du dich aufregen kannst statt dich über dich selbst zu ärgern."

(Die Antwort von sjobs@apple.com laut Boygeniusreport.com )

Foto: Paul Sakuma/ AP
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Markenrecht

Ein Apple-Programmierer beschwert sich, weil er seit Jahren eine Software zur Datenrettung für beschädigte iPods anbietet, die iPodRip heißt, und nach sechs Jahren Post von einer Apple-Anwaltskanzlei bekommt, die ihm Markenrechtsverletzungen vorwirft.

"Ändere den Namen des Programms. Das ist doch nicht zu viel verlangt."

(Die Antwort von sjobs@apple.com laut "Sydney Morning Herald" )

Foto: Paul Sakuma/ AP
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Internationale Verfügbarkeit des iPad

Der in der Schweiz lebende Brite Paul Shadwell beklagt sich, dass Apple Nicht-US-Kunden bewusst "hinters Licht geführt habe". Grund für seine Anklage: Das iPad ist weltweit erst später verfügbar, als ursprünglich versprochen.

"'Hinters Licht führen'. Sind Sie verrückt? Wir geben unser Bestes. Wir brauchen genug Einheiten, um guten Gewissens mit dem Verkauf eines Produkts beginnen zu können."

(Die Antwort von sjobs@apple.com laut Paul Shadwell )

Foto: KIMBERLY WHITE/ REUTERS
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Verlage und Entwicklerfreiheit

Technik-Blogger Ryan Tate wirft Jobs vor, Verlage bei der Entwicklung von Anwendungen für das iPad zu sehr einzuschränken

"Sie müssen nicht Inhalte für das iPad anbieten, wenn sie das nicht wollen. Niemand zwingt sie. Aber es scheint so, als wollten sie das. Es gibt fast 200.000 Anwendungen im App Store, also scheint da etwas richtig zu laufen."

(Die Antwort von sjobs@apple.com laut "Gawker/Valleywag" )

Foto: REUTERS
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Microsoft-Taktik

Technik-Blogger Ryan Tate hält Jobs vor, die Einschränkungen der Programmierer bei iPad- und iPhone-Anwendungen würden ihn an Microsoft erinnern.

"Microsoft hatte (hat) jedes Recht, jede Regel für ihre Plattform durchzusetzen, die ihnen sinnvoll erschien. Wenn das Leuten nicht gefällt, können sie für eine andere Plattform programmieren, was einige getan haben. Oder sie können eine andere Plattform kaufen, was einige getan haben."

(Die Antwort von sjobs@apple.com laut "Gawker/Valleywag" )

Foto: Andrew Gombert/ dpa
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Pornografie und Meinungsfreiheit

Ein besorgter Kunde warnt, Apple solle sich bei der Prüfung von Anwendungen für iPad und iPhone nicht als moralische Instanz aufspielen, sondern produzieren, was die Kunden verlangen. Die Blockade eines Programms des mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Karikaturisten Mark Fiore sei ein Beleg dafür, wohin das führe.

"Fiores Anwendung wird bald wieder im App Store verfügbar sein. Das war ein Fehler. Wir glauben allerdings, dass wir eine moralische Verantwortung haben, Pornografie vom iPhone wegzuhalten."

(Die Antwort von sjobs@apple.com laut Techcrunch )

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