Census of Marine Life Volkszählung unter Wasser

Der Kopffüßer, der aus der Kälte kam: Aus den eisigen Gewässern der Antarktis haben sich die Kraken über die Weltmeere verbreitet. Das glauben Wissenschaftler, die nun einen engen Verwandten heute lebender Tiere aufgespürt haben wollen.
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Ganz dicht am Urkraken: Wie seine Vorfahren lebt auch die neu entdeckte Art Megaleledone setebos tief im Süden, in den kalten und klaren Gewässern vor der antarktischen Eiswelt.

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Noch ein wundersamer Antarktisbewohner: Diese bereits im Jahr 2006 in der Nähe der Osterinseln neu entdeckte Krabbenart ist so haarig, dass die Wissenschaftler eigens eine neue Familie in der Taxonomie erstellten - die Kiwaidae. Die neue Art Kiwi hirsuta wurde von französischen Meeresforschern entdeckt. Ob in flachen, badewannenwarmen Tropengewässern, in den Tiefen des sturmgepeitschen Nordatlantiks oder eben in den eisigen Gebieten der Arktis, ...

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... die Biologen vom "Census of Marine Life" haben ein Ziel: Neue Arten entdecken, bevor diese - im schlechtesten Fall - aussterben. Hier haben sie eine männliche Seespinne beim Eiertransport beobachtet.

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Rippenqualle: Der "Census of Marine Life" kostet über zehn Jahre immerhin 650 Millionen Dollar. Bislang ...

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... wurden bei dem Projekt rund 110 neue Arten entdeckt, weitere 5300 Verdachtsfälle werden noch geprüft. Hier ist die Aallarve Leptocephalus zu sehen.

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Seegurke: Rund 2000 Wissenschaftler arbeiten derzeit an der Katalogisierung der Meereswelt. Die Forscher ...

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... würden am liebsten auch nach dem geplanten Projektende im Jahr 2010 weitersuchen - um weitere wundersame Kreaturen wie dieses Manteltier finden zu können.

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Antarktische Wasser: Grenadierfische schwimmen über Glas-Schwämmen. Beim "Census of Marine Life" werden regelmäßig, wie auch jetzt, neue Arten entdeckt.

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Korallen und Schwämme: Viele Unterwasserspezies finden ihr Heim in der Tiefsee rund um die Antarktis.

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Unterwasserwelt: Schwämme, Moostierchen, Korallenmoos und Korallen bilden gemeinsam einen dichten Teppich, der wiederum anderen Lebensformen als Unterschlupf dient.

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Dicker Klops: Dieser für die Verhältnisse dieser Spezies gewaltige Schuppenwurm haust in 645 Metern Tiefe.

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Tiefe Blüten: Diese sogenannten Manteltiere sehen aus wie Tulpen aus Glas - es handelt sich jedoch um Tiere, die von Plankton leben.

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Schwämme, Gorgonien und Spitzenkorallen: Die gewaltigen Korallengärten sind durch die Übersäuerung der Ozeane in Folge des Klimawandels gefährdet.

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Tentakel: Die langen leuchtenden Fäden sind die Fangarme dieser Staatsqualle. Die Art wurde vom "Census of Marine Life" vor rund zwei Jahren im Atlantik entdeckt.

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Rippenqualle: Dieses tropische Tiefseetier gehört zum Stamm der Rippenquallen und der Klasse Tentacula.

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Dreieckig: Diese Schwimmschnecke erhielt den Namen Clio pyramidata - aus offensichtlichen Gründen. Auch diese Art lebt im Atlantik.

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Transparentes Haus: Bei der Schwimmschnecke Atlanta peroni ist die Spiralform des durchsichtigen Gehäuses gut zu erkennen.

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Vor gut zwei Jahren entdeckt: Oxygyrus keraudreni war bis dahin vollkommen unbekannt.

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Hippopodius hippopus: Auch diese Art wäre ohne die großangelegte Inventur der Weltmeere möglicherweise nie gefunden worden.

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