Fotostrecke Maskenmänner und Fotografen

Mit Maske, als Bruchweg-Kapelle oder entblättert: Torjubel ist mehr und mehr auch ein Ausdruck des Egos der Fußballer. Manchmal drücken die Schiedsrichter auch ein Auge zu. Manchmal nicht.
1 / 19

Batman & Robin, ehemals Pierre-Emerick Aubameyang (l.) und Marco Reus. Sie sorgten mit ihrem Superhelden-Torjubel im Derby gegen Schalke 04 für Gesprächsstoff und eines der Bilder des Spieltages.

Foto: Lars Baron/ Bongarts/Getty Images
2 / 19

Es war nicht Aubameyangs erste Verkleidungsshow. Schon beim Supercup-Finale 2014 gegen Bayern München feierte er seinen Treffer als Superheld. Damals mit Spiderman-Maske.

Foto: Sascha Schuermann/ AP
3 / 19

Und noch ein Maskenmann. Der ehemalige Mainzer Felix Borja setzte sich 2007 nach seinem Treffer zum 1:0 bei Alemannia Aachen eine Totenmaske auf. Mainz gewann das Match deutlich. Am Ende hieß es 3:0 für die Mainzer.

Foto: Rolf Vennenbernd/ picture-alliance/ dpa
4 / 19

Die Mainzer wissen, wie man feiert. Die Torjubel-Band "Bruchweg-Boys" spielte 2010 nach Mainzer Toren regelmäßig Gigs an den Eckfahnen der Bundesligastadien. Von links: Adam Szalai, Lewis Holtby und André Schürrle.

Foto: Alex Grimm/ Bongarts/Getty Images
5 / 19

Ein Schnappschuss für das eigene Fotoalbum? Wesley, ehemals SV Werder Bremen, schnappte sich nach seinem Treffer gegen den SC Freiburg 2011 die Kamera von einem Fotografen und drehte den Spieß einmal um: Der Fotograf musste für Wesley posieren.

Foto: Carmen Jaspersen/ picture alliance / dpa
6 / 19

Fallou Diagne zauberte nach seinem Treffer zum 3:2 gegen die TSG 1899 Hoffenheim im Jahr 2012 einen Zettel aus der Hose. Ein Liebesgruß an seine Mutter: "Das ist alles für dich, Mutti."

Foto: Patrick Seeger/ picture alliance / dpa
7 / 19

Das ist wohl einer der meistdiskutierten Torjubel. Mario Balotelli zog nach seinem zweiten Treffer gegen die deutsche Nationalmannschaft im Halbfinale der EM 2012 das Trikot aus und zeigte seine Muskeln. Im Internet finden sich später zahlreiche Fotomontagen: mit Balotelli als Ballerina oder Balotelli, der einen Bierkasten trägt.

Foto: Vadim Ghirda/ ASSOCIATED PRESS
8 / 19

Aber auch politische Statements finden sich in Torjubeln wieder. Hier zeigt Giovane Élber die Friedenstaube. Im Gedenken an die Opfer von 09/11.

Foto: Danny Gohlke/ Bongarts/Getty Images
9 / 19

Zusätzlich zu seinen alten Tattoos trug Zlatan Ibrahimovic im Februar 2015 die Namen von 50 Menschen auf seinem Oberkörper. Er unterstützte mit der Aktion das Projekt "805 Millionen Namen", mit dem das Welternährungsprogramm (WFP) auf den Hunger in der Welt aufmerksam machen will. Die Namen waren mit abwaschbarer Farbe geschrieben.

Foto: KENZO TRIBOUILLARD/ AFP
10 / 19

Und hoch das Bein: Giovane Élber und Bixente Lizarazu jubeln 1998 mit abgespreizten Beinen in Hunde-Pose. Der Sinn dieser Aktion erschließt sich allerdings auch nach mehrmaligem Hinsehen eher nicht.

Foto: imago
11 / 19

Giovane, der Jubelkönig. Der Brasilianer hatte in seiner Karriere stets außergewöhnliche Posen parat. Hier ließ er sich von Mannschaftskollege Hasan Salihamidzic den Torjäger-Fuß polieren.

Foto: imago
12 / 19

Oliver Kahn wusste gar nicht wohin mit seiner Freude. Nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft 2001 in letzter Sekunde schnappte er sich kurzer Hand die Eckfahne, warf sich auf den Boden und rief: "Immer weiter, immer weiter."

Foto: imago
13 / 19

Manuel Neuer provozierte 2009 nach einem 1:0-Erfolg in München die Bayern-Fans, damals noch im Trikot von Schalke 04. Er schnappte sich wie einst Oliver Kahn die Eckfahne und jubelte ausgelassen.

Foto: imago
14 / 19

Den WM-Viertelfinalsieg 2006 gegen Argentinien feierte die deutsche Nationalmannschaft mit einem Bowling-Jubel. Thorsten Frings räumte mit einer imaginären Kugel die ganze Mannschaft ab.

Foto: Alex Livesey/ Getty Images
15 / 19

Ein zurückhaltender Jubler. Stürmer Stefan Kießling von Bayer Leverkusen küsst nach seinen Toren den linken Unterarm. Darauf stehen die Namen seiner Kinder geschrieben.

Foto: Andreas Gebert/ picture alliance / dpa
16 / 19

Der Klose-Salto. Zum Genießen.

Foto: Lars Baron/ Bongarts/Getty Images
17 / 19

Aus der Kategorie: eher unpassend. Kevin Kuranyi imitiert nach einem Tor für den VFB Stuttgart eine Bazooka.

Foto: imago
18 / 19

Schraubte sein Tore-Konto in der Bundesliga auf beachtliche Höhe: In 89 Bundesligaspielen für Bayern München erzielte Luca Toni 58 Treffer. Der "Kopfschrauben"-Jubel ist bis heute sein Markenzeichen.

Foto: Alexander Hassenstein/ Bongarts/Getty Images
19 / 19

Artistisch. Wilfried Sanou zeigte nach seinen Toren für den SC Freiburg und den 1. FC Köln regelmäßig Flick-Flacks und Saltos.

Foto: imago
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.