Bill Gates Vom Software-Nerd zum Wohltäter

Seine Firma Microsoft hat ihn zum reichsten Mann der Welt gemacht: Bill Gates hat sich nun zum Ziel gesetzt, ganz von der Reichsten-Liste zu fallen. Dafür kämpft er mit der Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung weltweit gegen Armut und Krankheit.
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Microsoft-Gründer Bill Gates engagiert sich weltweit für humanitäre Zwecke. Den Grundstein für sein Vermögen legte er mit seinem Softwareunternehmen Microsoft. Heute hat er sich komplett dem Kampf gegen Armut und Krankheit verschrieben.

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Bill Gates im Alter von knapp 30 Jahren: 1975 gründete er mit seinem Schulfreund Paul Allen die Softwarefirma Microsoft. Er brach dafür sein Studium an der Universität Harvard ab. Damals war er nicht ganz 20 Jahre alt.

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Wegen eines Verkehrsdelikts wurde Gates 1977 von der Polizei in Albuquerque im US-Bundesstaat New Mexico fotografiert. Er soll ohne Führerschein über eine rote Ampel gefahren sein.

Foto: New Mexico police records, Albuquerque
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Der große Durchbruch für Microsoft kam wenige Jahre später, als das Unternehmen das Betriebssystem MS-DOS an den Computerhersteller IBM lieferte. Seitdem läuft ein Großteil der PCs weltweit mit einem Microsoft Betriebssystem. 1985 stellte das Unternehmen die grafische Oberfläche Windows vor. Das Foto zeigt Gates bei der Präsentation der Version 3.1 im Jahr 1992.

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Seit 1994 ist Gates mit seiner Frau Melinda verheiratet. Die beiden lernten sich bei Microsoft kennen. Auf dem Bild sind sie 2011 in Seattle zu sehen. Die beiden führen seit 1999 die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung. Gemeinsam hat das Paar drei Kinder.

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Gates war bis vor Kurzem der reichste Mann der Welt. Sein Privatvermögen beläuft sich auf mehr als 89 Milliarden Dollar. Derzeit steht Amazon-Gründer Jeff Bezos auf Platz eins der Reichsten-Liste.

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In einem Interview mit dem SPIEGEL kritisiert er die "America-First"-Politik von US-Präsident Donald Trump. "Es ist wichtig, dass wir andere Länder respektieren und mit ihnen zusammenarbeiten, zum beiderseitigen Nutzen", sagt Gates.

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Seit seinem Ausscheiden aus dem Tagesgeschäft bei Microsoft im Jahr 2008 kümmert er sich verstärkt um die Stiftung. Hier besucht er 2005 die Jahresversammlung der Weltgesundheitsorganisation WHO in Genf.

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Die Stiftung verfügt über ein Kapital von zuletzt 42 Milliarden Dollar. Jedes Jahr spendet sie fünf Milliarden Dollar für Armuts-, Gesundheits- und Bildungsprojekte. Hier besucht er eine indische Hilfsorganisation, die gegen Aids kämpft.

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2003 waren die beiden in Afrika unterwegs. Als dringlichstes Projekt sieht Gates derzeit die Ausrottung der Kinderlähmung an. "Wenn wir gute Arbeit leisten und ein bisschen Glück haben, wird 2018 das letzte Jahr sein, in dem Kinder an Kinderlähmung erkranken. Das ist bemerkenswert. Es ist die größte Sache, an der ich arbeite", sagt er.

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2006 trafen Bill und Melinda Gates einen Tuberkulose-Patienten in Südafrika, der von seinen Lebensumständen erzählte.

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Im jüngsten Stiftungsbericht beklagt Gates mangelnden globalen Optimismus. Auf dem Bild ist er mit dem Präsidenten Ugandas, Yoweri Museveni, zu sehen. Gemeinsam nahmen sie 2008 an einer Konferenz des Welternährungsprogramms der Uno teil.

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Gates gibt sich trotz weltweiter Krisen optimistisch. "Jedes Jahr sterben zwar immer noch fünf Prozent aller Kinder unter fünf Jahren, sprich mehr als fünf Millionen Kinder - aber das sind nur noch halb so viele wie im Jahr 2000", sagte Gates im Interview mit dem SPIEGEL. Die internationalen Hilfsmaßnahmen funktionierten sehr gut.

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