Marode Bundeswehrausrüstung Deutsche Luftwaffe - bedingt flugbereit

Der Großteil der "Eurofighter" steht in der Werkstatt, für den Transporthubschrauber CH-53 fehlen Ersatzteile, für das neue U-Boot ausgebildetes Personal. Bei der Ausrüstung der Bundeswehr liegt einiges im Argen - dabei will Verteidigungsministerin von der Leyen, dass die Truppe sich international stärker engagiert.
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Großes Versprechen: Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (hier beim Start der deutschen Hilfsflüge in den Irak) will, dass sich die Bundeswehr international stärker engagiert. Doch die Ausrüstung der Truppe ist dafür kaum geeignet.

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Von insgesamt 109 "Eurofighter"-Kampfjets sind nach SPIEGEL-Informationen gerade einmal acht Maschinen voll einsatzbereit.

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Der Rest der "Eurofighter" wartet dagegen auf Ersatzteile, steht in der Werkstatt - oder dient als Ausstellungsobjekt beim Tag der offenen Tür (wie hier im August 2014 auf dem Bundeswehrflugplatz in Rostock-Laage).

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Der Transporthelikopter CH-53 soll bei Auslandsmissionen Material und Truppen oder (wie hier Ende Juli im afghanischen Masar-i-Scharif) auch mal die Bundesverteidigungsministerin zum Einsatzort bringen.

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Aber auch beim CH-53 ist die Lage dramatisch (hier beim Einsatz in Afghanistan): Von 67 Maschinen können einem vertraulichen Bericht zufolge derzeit nur sieben abheben, weil Ersatzteile fehlen oder nur mit Verzögerung verfügbar sind.

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Nicht besser sieht es beim NH90 aus (das Bild zeigt eine Bundeswehrübung): Nur fünf Maschinen fliegen derzeit, der Ersatzteilzulauf sei "erheblich verzögert", heißt es.

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Eine Transall C-160 startet vom Fliegerhorst Hohn, um Hilfsgüter in den Nordirak zu bringen. Mittlerweile setzt die Bundeswehr dafür auch zivile Flugzeuge ein, weil nur 21 von 56 Maschinen voll einsatzfähig sein sollen.

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Die Transall soll von der Propellermaschine A400M abgelöst werden. Doch nach langen Verzögerungen gibt es immer noch Probleme mit der Zulassung.

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Schwierigkeiten gibt es auch bei der Marine (im Bild die Fregatte Rheinland-Pfalz 2011 im Hafen von Valletta): Es fehlt an Nachwuchs.

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Angesichts der Personallücke ist man schon fast froh, dass sich die Auslieferung des fünften U-Boots der Klasse 212A (hier die Produktion in Eckernförde) verzögern wird.

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Mit millionenschweren Werbekampagnen versucht die Truppe, wieder mehr Nachwuchskräfte für die Bundeswehr zu begeistern - doch der Dienst an der Waffe (wie hier in Afghanistan) ist nicht attraktiv. Es fehlen Mechaniker, IT-Spezialisten, aber auch Unteroffiziere.

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