Dear Diary Berühmte Tagebuchschreiber

Das alltägliche Ringen mit dem eigenen kleinen Leben - berühmte Tagebuchschreiber über ihre stete Selbstbeobachtung.
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"In meinem Falle setze ich an die erste Stelle, was ich Notwehr nenne: versuchen, mit dem Leben fertig zu werden, indem man Dinge benennt, die man vielleicht vor einem anderen gar nicht benennen kann."
Max Frisch (1911 bis 1991)

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"Am besten gefällt mir noch, dass ich das, was ich denke und fühle, wenigstens aufschreiben kann, sonst würde ich komplett ersticken."
Anne Frank (1929 bis 1945)

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"Ich entdecke immer und immer wieder, dass das Tagebuch eine Anstrengung gegen das Dahinschwinden ist, gegen das Verlieren, gegen das Sterben, gegen die Entwurzelungen, gegen Verfall und Unwirklichkeit. Ich habe das Gefühl, dass ich etwas rette, wenn ich es in das Tagebuch aufnehme. Dort ist es lebendig."
Anais Nin (1903 bis 1977)

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"Das Tagebuch ist Prüfstein und Abenteuer für den Autor, nur wer genug Selbstironie besitzt, wird es schadlos überstehen."
Helmut Krausser ((*)1964)

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"Da ich nicht recht daran glaube, dass es im Geschriebenen Unmittelbarkeit gebe, sind auch die Tagebücher Fiktion. Das heißt: Antworten auf die Unzumutbarkeiten des menschlichen Daseins. Also Literatur."
Martin Walser ((*)1927)

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