Bundesliga-Analyse Warum der HSV nicht gewinnen kann

18 Torschüsse, ein Elfmeter und die halbstündige Überzahl reichten dem HSV nicht zum Sieg über Mainz 05. Die grafische Analyse zeigt, was dem HSV fehlte.
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Die entscheidende Szene des Spiels: Florian Müller pariert den Elfmeter von Filip Kostic in der 61. Minute. Der Hamburger SV kam gegen den direkten Konkurrenten Mainz 05 nicht über ein 0:0 hinaus. Zu wenig für den Tabellen-17. Vor allem, weil der HSV lange eine ansprechende Leistung zeigte.

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Torwart Müller kam wegen der Verletzungen von René Adler und Robin Zentner zu seinem Bundesligadebüt und wurde gleich zum Matchwinner. Schon vor dem gehaltenen Strafstoß sorgte der 20-Jährige dafür, dass sein Team nicht in Rückstand geriet. In der ersten Hälfte parierte er gegen Schipplock (fünfte Minute) und Kostic (22.) überragend. In der zweiten Hälfte wehrte Müller den Strafstoß von Kostic ab (62.).

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In der 25. Minute jubelte der HSV, der Treffer von Kostic wurde nach Einsatz des Videobeweises aber zu Recht wieder aberkannt. Verdient wäre die Führung allemal gewesen.

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Mainz kam einfach nicht ins Spiel, beging viele leichte Fehler. Und die Lage verbesserte sich für die 05er in der 61. Minute nicht gerade: Leon Balogun sah nach seinem Foul an Gian-Luca Waldschmidt die zweite Gelbe Karte. Es gab den Platzverweis und den bereits erwähnten Elfmeter.

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Der Einsatz von Schipplock im Sturmzentrum führte nicht zum Erfolg. Der Angreifer kam auf zwei Abschlüsse, einer ging auf das Tor.

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Der HSV trat in den vergangenen vier Heimspielen neben Leverkusen gegen Hannover, Köln und Mainz an. Das Ergebnis sind zwei Punkte. Wer selbst einen so schwachen Gegner wie Mainz trotz Überzahl und Elfmeter nicht schlagen kann, der steigt am Ende verdient ab.

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