Boxing Day in England O du fröhliche Fußballzeit

In der Premier League wird auch am zweiten Weihnachtstag gespielt. Trainerstar José Mourinho steht dabei ausnahmsweise nicht im Mittelpunkt. Der Überblick zum "Boxing Day" in Bildern.
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Hull City vs. Manchester City
Josep Guardiola (Foto) und sein Team sind auf der Suche nach Konstanz. Manchesters Bilanz der vergangenen Wochen erinnert eher an Bayer Leverkusen als an ein Spitzenteam. Siege gegen Top-Gegner wie Barcelona und Arsenal wechselten sich ab mit Ausrutschern wie dem 2:4 gegen Krisen-Meister Leicester.

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Auch innerhalb einzelner Partien leidet Citys Spiel unter starken Schwankungen, wie beim 1:3 gegen Chelsea, als das Team um Superstar Kevin de Bruyne phasenweise Weltklassefußball zeigte, nach einer Stunde jedoch einbrach. Für einen Sieg beim Tabellenletzten Hull müsste es trotzdem reichen.

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Chelsea vs. Bournemouth
Alles begann mit einer Systemumstellung. Nach dem sechsten Spieltag, Chelsea hatte soeben 0:3 gegen Arsenal verloren, entschied sich Trainer Antonio Conte (Mitte) dazu, seine Mannschaft künftig mit einer Dreierkette aufs Feld zu schicken. Aus einem 4-1-4-1 wurde ein 3-4-2-1. Und plötzlich waren die Blues unbesiegbar.

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Seither gewann Chelsea sämtliche elf Ligaspiele, neun davon zu null. Gegen Bournemouth kann der Tabellenführer seine Serie ausbauen. Zum Rekord, den Arsenal vor 13 Jahren aufstellte, fehlen aktuell noch drei Siege.

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Manchester United vs. Sunderland
Ausnahmsweise steht nicht United-Trainer José Mourinho (links) im Mittelpunkt, sondern sein Gegenüber.

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David Moyes war, lange vor seinem Antritt in Sunderland, Coach in Manchester, allerdings mit bedrückend geringem Erfolg. Das habe aber gar nicht an ihm gelegen, sagte er nun. "Auf Sir Alex Ferguson (Moyes' Vorgänger, Anm. d. Red.) zu folgen, wäre für jeden schwer gewesen. Ob nun Mourinho, Ancelotti, Klopp oder Moyes, das Resultat wäre stets dasselbe gewesen." Der Mann hat Selbstvertrauen. Bei einer Niederlage gegen United könnte Moyes' Mannschaft auf den letzten Platz zurückfallen.

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Arsenal vs. West Brom
Schwere Zeiten für den FC Arsenal. Erst wurde den Gunners mal wieder der FC Bayern als Gegner im Champions-League-Achtelfinale zugelost. (Hier ein Foto vom 5:1-Sieg der Münchner aus der vergangenen Saison.) Dann verlor das Team gleich zwei Ligapartien hintereinander und musste zudem verkraften, dass sämtliche Rivalen ihre Spiele gewannen.

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Die Folge: Die Meisterschaftschancen gehen gegen null, die erneute Qualifikation zur Königsklasse wird schwer genug. Nun kommt mit West Brom eines der Überraschungsteams der Saison nach London. Keine leichte Aufgabe für Mesut Özil (Mitte) und seine Kollegen.

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Watford vs. Crystal Palace
Den Posten als Englands Nationaltrainer zu verlieren, sei "einer der dunkelsten Momente in meiner Karriere" gewesen - das sagte Sam Allardyce (rechts) dem britischen "Guardian". Allardyce verlor seinen Job im September aufgrund einer Enthüllungsgeschichte um dubiose Tipps zur Umgehung von Transferregeln. Seit Freitag hat der 62-Jährige einen neuen Job - als Nachfolger von Alan Pardew (links) bei Palace. In Watford feiert Allardyce sein Debüt.

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Swansea vs. West Ham
Was ist nur mir Dimitri Payet los? Bei der Heim-EM im Sommer hatte er mit drei Treffern und zwei Vorlagen großen Anteil am Finaleinzug der Franzosen. Danach schien es, als könne der 29-Jährige seine Form bewahren, für West Ham war er bei seinen ersten acht Saisoneinsätzen an sieben Treffern direkt beteiligt. Dann folgte der Einbruch. In den vergangenen zehn Partien brachte er es noch auf drei Torbeteiligungen.

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Dennoch soll der Offensivstar von europäischen Top-Klubs umworben sein. Kein Wunder: Trotz der durchwachsenen Ausbeute kommt Payet in der Premier League noch immer auf einen Schnitt von 4,2 Torschussvorlagen pro Partie - und damit mehr als jeder andere Profi in England.

Foto: Lee Smith/ REUTERS
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Liverpool vs. Stoke City
Klopp auf der Couch: Während die Konkurrenz um Punkte kämpft, schaut die Mannschaft des deutschen Star-Trainers zu, die Reds spielen gegen Stoke erst am Dienstag. Klar, wer da Favorit ist.

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Die britische Presse hält sogar den Titel für möglich. "Klopp könnte zuletzt lachen", titelte die "Daily Mail" am Mittwoch: "Dieses Mal hat Liverpool alles, was man für den letzten Schritt im Titelrennen braucht." Der "Daily Telegraph" befand, das Team dürfe sich "realistische Hoffnung auf den Titel" machen. Angesichts der eigenen Stärke und des Vorteils, im Gegensatz zu den meisten Konkurrenten nicht international zu spielen und dadurch Ruhepausen zu erhalten, sind die Einschätzungen nicht völlig unbegründet.

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