Bhutan im Wandel Bars, Billard und Buddhismus

Als letztes Land der Welt führte Bhutan Fernsehen ein, wichtigstes Regierungsziel ist Glück: Doch auch der Himalaya-Staat wandelt sich. Die Bilder.
1 / 16

Phobjikha-Tal in Bhutan: Der irische Fotograf Cathal NcNaughton ist in das Königreich im Himalaya gereist, um die Veränderungen in dem einst so isolierten Land zu dokumentieren.

Foto: CATHAL MCNAUGHTON/ REUTERS
2 / 16

Bhutan zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Der Vater des heutigen Königs hatte aber das "Bruttonationalglück" der Bewohner zum wichtigsten Ziel der Wirtschaftspolitik erklärt.

Foto: CATHAL MCNAUGHTON/ REUTERS
3 / 16

Abhängen vor einem Restaurant: Die Arbeitslosigkeit der Jugendlichen in den Städten ist relativ hoch - und die Regionen sehr unterschiedlich gut entwickelt. Den Menschen in Zentral- und Ostbhutan geht es weniger gut als im Westen und in der Hauptstadt.

Foto: CATHAL MCNAUGHTON/ REUTERS
4 / 16

Das Königreich legt großen Wert auf die Bewahrung der buddhistischen Kultur und versucht wissenschaftlich-technologischen Fortschritt langsam einzuführen. Erst seit 2004 sind Handys erlaubt, Internet und Mobilfunk verbreiten sich rasch. (Foto: Jugendliche in einem Internetcafé)

Foto: CATHAL MCNAUGHTON/ REUTERS
5 / 16

Männer in einer Billardhalle: Statt der traditionellen Kleidung tragen immer mehr Bhutaner Jeans. Einst war die knielange Gho-Gewand für Männer und das knöchellange Kira-Kleid der Frauen die übliche Tracht.

Foto: CATHAL MCNAUGHTON/ REUTERS
6 / 16

Ein Jugendlicher trinkt in einer Bar Whisky. Im Buddhismus, der Staatsreligion des Landes, ist Alkohol zwar nicht verboten, aber auch nicht gerne gesehen.

Foto: CATHAL MCNAUGHTON/ REUTERS
7 / 16

In der Hauptstadt Thimphu kicken die Jugendlichen am Fluss, gegenüber der Wohnhäuser.

Foto: CATHAL MCNAUGHTON/ REUTERS
8 / 16

Auf dem Land lassen fußballspielende Mönche ihre Roben am Spielfeldrand zurück. Gekickt wird in Trikots von Manchester United und Chelsea.

Foto: CATHAL MCNAUGHTON/ REUTERS
9 / 16

Lange hatte Bhutan kein Fernsehen, noch heute gibt es keine Ampeln, die Traditionen blieben bewahrt - wie die des maskierten Tänzers, der in den Bergen oberhalb der Hauptstadt Thimphu auftritt.

Foto: CATHAL MCNAUGHTON/ REUTERS
10 / 16

Bauer Ap Daw telefoniert mit seinem Handy, während sein Sohn auf der Bank döst und seine Mutter Wasser kocht. "Die Kinder verbringen mehr Zeit mit dem Handy, statt zu studieren", sagt Daw.

Foto: CATHAL MCNAUGHTON/ REUTERS
11 / 16

Daws Sohn, der 13-jährige Sonam Tshering, hat Träume: "Ich würde gerne ein Naturkundelehrer werden und Cristiano Ronaldo für Real Madrid spielen sehen", sagt er, als er die Kühe der Familie füttert.

Foto: CATHAL MCNAUGHTON/ REUTERS
12 / 16

Elektrische Heizung und ein Fernseher in einem Bauernhaus in Punakha: Erst 1999 hat die Regierung TV eingeführt - als letztes Land der Welt.

Foto: CATHAL MCNAUGHTON/ REUTERS
13 / 16

Zeko in seinem Haus in Punakha: "Ich bin froh, ein Handy zu haben, sodass ich meine Kinder und Verwandte jederzeit anrufen kann", sagt der 73-Jährige.

Foto: CATHAL MCNAUGHTON/ REUTERS
14 / 16

Die Tänzerin Lhaden macht sich in der Hauptstadt bereit für ihre Schicht in einer Bar. Die zweifache Mutter tanzt bis Mitternacht und verdient damit 125 Dollar im Monat. Damit kann sie gerade so ihre Familie ernähren.

Foto: CATHAL MCNAUGHTON/ REUTERS
15 / 16

Lhaden checkt ihr Handy. "Ich bin nicht glücklich oder traurig über irgendetwas", sagt die geschiedene Mutter, "ich habe einfach keine Wahl." Sie lebt in einer kleinen Wohnung, sodass sie sich noch Lebensmittel und Kleidung leisten kann.

Foto: CATHAL MCNAUGHTON/ REUTERS
16 / 16

Karaoke in einer Bar: An der Wand hängt ein Porträt des Königs. Tourismus ist heute die zweitwichtigste Deviseneinnahmequelle, etwa 150.000 kommen pro Jahr. Reisen sind nur mit gebuchten Touren und mit lizenziertem Führer möglich.

Foto: CATHAL MCNAUGHTON/ REUTERS
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.