Bundestagswahl 2017 Wo machen Promis ihr Kreuz?

Wolf Biermann bricht mit einer Tradition, Sophia Thomalla unterstützt die Kanzlerin und Til Schweiger kann sich nicht entscheiden: Sehen Sie hier, wen deutsche Promis bei der Bundestagswahl wählen.
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Sophia Thomalla mag es gern etwas freizügiger. Wenn es um Politik geht, ist die Schauspielerin allerdings konservativ. In einem Interview mit dem "Stern" sagte sie Anfang August, dass sie bereits seit Jahren Mitglied der CDU sei. Mittlerweile unterstützt die 27-Jährige ganz offiziell Angela Merkel im Wahlkampf. "Ich finde, dass sie sich gerade in der Flüchtlingspolitik moralisch absolut richtig verhalten hat, und deswegen wähle ich sie auch jetzt wieder," so Thomalla.

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Prinzen-Sänger Sebastian Krumbiegel ist bekennendes SPD-Mitglied. An wen seine Stimme geht, hat er in diesem Wahlkampf bereits deutlich gemacht. Bei mehreren Wahlkampfveranstaltungen unterstützte der Leipziger die Sozialdemokraten.

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Reality-TV-Star Daniela Katzenberger sagt, es sei ihr nicht egal, wer die Entscheidungen für Deutschland treffe. Sympathie hegt sie für Kanzlerin Merkel, weil die sich "in diesem Männerzirkus von Trumps, Putins und Erdogans" durchsetzen könne.

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Schauspielerin Uschi Glas unterstützt Angela Merkel bereits seit Jahren und stellt sich auch dieses Mal ganz offen an die Seite der Kanzlerin. Ebenso wie Sophia Thomalla gehört sie zu den Promis, die Merkels Wahlkampfkampagne "I love Raute" schmücken.

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Komiker Ingo Appelt (hier mit seiner Frau Sonja) unterstützt Martin Schulz, "damit es gerechter für Deutschland wird - und ein bisschen europäischer". Die beiden Regierungsparteien haben jeweils Kampagnen mit prominenten Unterstützern gestartet. Auch so ist zu erklären, dass vor allem prominente Wähler der großen Volksparteien bekannt sind. Doch auch die kleinen Parteien haben ihre Promi-Wähler.

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Til Schweiger ist sich noch nicht sicher, wo er am 24. September sein Kreuz macht. "Ich habe mal CDU, mal SPD und einmal die Grünen gewählt. Die Partei, in der ich mich total wiederfinde, gibt es nicht", sagte er der "Rheinischen Post". "Vielleicht wähl' ich die FDP. Christian Lindner ist ein guter Typ.", sagte der Schauspieler. Lindners Äußerungen zur Russland-Politik hätten ihm gefallen.

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Olivia Jones hat für Nichtwähler wenig Verständnis: "In vielen Ländern wird blutig dafür gekämpft, dass die Menschen frei wählen können. Wir haben die Möglichkeit und jeder sollte dieses Wahlrecht nutzen. Jeder, der eine andere Partei als die AfD wählt, verhindert, dass diese Menschen, die uns in Sachen Toleranz ins Mittelalter beamen wollen, Macht bekommen, sagte Jones der "Hamburger Morgenpost". "Ich wähle die Grünen, weil diese Partei für Vielfalt und Toleranz steht", so die Dragqueen weiter.

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Howard Carpendale war zunächst ein Fan von Martin Schulz, mittlerweile hat er sich jedoch von dem SPD-Kanzlerkandidaten abgewandt. Der Schlagersänger meint, Angela Merkel bringe in einer instabilen Welt eine gewisse Stabilität mit sich. Zwölf Jahre im Amt, das sei eine Leistung. "Schulz habe ich am Anfang sehr gemocht." Doch irgendwie sehe er ihn nicht auf der Weltbühne als Bundeskanzler.

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Ähnlich wie Howard Carpendale geht es dem Liedermacher und früheren DDR-Dissidenten Wolf Biermann. "Aus sentimentaler Tradition stehe ich den Sozialdemokraten nahe, aber aus praktischer Vernunft der Kanzlerin," sagte er.

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Iris Berben ist seit Jahren Anhängerin der Sozialdemokraten. Im Februar gab sie für die SPD in Hessen ihre Stimme bei der Bundespräsidentenwahl ab. Auch bei der Bundestagswahl engagiert sich Berben wieder - und unterstützt offiziell den SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz.

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Der frühere Nationalspieler Arne Friedrich will am 24. September für die CDU stimmen. "Ich unterstütze Angela Merkel, weil sie mit ruhiger Hand einen neuen Politik-Stil geprägt hat. Und sie trifft auch mal Entscheidungen aus dem Herzen", sagt der Sportler in einer Wahlkampagne. Er sieht in Merkel eine "große Europäerin".

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Der frühere "Tatort"-Kommissar Peter Sodann ist als Unterstützer der Linken bekannt. 2009 schickte ihn die Partei sogar als Kandidat für die Bundespräsidentenwahl ins Rennen.

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Moderator Klaas Heufer-Umlauf ist kein SPD-Mitglied. Allerdings steht er der Partei nah und hat mehrfach für die Sozialdemokraten geworben. In einem Interview mit dem SPIEGEL sprach er zuletzt auch über die Kanzlerin: "Mir war ihre Politik während der Flüchtlingskrise nicht unsympathisch, im Gegenteil. Ich glaube nur, dass sie damit in der CDU alleine ist." Auf Kritik stieß Merkels Taktieren im Umgang mit konservativen Parteimitgliedern.

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Tim Wiese unterstützt Angela Merkel zwar nicht offiziell im Wahlkampf, seine Sympathie hat die Kanzlerin dennoch. "Das war in letzter Zeit ein schwieriger Job für Frau Merkel, aber ich finde sie gut. Deswegen wähle ich CDU. Man kann ja nicht den Schulz an die Macht bringen. Reichensteuer und so, nee, darauf habe ich gar keinen Bock", sagte der frühere Torwart der "Hamburger Morgenpost".

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In der Vergangenheit hatte Rapper Bushido hin und wieder gesagt, er wähle die AfD. Für das Videoformat "Straßenwahl" diskutierte er nun sogar mit der stellvertretenden Parteivorsitzenden Beatrix von Storch. Am Ende stellte er jedoch klar, dass er sich aus der Mitbestimmung "in dieser Demokratie" zurückziehe. "Alle Parteien, die dort sind, haben meine Stimme nicht verdient", so der Rapper.

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Der Schauspieler, Kabarettist und Theaterleiter Dieter Hallervorden hat sich in der Vergangenheit mehrfach medienwirksam zu politischen Themen geäußert. Zur bevorstehenden Bundestagswahl sagte er: "Ich gehe zur Wahl, weil ich möchte, dass die FDP wieder in den Bundestag einzieht." Aus dem Wahlrecht leite er für sich auch eine Pflicht ab, dieses Recht wahrzunehmen.

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Roland Kaiser hat ein Parteibuch der SPD. Der Schlagersänger erklärte in einem Unterstützervideo, er glaube an Martin Schulz und dessen Einsatz für mehr Gerechtigkeit.

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Ralf Moeller traf 2005 das erste Mal auf Angela Merkel und unterstützte sie bereits damals bei den vorgezogenen Bundestagswahlen. Auch zwölf Jahre später ist der Schauspieler von der Kanzlerin überzeugt. "Sie steht für Verlässlichkeit, Stabilität und Sicherheit", sagt Moeller.

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