Bild des Tages Fotos aus Deutschland und der Welt

Jedes Bild besonders: Hier sind die besten Fotos der vergangenen Tage.
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Die Wut der Frauen (02.10.2022)

Polizisten in Ecuador werden mit Farbbeuteln beworfen, nachdem in dem Land wieder eine Frau getötet worden ist. María Belen Bernal wurde mutmaßlich von ihrem Mann ermordet, einem Polizisten. Nach Angaben der NGO Aldea handelt es sich um den 206. Femizid in Ecuador allein in diesem Jahr.

Foto: Rodrigo Buendia / AFP
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Lula-Land? (01.10.2022)

Die Entscheidung steht kurz bevor: In Brasilien duellieren sich das amtierende Staatsoberhaupt Jair Bolsonaro und sein Vorgänger Luiz Inácio Lula da Silva um die Präsidentschaft. Schon nach der ersten Runde am 2. Oktober könnte klar sein, wer das Rennen macht, in Umfragen lag der Linke Lula zuletzt vorn. Bis zur Entscheidung machen seine Anhängerinnen und Anhänger weiter Stimmung.

Foto: Arisson Marinho / AFP
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Badewanne zwischen Hochhäusern (30.09.2022)

Auf dem Seokchon-See in Seoul (Südkorea) treibt eine riesige aufblasbare Gummiente. Der niederländische Künstler Florentijn Hoffman hat sie hier freigesetzt – und vermittelt damit Badelaune.

Foto:

Heo Ran / REUTERS

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Ein Bett im Cornfeld (29.09.2022)

Ein Junge ruht sich in der Gemeinde Dschindires in der von Rebellen kontrollierten Provinz Aleppo im Norden Syriens auf getrocknetem Mais, englisch corn, aus. Der Nahe Osten erwärmt sich fast doppelt so schnell wie der globale Durchschnitt. Das könnte verheerende Auswirkungen haben, wenn sich nichts ändert, zeigt eine Klimastudie. Extreme Hitze, Dürre und der Meeresspiegelanstieg bedrohen 400 Millionen Menschen in der Region.

Foto: Rami Al Sayed / AFP
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Wie am Fließband (28.09.2022)

Schülerinnen und Schüler im chinesischen Handan malen Bilder aus, um die Feierlichkeiten am Nationalfeiertag vorzubereiten.

Foto: STR / AFP
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O, Sohle mio (27.09.2022)

Ein Gang über den Markusplatz ist für Touristen in Venedig quasi Verpflichtung – zurzeit aber nur barfuß (oder in Gummistiefeln) möglich. Hochwasser überflutet den Platz in der italienischen Metropole und stellt für die alten Bauten eine echte Gefahr dar: Das salzige Meerwasser beschädigt das antike Gestein.

Foto:

Marco Sabadin / AFP

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Supertaifun
(26.09.2022)

Eine Frau starrt aus ihrem Fenster auf die Fluten, die um ihr Haus im philippinischen San Ildefonso schwappen. Der Tropensturm »Noru« hat mit Windgeschwindigkeiten von fast 200 Stundenkilometern und heftigen Regenfällen auf den Philippinen schwere Schäden verursacht. Mindestens fünf Menschen kamen ums Leben. Jedes Jahr werden die Philippinen von durchschnittlich etwa 20 Taifunen heimgesucht.

Foto: Ezra Acayan / Getty Images
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Gans schön frech
(25.09.2022)

Nein, den Gänsen wird hier nicht gehuldigt. Vielmehr dürfte es das freche Geflügel auf die Sesamsamen abgesehen haben, die oft Teil des hinduistischen Tarpan-Rituals sind, mit dem Gläubige hier am Banganga-Wassertank im indischen Mumbai ihre verstorbenen Vorfahren ehren. Die sogenannten Mahalaya-Gebete werden sieben Tage vor dem Hindufest Durga Puja begangen.

Foto: DIVYAKANT SOLANKI / EPA
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Ungewollte Krönung (24.09.2022)

Der Überkonsum reicher Länder landet auch auf ihrem Haupt: Im kenianischen Nairobi haben Umweltaktivistinnen und -aktivisten für mehr Klimagerechtigkeit demonstriert. Sie forderten unter anderem mehr Hilfe für arme Länder.

Foto: Monicah Mwangi / REUTERS
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Klimakämpferinnen (23.09.2022)

Zehntausende Menschen in Deutschland folgten am Freitag wie hier in Berlin einem Aufruf der Bewegung »Fridays for Future« zu einem globalen Klimastreik. Die weltweiten Aktionen standen unter dem Leitmotto »People not Profit« (Menschen, nicht Gewinne).

Foto:

CHRISTIAN MANG / REUTERS

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Schwermetall (22.09.2022)

Wie groß ist der goldene Würfel? Ein Mann versucht in Zürich den sogenannten »Castello Cube« zu vermessen – offenbar zum Missfallen eines Wachmanns. Ein Geheimnis ist die Größe allerdings nicht: Er ist 50 mal 50 mal 50 Zentimeter groß und 186 Kilogramm schwer und soll einen Materialwert von rund 10 Millionen Euro haben. Das Kunstwerk des deutschen Künstlers Niclas Castello wird aktuell in der schweizerischen Stadt ausgestellt, wurde aber auch schon in Venedig und New York gezeigt.

