Autonome Waffen Roboter mit Kanonen

Wissenschaftler warnen vor sogenannten autonomen Waffen, also Systemen, die selbstständig Ziele festlegen, erfassen und angreifen können. Einige Systeme, die in diese Richtung gehen, sind bereits im Einsatz - auch von deutschen Herstellern.
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"Mantis"-Waffensystem von Rheinmetall: Der Hersteller bezeichnet dieses Modell als Nächstbereichsschutzsystem. Es kann nicht nur Flugzeuge und Hubschrauber beschießen, sondern soll auch Raketen, Artilleriegeschosse und Granaten abschießen können. Gedacht sind diese Waffen laut Rheinmetall etwa für "den Schutz von Feldlagern oder zur Sicherung von Einrichtungen und Objekten gegen terroristische Angriffe". Sie können Ziele automatisiert erfassen und beschießen.

Foto: Rheinmetall Air Defence AG
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Wachroboter "Security Guard Robot 1" ("SGR-1") in Südkorea: Der Roboter, der mit einem Maschinengewehr ausgestattet ist, soll potenzielle Eindringlinge an der Grenze zu Nordkorea entdecken und bei Bedarf töten können. Am Ende soll aber immer ein Mensch entscheiden, ob der Roboter nun schießt oder nicht.

Foto: KIM DONG-JOO/ AFP
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"Guardium"-Fahrzeug von G-NIUS Unmanned Ground Systems: Dieses Roboterauto soll die Grenze zwischen Israel und dem Gazastreifen bewachen. Nach Angaben der israelischen Armee könnte das Fahrzeug bei Bedarf auch "autonom reagieren" und "verschiedene gewaltsame Methoden anwenden, um die Bedrohung zu eliminieren".

Foto: G-Nius
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MQ-1 Predator: Diese Kampfdrohnen sind die derzeit wohl am stärksten verbreiteten teilautonomen Waffensysteme. Die USA setzen sie ein, etwa um im Grenzgebiet zwischen Afghanistan und Pakistan Jagd auf mutmaßliche Qaida-Terroristen zu machen.

Foto: REUTERS/ U.S. Air Force
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Blick durch das Auge der Drohne: Dies ist die Perspektive eines Piloten, der aus der Ferne eine MQ9-Reaper-Drohne fernsteuert. Vollkommen selbstständig fliegen können die Reaper- und Predator-Drohnen der USA bislang nicht. Experten warnen aber, dass auch autonome fliegende Waffensysteme längst im Bereich des Möglichen liegen.

Foto: Ethan Miller/ Getty Images
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Dohnen-Steuerzentrale in Indian Springs, Nevada: Noch werden teilautonome Waffensysteme von Menschen überwacht oder gesteuert. Doch viele Wissenschaftler warnen mittlerweile vor Systemen, die selbstständig Ziele auswählen und angreifen könnten.

Foto: Ethan Miller/ Getty Images
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UCAV Harop Drohne des israelischen Herstellers IAI: Dieses Waffensystem soll im Luftraum über einem Zielgebiet "herumhängen" (loitering weapon) und sich dann auf Kommando auf ein zuvor bestimmtes Ziel stürzen. Die Drohne kann Ziele selbständig erkennen und angreifen, soll aber immer von menschlichem Bedienpersonal überwacht werden, das einen Angriff bei Bedarf jederzeit abbrechen kann, "um Kollateralschäden zu vermeiden", wie es der Hersteller formuliert.

Foto: PIERRE VERDY/ AFP
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