Ministerin Schröder Politisch korrektes Vorlesen

Als Familienministerin ist sie auch bei Vorleseproblemen gefragt: In einem Interview gibt Kristina Schröder Auskunft darüber, wie sie mit potentiell rassistischen Ausdrücken in Kinderbüchern umgehe. Bei "Pippi Langstrumpf" lese sie zum Beispiel von einem "Südsee-König".
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Buchcover von "Pippi in Taka-Tuka-Land": Vater Efraim wird zum "Südsee-König", wenn Kristina Schröder aus dem Kinderbuch vorliest - das hat sich die Familienministerin vorgenommen.

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Schröder in einer Kinderkrippe in Berlin: Deshalb will sie den "Negerkönig" Efraim ebenso umbenennen wie das "Negerbaby" Jim Knopf.

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Die "Pippi"-Autorin Astrid Lindgren hatte sich zu Lebzeiten gegen eine Aktualisierung des inzwischen als rassistisch angesehenen Ausdrucks gesperrt. Nach ihrem Tod 2002 gab es Neuauflagen, in denen der "Negerkönig" durch den Begriff "Südsee-König" ersetzt wurde.

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