Brodelnder Atlantik Strudel, Schwefel, Unterseeberg

Brodelnde Strudel im Ozean, 20-Meter-Fontänen, Schwefelgestank: Vor der Kanareninsel El Hierro nähern sich untermeerische Vulkanausbrüche der Wasseroberfläche. Analysen der Vulkanpartikel offenbaren unerwartete Explosivität.
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Brodelnder Strudel: Die untermeerischen Vulkanausbrüche vor El Hierro lassen nun die Wasseroberfläche schäumen.

Foto: DPA/ IGN
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Heiße Steine: Dampfende Bimssteine treiben vor El Hierro - Auswürfe des Vulkans.

Foto: Presidencia del Gobierno de Canarias
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Whirlpool im Atlantik: Infrarot-Messungen ergaben, dass die Strudel deutlich wärmer sind als die Umgebung.

Foto: AFP
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Schaumbad: Bis zu 20 Meter hohe Wasserfontänen schossen in den letzten Tagen aus dem Atlantik südlich der Kanareninsel El Hierro.

Foto: AP/ Canary Islands Government
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Lavaasche: Erste Analysen der Vulkanpartikel haben Experten überrascht.

Foto: DPA/ Canary Regional Government
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Verfärbter Atlantik: Die Ausbrüche könnten sich an Land verlagern, warnen Wissenschaftler seit September.

Foto: DPA/ Canary Regional Government
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Bimssteine und Asche: "Das Monster steigt aus dem Wasser", gruselt sich die spanische Zeitung "La Provincia".

Foto: DPA/ Spanish Civil Guard
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Die Folgen der Ereignisse unter Wasser (Satellitenbild vom 2. November): Im Ascheteppich treiben tote Fische, Gasblasen blubbern.

Foto: NASA
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Zitternde Insel: Jeder Punkt steht für ein Beben seit Mitte Juli 2011. Die roten Punkte zeigen Beben der letzten zwei Tage (Stand 7. November 2011), die grünen Beben vor mehr als vier Tagen, die blauen Punkte zeigen Beben in der Zeit dazwischen. Die untere Grafik zeigt die Tiefe der Beben - sie ereigneten sich nahe der Magmaquelle der Vulkaninsel.

Foto: IGN
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Zitternde Insel: Jeder Punkt steht für ein Beben seit dem 5. November - die Beben sind an die Nordküste gewandert.

Foto: Instituto Geografico Nacional
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Ascheteppich vor El Hierro (23. Oktober): Er ist mittlerweile größer als die Insel.

Foto: RapidEye
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Bimsstein-Teppich auf dem Meer: "Klare Hinweise auf explosives Potential".

Foto: AP/ Canary Island Government
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Meeresboden vor El Hierro: Wachsender Unterseeberg - noch 70 Meter bis zur Oberfläche.

Foto: DPA/ IOE
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Zerklüfteter Meeresboden: Diese Schallwellen-Bilder zeigen Schichten am Meeresgrund. Die rote Farbe markiert den Meeresboden. Die Zacken zeigen Spalten, aus denen vulkanische Gase austreten.

Foto: MICINN
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Relief der Erdoberfläche: Die Kanarischen Inseln (Islas Canarias) erheben sich aus dem Ozean. Der Meeresboden des Atlantiks schiebt sich mit etwa zwei Millimetern pro Monat über eine Magmaquelle, die einem Schweißbrenner gleich Löcher in den Grund bohrt - darüber erhoben sich nacheinander die Kanaren.

Foto: Instituto Geográfico Nacional
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Folgen der Eruption: Am 10. Oktober schoss vor der Südküste von El Hierro Lava aus dem Meeresboden in etwa 500 Metern Wassertiefe. Satellitenbilder vom 13. Oktober zeigten die Schwaden der ersten Eruption der Kanarenvulkane seit 40 Jahren.

Foto: DPA/ NASA
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El Hierro: Sie ist die jüngste Kanareninsel, sie stieß erst vor gut einer Million Jahren über die Meeresoberfläche. Das hier abgebildete El-Golfo-Tal entstand, als vor Zehntausenden Jahren ein Drittel der Insel nach einem Erdbeben im Atlantik versank.

Foto: Manuel Meyer/ dpa
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Spuren vergangener Ausbrüche: Seit gut einer Million Jahren gibt es Ausbrüche auf El Hierro - das zeigt die Datierung des Vulkangesteins. Allmählich hob sich die Insel über den Meeresspiegel.

Foto: JMN/ Cover/Getty Images
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Gesperrte Straßen: Hunderte Anwohner im Süden von El Hierro mussten ihre Wohnungen verlassen.

Foto: Gelmert Finol/ dpa
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Ascheteppich vor den Kanaren: Immer neue Lavakörner treiben an die Oberfläche.

Foto: REUTERS/ Gobierno de Canarias
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Verrührte Asche: Stinkende Schwefelschwaden wehen vom Meer herüber.

Foto: AP/ Canary Islands Government
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Schluckauf des Vulkans: Bislang zeigte der Vulkan seine Explosivität nur unter Wasser.

Foto: AFP/ Spanish Government