Lizenz für Bundesadler Jacken, Socken, Knöpfe

Der Bundesadler könnte künftig in großem Stil T-Shirts, Kaffeetassen und Umhängetaschen schmücken: Der Bundestag will erneut eine Lizenz für Souvenirs mit dem Staatssymbol vergeben. Der Parlamentspräsident muss jedes Produkt genehmigen.
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Bereits jetzt wird der Bundesadler auf Nationaltrikots gedruckt - wie hier auf die Jacken der deutschen Olympiamannschaft für die Winterspiele 2010 in Vancouver.

Foto: Christof Stache/ AP
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Der Bundesadler ist laut Bundestag "das traditionsreichste deutsche Staatssymbol" (hier ein Bild aus dem Bundesrat): Seine Ursprünge lassen sich bis in die Anfänge des Heiligen Römischen Reiches verfolgen. Er zierte das Wappen des Königs, und fast alle Reichsfürsten führten den Adler in ihrem Schild, um so ihre Stellung als Lehnsleute des Königs zu zeigen.

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Auch in der Bundesrepublik ist der Adler Staatssymbol geworden und darf bei Staatsbesuchen nicht fehlen - wie hier beim Besuch von US-Präsident Barack Obama in Berlin am 19. Juni 2013.

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Bis 2008 hatte der Deutsche Bundestag bereits einen Bundestags-Shop konzessioniert. Dort wurden unter anderem Produkte wie Taschen, Tassen oder Stifte mit eigenem Logo vertrieben. Auch Socken mit dem Wappentier konnten erworben werden.

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Ob es künftig auch Manschettenknöpfe mit dem Bundesadler im freien Verkauf geben wird? Bundespräsident Joachim Gauck hat bereits welche - diese Manschettenknöpfe trug er bei seiner Israel-Reise im Mai 2012.

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Jahrelang verkaufte der Bundestags-Shop "Unter den Linden" Produkte mit dem Bundesadler. Die damalige Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth probierte im März 1998 einen Hut in dem Laden an.

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Der Adler darf auf Souvenirs künstlerisch interpretiert werden, das erlaubt der Bundestag. Tatsächlich führen auch Bundespräsident, Bundesrat und Bundesverfassungsgericht unterschiedlich gestaltete Adler. Im Bild ist eine Fahne vor Schloss Bellevue, dem Amtssitz des Bundespräsidenten, zu sehen.

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Zum Vergleich: ein Hinweisschild vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe

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