Foto: Michael Buholzer / EPA
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Kürbiszeit (21.09.2022)

Als »Fließe« werden die Wasserwege im Spreewald bezeichnet. Der 72 Jahre alte Harald Wenske baut neben den Kürbissen auch Kartoffeln, Meerrettich und Rüben auf seinem Acker im brandenburgischen Lehde an. Abtransportiert wird die herbstliche Ernte per Boot.

Foto:

Patrick Pleul / dpa

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Verzettelt (20.9.2022)

Ein Arbeiter entfernt Zettel aus Ritzen in der Klagemauer in Jerusalem – und schafft so vor dem jüdischen Neujahrsfest Platz für neue Zettel, auf die Gläubige Wünsche und Gebete an ihren Gott schreiben.

Foto: Ronen Zvulun / REUTERS
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Am Abgrund (19.9.2022)

Eine Frau steht an der zerstörten Gaoliao-Brücke, die nach einem Erdbeben der Stärke 6,8 einstürzte. Das Beben verursachte enorme Schäden. Es war bereits das zweite innerhalb kurzer Zeit. Am Samstag hatte es in Taiwan schon Erdstöße der Stärke 6,4 gegeben. Mehrere Nachbeben folgten. Die Insel ist besonders erdbebengefährdet.

Foto: Ritchie B. Tongo / EPA
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Vorfreude und Hintergedanken (18.9.2022)

Am 21. September ist Internationaler Friedenstag. Tänzerinnen und Tänzer in Bandung im Westen vom Java nehmen das zum Anlass, um mit einer Darbietung des traditionellen Pfauentanzes bereits im Vorfeld zu feiern. Ein bisschen Werbung dafür, dass der Tanz von der Unesco als immaterielles Weltkulturerbe anerkannt wird, könnte allerdings auch dahinter stecken.

Foto: Algi Febri Sugita / ZUMA Wire / IMAGO
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Keine Berührungsängste (17.09.2022)

In der heiligen Stadt Kerbela nehmen Schiiten an einem Ritual im Rahmen des »Tags von Arbaeen« teil. Mit der Feierlichkeit endet die vierzigtägige Trauerzeit, mit der im schiitischen Glauben dem Märtyrium von Imam Hussain gedacht wird.

Foto: Thaier Al-Sudani / REUTERS
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Fliegende Fische (16.09.2022)

Bis zu 50 Meter lang sind die Flugobjekte, die beim Festival der Riesendrachen über dem früheren Flugfeld im Tempelhof flattern. Mehr als 80 Kite-Nerds aus ganz Europa zeigen ihre Kreationen. Erwartet werden Zehntausende kleine und große Fans, die auch ihre eigenen Drachen mitbringen und steigen lassen können.

Foto:

Jörg Carstensen / dpa

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Harte Nuss (15.09.2022)

Ein indischer Bauer zeigt frisch geerntete Walnüsse in Srinagar. In der Region Kaschmir im Himalaya findet gerade die Auslese statt. Auf Kashmiri, der dort gesprochenen Sprache, heißt die Walnuss »doon«.

Foto: Tauseef Mustafa / AFP
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Ein bisschen Normalität (14.09.2022)

Ein älterer Mann sieht sich ein Buch an, während er auf einer Bank sitzt im zurückeroberten Izium in der Ukraine. Die ukrainische Armee hat einige Teil des Landes von den Russen zurückerobert.

Foto:

Leo Correa / AP

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Geschmolzen (13.09.2022)

Mindestens seit der Römerzeit bedeckte eine dicke Eisschicht den Pass zwischen dem Scex-Rouge-Gletscher und dem Tsanfleuron-Gletscher in der Schweiz. Der trockene Winter und die Hitzewellen des Sommers haben jedoch katastrophale Auswirkungen auf die Alpengletscher: Das Eis ist vollständig weggeschmolzen. Weiße Planen sollen den übrigen Schnee aus dem letzten Winter schützen.

Foto: Fabrice Coffrini / AFP
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Süßstoff (12.09.2022)

Im Dorf Halhul in der Nähe von Hebron im Westjordanland bereitet dieses Ehepaar eine beliebte arabische Süßigkeit vor: Malban. Traubensaft, Zucker und Grieß werden dafür vermengt. Der Brei kommt nach dem Trocknen in langen Bahnen an Wäscheleinen, bevor es dann weiter mit der Herstellung geht.

Foto:

Hazem Bader / AFP

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Tribut aus Licht (11.09.2022)

21 Jahre ist der Terroranschlag auf die Twin Towers in New York City her. Die Lichtinstallation »Tribute in Light« in Manhattan soll an die Opfer erinnern.

Foto:

Ed Jones / AFP

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Trauer-Feier (10.09.2022)

Im spanischen Benidorm hat eine englische Bar eine Flagge in Gedenken an die verstorbene Queen aufgehängt. Ein Paar scheint das nicht von seiner guten Laune abzubringen.

