Champions-League-Finale Blau statt Rot-Weiß

Eine Stadt trauert: Nach dem verlorenen Champions-League-Finale des FC Bayern steht München unter Schock. Die Fans beim Public Viewing warfen Steine auf die Leinwand, entzündeten bengalische Feuer und haben nach der Niederlage vor allem ein Ziel: "Frustsaufen".
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Es ist vorbei, der Traum geplatzt: Der FC Bayern hat das Champions-League-Finale gegen den FC Chelsea verloren. Eine Stadt trauert.

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Das soll es gewesen sein? Diese Fans können die Niederlage des FC Bayern noch nicht fassen. Nicht nur in den Bars und Kneipen,...

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...auch in der Allianz Arena war der Frust unter den Bayern-Fans groß. Mehr als hundert Minuten lang sah es so aus, als würden die Münchner den Titel holen.

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Trauermarsch statt Freudentaumel: Eigentlich hätte auf der Leopoldstraße der große Siegeszug der Bayern-Fans stattfinden sollen. Dann kam die Niederlage.

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Dabei hatte es so gut angefangen: Nach dem 1:0 durch Thomas Müller brachen unter anderem Fans in der Münchner Leopoldstrasse in Jubel aus. Er sollte nicht allzu lange halten.

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Im Vorfeld des Spiels hatten sich Bayern-Fans vor die Allianz-Arena gekniet, um für den Sieg ihrer Mannschaft zu beten. Umsonst.

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Des Einen Leid, ...: Bis zu den letzten Minuten des Spiels konnten sich die Chelsea-Fans nicht sicher sein, dass ihre Mannschaft gewinnen würde - doch dann gab es kein Halten mehr.

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Grenzenlose Freude in Blau - und das war erst der Ausgleich zum 1:1.

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Spannend wurde es nochmal im Elfmeterschießen. Doch Didier Drogba verwandelte den letzten Elfmeter für sein Team und sicherte dem FC Chelsea damit den Titel.

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Rund 30.000 Fußballfans hatten sich zum Public Viewing auf der Münchner Theresienwiese versammelt. Dort flogen Steine auf die Leinwand, die Bayern-Fans zeigten sich frustriert. Noch mehr Menschen...

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...hatten im Olympiastadion mitgefiebert: 65.000 Tickets wurden im Vorfeld verkauft. Wie auf der Theresienwiesen war auch hier die Bayern-Fraktion deutlich in der Mehrzahl - und dementsprechend groß die Trauer nach dem Abpfiff. "Jetzt geht's zum Frustsaufen", war die Aussage mancher.

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Was vom Feiern übrig blieb: Schon Stunden vor dem Spiel hatten sich im Münchner Zentrum Zehntausende versammelt. Spätestens bei Anpfiff des Spiels wichen sie in die zahlreichen Bars und Kneipen aus. Zurück blieb am späten Abend jede Menge Frust - und Müll.

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Nicht nur in München, auch in London wurde das Spiel verfolgt. Hier drängen sich Fußballfans vor einem deutschen Pub.

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Für wenige Stunden war der Fußball sogar wichtiger als die Weltpolitik: Angela Merkel, derzeit für den G-8-Gipfel in Amerika, schaute sich gemeinsam mit ihren Kollegen die Partie Bayern gegen Chelsea an. Mit dabei waren unter anderem der britische Premierminister David Cameron, EU-Kommissionspräsident Manuel Barroso und der deutsche Regierungssprecher Steffen Seibert.

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