Bundesliga-Analyse Wie RB Leipzig die Bundesliga bereichert

Viele Bundesliga-Fans haben sich RB Leipzig als neues Feindbild ausgesucht. Aber taktisch bereichert das Team von Ralph Hasenhüttl die Liga mit einem eigenen Ansatz. Die Analyse in Bildern.
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Auch wenn es manchen Zuschauern nicht gefällt, RB Leipzig ist in der Bundesliga angekommen. Und nicht nur das: Beim 2:2 gegen die TSG Hoffenheim zeigten die Sachsen um Dominik Kaiser richtig guten und vor allem innovativen Offensivfußball. Der Kapitän erzielte mit dem zwischenzeitlichen 1:1 das erste Bundesligator für RB.

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Von Trainer Ralph Hasenhüttl angetrieben, legten die Leipziger nach kurzen Startschwierigkeiten den Vorwärtsgang ein. Nur in den ersten zehn Minuten war Hoffenheim das bessere Team, danach übernahm RB das Kommando.

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In der Sturmzentrale ist Yussuf Poulsen die wichtigste Anspielstation. Im Idealfall kann er den Ball behaupten und abschirmen oder weiterleiten. Wenn er nicht an die Kugel kommt, geht er sofort gemeinsam mit Sabitzer, Werner und Kaiser ins Gegenpressing und versucht, den Ball tief in der gegnerischen Hälfte zurückzugewinnen.

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Die sehr offensive Grundausrichtung mit vielen Fehlpässen birgt natürlich auch Risiken. Fast schon folgerichtig musste RB gegen Hoffenheim zwei Gegentore hinnehmen. Der erste Treffer für die TSG fiel nach einer Ecke. Compper warf sich vergeblich in den Schuss von Lukas Rupp, der in der 55. Minute zum 1:0 einschlug.

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Ein weiteres "Markenzeichen" des Aufsteigers: In Strafraumnähe sucht RB so schnell und oft wie möglich den Abschluss. Dabei ließ sich Timo Werner in dieser Szene Mitte der ersten Hälfte auch von drei Gegenspielern nicht aufhalten.

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Wer hoch steht, ist natürlich anfällig für Konter. Das zwischenzeitliche 2:1 für Hoffenheim in der 83. Minute leitete Leipzigs Demme durch einen Ballverlust tief in der gegnerischen Hälfte ein. Weil die Absicherung vor allem in der Zentrale fehlte, konnte Sebastian Rudy den Ball durchs Mittelfeld treiben und dann auf Mark Uth durchstecken, der frei vor Peter Gulacsi einschob.

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Den verdienten Punktgewinn für die Gäste sicherte Marcel Sabitzer in der 90. Minute, als er eine Hereingabe von Schmitz am zweiten Pfosten über die Linie drückte. Die offensive Ausrichtung der Leipziger wurde am Ende also belohnt und dürfte in dieser Saison noch für viele unterhaltsame Spiele sorgen.

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