Bayern-Wahl Dramatischer Absturz für die CSU

Es ist eine Katastrophe für die CSU: Bei der Landtagswahl in Bayern haben die Christsozialen Hochrechnungen zufolge nur 43 Prozent erzielt. Laut der Nachrichtenagentur dpa fand bereits ein CSU-Krisentreffen statt - über personelle Konsequenzen soll Montag entschieden werden. Erste Namen kursieren bereits.
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Lange Gesichter bei der CSU nach den ersten Hochrechnungen: Die schlimmsten Befürchtungen der CSU haben sich bestätigt. Zum ersten Mal seit vier Jahrzehnten sind die Christsozialen bei einer Landtagswahl in Bayern unter 50 Prozent geblieben.

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Zur Freude ein Sekt mit grünem Schuss: In München feierten die bayerischen Grünen. Vorsitzende Theresa Schopper sieht im Ergebnis ihrer Partei einen "immensen Fortschritt für grüne Politik". Es sei das beste Ergebnis aller Zeiten für die Grünen im Freistaat, sagte Schopper am Sonntagabend im ZDF.

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Jubel bei der FDP in Bayern: Der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle hat sich hoch zufrieden über das Ergebnis der Landtagswahl in Bayern gezeigt. Die FDP habe in Bayern noch nie so gut abgeschnitten, sagte Westerwelle in Berlin. Das Ergebnis zeige, dass "das permanente Drücken und Belasten der Mittelschicht ein Ende haben muss". "Es muss sich Leistung wieder lohnen."

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Freude auch bei der SPD: Der bayerische SPD-Vorsitzende Ludwig Stiegler hat das Ergebnis der Landtagswahl vom Sonntag trotz der Verluste für seine Partei begrüßt. "Wir freuen uns, dass die Zeit der Alleinherrschaft für die CSU vorbei ist", sagte er in der ARD.

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Große Augen machten die Freien Wähler nach der ersten Hochrechnung: Sie schließen eine Koalition mit der CSU nicht aus. "Wir werden mit jedem reden", sagte der Landesvorsitzende Hubert Aiwanger in der ARD. Auf ein Bündnis mit der CSU wollte er sich aber nicht festlegen. Die Freien Wähler hielten sich alle Optionen offen.

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Die Linke jubelt verhalten: Sie hat den Einzug in den Landtag verpasst.

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Zwar kein wirklicher Gewinner - aber sein Wunsch, die CSU abstürzen zu sehen, ist erfüllt: SPD-Spitzenkandidat Franz Maget freut sich über das Debakel der CSU bei der Landtagswahl in Bayern.

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Daumen hoch: Der Spitzenkandidat der bayerischen Grünen, Sepp Daxenberger, freut sich mit seinen Parteifreunden über das positive Ergebnis.

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Die Fünf-Prozent-Hürde locker genommen: FDP-Chef Guido Westerwelle feiert sich und seine Parteikollegen Dirk Niebel, Cornelia Pieper und Wolfgang Gerhardt.

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Die Verlierer der Bayern-Wahl: CSU-Chef Erwin Huber sprach mit belegter Stimme von einem "schwierigen Ergebnis für uns". "Wir haben unser Wahlziel nicht erreicht, das ist ein schmerzhafter Tag für die CSU." Es werde trotzdem keine übereilten Personalbeschlüsse geben, versicherte Huber. Ministerpräsident Günther Beckstein sagte, er sei "kalt erwischt worden", die Höhe der Verluste sei weit größer als vorhergesagt wurde. Trotzdem stehe er für eine Koalitionsregierung zur Verfügung.

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Der Abrutsch jetzt, sei "mit Sicherheit nicht das Ergebnis von wenigen Monaten des Wahlkampfes oder von einem Jahr", sagt Huber - damit macht er Ex-Ministerpräsident Edmund Stoiber für das Desaster mitverantwortlich.

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Staunen im Willy-Brandt-Haus in Berlin: Die SPD hatte nicht wirklich mit solch einem Absturz der CSU gerechnet. Abgesehen vom miesen Ergebnis der Christsozialen hat die SPD aber wenig Grund zu Feiern, die Partei erzielte selbst ein historisches Ergebnis: Das schlechteste seit 1945.

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