Autoren-Hass auf Filme: Zu schön, zu heterosexuell, zu plüschig 11.03.2019
 Zu vollendet: Das Produktionsstudio Paramount habe ihn in jeder Hinsicht...
imago/ Cinema Publishers Collection

Zu vollendet: Das Produktionsstudio Paramount habe ihn in jeder Hinsicht verraten, ärgerte sich Truman Capote 1968 in einem "Playboy"-Interview. Für die Verfilmung von "Breakfast at Tiffany's" (1961) hatte sich der Autor Marilyn Monroe in der Hauptrolle gewünscht: "Holly musste etwas Berührendes haben, etwas Unvollendetes. Marilyn hatte das." Monroes Agentin und Paramount sahen es anders: Die Agentin riet dem Star von der Rolle ab; Paramount castete schließlich Audrey Hepburn, die sich in der Rolle selbst ein Denkmal setzte. "Das Buch war tatsächlich ziemlich bitter. Holly Golightly war real - ein harter Charakter, überhaupt kein Audrey-Hepburn-Typ. Der Film wurde eine rührselige Liebeserklärung an New York City und Holly und war im Ergebnis dünn und schön, obwohl er ausufernd und hässlich hätte sein müssen", so der Autor.