Neues Uni-Ranking Sind das die besten deutschen Unis?

Die LMU München triumphiert, Tübingen rauscht gar 100 Plätze nach oben: Das "THE"-Uni-Ranking ist da und die Aufsteiger feiern sich. Doch selbst die Macher nennen die Liste "plump" - und berichten von Zahlentricksereien deutscher Hochschulen.
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Platz 2: Die amerikanische Harvard University in Cambridge hat bereits 47 Nobelpreisträger hervorgebracht. Zurzeit studieren rund 21.000 junge Menschen an der Elite-Universität im Bundesstaat Massachusetts.

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Platz 3: Die britische University of Oxford hat mehr als 22.000 Studenten. Sie ist nicht nur eine der renommiertesten, sondern auch eine der ältesten Universitäten der Welt, gegründet bereits im 12. Jahrhundert.

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Platz 4: An der kalifornischen Stanford University sind knapp 16.000 Studenten eingeschrieben. Die Universität hat ein Forschungsbudget von, festhalten: 1,35 Milliarden Dollar.

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Platz 5: Die britische University of Cambridge hat rund 18.000 Studenten und alle zusammen bezahlten im Studienjahr 2012/2013 fast 183 Millionen Pfund an Studiengebühren.

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Platz 29: Die Ludwig-Maximilians-Universität München ist im internationalen Hochschulranking ganze 26 Plätze nach oben geklettert und ist damit laut "THE" die beste Hochschule Deutschlands. Mehr als 50.000 Studenten besuchen die Uni in der bayerischen Landeshauptstadt.

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Platz 67: Ihren Platz aus dem vergangenen Jahr konnte die Georg-August-Universität Göttingen nicht behaupten, im Ranking ging es vier Plätze abwärts. Ihren Status als deutsche Exzellenz-Universität hatte Göttingen 2012 verloren. Dem "THE"-Rang hat das kaum geschadet.

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Platz 70: Auch die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg hat sich verglichen mit dem Vorjahr leicht verschlechtert (zwei Plätze runter). Rund 30.000 Studenten sind an der baden-württembergischen Universität eingeschrieben.

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Platz 80: Verbessern konnte sich die Humboldt-Universität zu Berlin. Letztes Jahr belegte sie noch Platz 94. Auch sie ist seit mehreren Jahren Elite-Uni, die 33.000 Studenten bevölkern.

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Platz 81: Nur einen Platz hinter der HU folgt der Lokalrivale Freie Universität Berlin. Auch die FU ist Elite, hier studieren fast 29.000 junge Menschen.

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Platz 98: Schicke Neubauten hat die TU München nördlich der Landeshauptstadt, die U-Bahn wurde bis dorthin verlängert. Knapp 36.000 Studenten lernen hier und an den Innenstadtstandorten an 13 Fakultäten. Das dörfliche Garching verdankt dem TU-Standort samt Forschungsreaktor den Namen "Universitätsstadt".

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Platz 113 und damit gleich 100 Plätze besser als im Vorjahr ist die Eberhard-Karls-Universität Tübingen mit rund 28.500 Studenten der Überraschungsaufsteiger unter den deutschen Unis. Allerdings ging es da nicht ganz mit rechten Dingen zu. mehr... 

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Platz 135: Auch diese deutsche Uni macht einen unfassbar großen Satz um mehr als 100 Plätze, und sogar einen noch größeren als Tübingen. Mit 37.000 Studenten ist die TU Dresden auch nach Zahlen eine große deutsche Uni und war wie Tübingen erfolgreich in der Exzellenzinitiative. Ist das also der Elite-Uni-Bonus?

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Platz 156: Sie gehört zu den selbst ernannten TU9, einem Zusammenschluss technisch orientierter Hochschulen in Deutschland. Die RWTH Aachen war bei der Exzellenz-Initiative ähnlich gut wie die zwei Top-Aufsteiger Dresden und Tübingen, ist im Vergleich zum Vorjahr aber abgestiegen. Tja.

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Platz 163: Aristoteles vor der Tür, "THE"-Lametta am Revers. Die Uni Freiburg schafft es mit Rang 163 gerade noch in die deutschen Top Ten des Rankings und lässt knapp das badische Insitute of Technology aus Karlsruhe (KIT - wie MIT, sie verstehen?) hinter sich. Für eine bessere Platzierung: einfach mal in Dresden oder Tübingen nachfragen.

Foto: Uni Freiburg / Mesenhol
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