Foto: Zowy Voeten / Getty Images
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Engpass überwinden (09.09.2022)

Zehn Tage lang feiern gläubige Hindus jedes Jahr das Ganesh-Chaturthi-Festival. Am letzten Tag der Feierlichkeiten trugen Freiwillige im indischen Mumbai in diesem Jahr eine Statue des elefantenköpfigen Gottes durch die engen Straßen Richtung Meer. Dort wird die Gottheit den Fluten übergeben. Das Ritual symbolisiert Ganeshas Abschied von der Erde.

Foto: Indranil Mukherjee / AFP
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Kurzes Schauspiel (08.09.2022)

Ein riesiger Tornado über dem Gardasee: Verletzte oder Schäden wurden nicht bekannt, nach wenigen Minuten war die Windhose verschwunden. Das Land wird derzeit von teils heftigen Unwettern heimgesucht.

Foto: Sandro Benedetti / EPA
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Ausgeflogen (07.09.2022)

In der Bretagne gestrandet: Das Vogelschutzgebiet Sept-Iles-Archipels ist von einer Vogelgrippe-Epidemie betroffen. Am Strand in Pleumeur-Bodou liegt ein toter Basstölpel.

Foto: Stephane Mahe / REUTERS
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In Sicherheit (06.09.2022)

Sie haben es geschafft: Ein Mann und ein Hund konnten den Flammen im kalifornischen Hemet entkommen. Dort kämpfen Feuerwehrleute seit Montag gegen große Flächenbrände.

Foto: Ethan Swope / AP
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Alles oder nichts für die Armen (05.09.2022)

Vor 25 Jahren starb die Friedensnobelpreisträgerin Mutter Teresa in Kalkutta. 45 Jahre lang setzte sie sich für Bedürftige ein – wie ihre Nachfolgerinnen auf diesem Foto. Teresa hinterließ mehr als 500 Armen- und Krankenhäuser in mehr als hundert Ländern. Doch nach ihrem Ableben wurde Kritik laut: Ärzte berichteten, dass die Zustände in den Einrichtungen bisweilen unhaltbar gewesen seien. Sterbende hätten vor sich hinvegetiert. Der kanadische Professor Serge Larivée von der Universität Montreal kam in seiner Studie zu dem Schluss, dass Spendengelder intransparent verwaltet wurden. Heilig gesprochen wurde sie trotzdem.

Foto: Bikas Das / AP
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Tanz in weiß (04.09.2022)

Balletttänzer Roberto Bolle gibt 1500 Tanzschülerinnen auf der Piazza Duomo in Mailand eine Tanzstunde. Für die Veranstaltung reisten junge Italienerinnen aus 100 Schulen aus dem ganzen Land an.

Foto: Matteo Corner / ZUMA Wire / IMAGO
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Mit der aufgehenden Sonne (03.09.2022)

Pilger machen sich auf den Weg zum Aschura-Fest nach Kerbela in den Irak – um zu trauern. Schiitinnen und Schiiten beklagen jedes Jahr das Leiden von Imam Hussein, der im Jahr 680 nahe Kerbela ermordet und so zum Märtyrer wurde.

Foto: Asaad Niazi / AFP
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Wasserfrösche mit Wasserwaage (02.09.2022)

Arbeiter installieren Fotografien der Künstlerin Sian Davey beim Festival Images in Vevey in der Schweiz. Das hier zu sehende Bild »After the swim« stammt aus einer Reihe von dokumentarischen Aufnahmen, die Davey von den Teenagerjahren ihrer Stieftochter Martha gemacht hat.

Foto: Jean-Christophe Bott / Keystone / dpa
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Wissensdurstig in Paris (01.09.2022)

Es gibt leider immer weniger davon: Waschbecken an Schulen. Dabei sind sie in Zeiten von Corona gefragter denn je. Das Mädchen hat Glück und holt sich einen Schluck Wasser direkt am Hahn.

Foto: Emmanuel Dunand / AFP
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Der beste Freund des Menschen (31.08.2022)

Im südkoreanischen Seoul spielt ein Mädchen mit einem Roboterhund. Sieht niedlich aus – die Technik wurde allerdings dafür konzipiert, Soldaten in Kampfeinsätzen zu unterstützen.

Foto: Anthony Wallace / AFP
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Niemals ohne Stift (30.08.2022)

Wer kennt es nicht: Ein Gedanke ploppt auf, aber weit und breit ist kein Kugelschreiber zu finden. Mit dem Kleidungsstück des Labels Hidesign wird es nie mehr zu diesem Problem kommen. Präsentiert wurde das Modell aus der Frühjahr/Sommer-Kollektion während der Tokyo Fashion Week.

Foto: Franck Robichon / EPA
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Helm mit Zöpfchen (29.08.2022)

Die spanische Sängerin Rosalia verschmilzt in ihren Performances Tradition und Pop. Auch die aktuelle Welttournee ist ein Spiel der vermeintlichen Gegensätze: In ihrem dritten Studioalbum zu Motomami kombiniert sie männliche und weibliche Konnotationen – auch in der Optik.

Foto: Alberto Valdes / EPA
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