Fotostrecke zu Biohackern Mensch sein ist nicht genug

Der Berliner Fotograf Hannes Wiedemann hat in den ländlichen Gebieten der USA die kleine Szene der sogenannten Bodyhacker fotografiert. In seiner Serie verfolgt er Protagonisten, die versuchen, Mensch und Maschine zu verschmelzen.
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Der Berliner Fotograf Hannes Wiedemann  hat in den ländlichen Gebieten der USA die kleine Szene der sogenannten Bodyhacker fotografiert. In seiner Serie verfolgt er Protagonisten, die versuchen, Mensch und Maschine zu verschmelzen - und dazu in hemdsärmeliger Manier Eingriffe am eigenen Körper vornehmen lassen. Hier wird jemanden ein Magnet eingepflanzt.

Foto: Hannes Wiedemann
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Der Mensch, der leuchtet: Dieser Bodyhacker hat sich ein Implantat namens North Star einpflanzen lassen. Die OP-Narben sind noch frisch und zeugen von einer wenig zimperlichen Herangehensweise des Operateurs. Das Implantat trägt mehrere LED-Lichter, die sich mit Hilfe eines Magneten anschalten lassen.

Foto: Hannes Wiedemann
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Hier wird das North-Star-Implantat gerade unter die Haut eines Bodyhackers geschoben.

Foto: Hannes Wiedemann
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Bodhacker wie Shawn Sarver träumen von einer neuen Entwicklungsstufe der Menschheit, dem Transhumanismus - und von der Unsterblichkeit. Sarver arbeitet für das Biotech-Start-up Grindhouse Wetware, in dessen Kellerräumen in Pittsburgh Fotograf Wiedemann ihn abgelichtet hat.

Foto: Hannes Wiedemann
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So sieht Innovation aus: Fotograf Wiedemann kontert die glatten, auf Hochglanz polierten Bilder von technischen Innovationen mit einem unbarmherzigen Blick auf dunkle Keller, schmutzige Böden und improvisierte Instrumente.

Foto: Hannes Wiedemann
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Wiedemanns Fotos fangen eine ganz besondere Atmosphäre ein, hier zum Beispiel in einem Garagen-Labor in Kalifornien. Obwohl die Bodyhacker selbst Eingriffe durchführen, wirkt die Umgebung alles andere als steril. Sie wirkt vielmehr wie eine Roboter-Werkstatt der Zukunft.

Foto: Hannes Wiedemann
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Der Circadia 1.0 - eines der größeren Implantate, mit denen das Biotech-Start-up Grindhouse Wetware arbeitet. Das Gerät misst die Körpertemperatur und sendet Daten via Bluetooth. Gehalten wird es von Biohacker Tim Cannon, der den Circadia für mehrere Wochen in seinem Arm getragen hat.

Foto: Hannes Wiedemann
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Offene Wunde: Eine Biohackerin wartet darauf, dass ihr ein Magnet nahe der Ohrmuschel eingepflanzt wird.

Foto: Hannes Wiedemann
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Einfach mal ausprobieren: Die Szene der Bodyhacker ist geprägt von einer Do-It-Yourself-Mentalität. Der eigene Körper ist ein Versuchsobjekt, das es durch Technik zu verbessern gilt.

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Ein neuer Sinn: Magneten unter der Haut sollen Menschen künftig auch magnetische Felder wahrnehmen lassen - eine Fähigkeit, die dem menschlichen Körper bisher fehlt.

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Mini-Computer für Experimente: Diese Arduino-Boards warten noch auf ihren Einsatz.

Foto: Hannes Wiedemann
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Experimentieren für die Unsterblichkeit: Ein Bodyhacker hat eine rudimentäre Versuchsanordnung mit Elektrode, Orange und Resten einer Mikrowelle aufgebaut.

Aus seiner Fotoserie in den USA hat Fotograf Wiedemann auch ein Buch namens "Grinders" gemacht  , das im Selbstverlag erschienen ist.

Foto: Hannes Wiedemann