Champions-League-Analyse Prestigeerfolg mit Dellen

Der FC Bayern München sicherte sich im letzten Spiel der Champions-League-Gruppenphase durch einen 3:1-Sieg gegen Paris St. Germain den zweiten Tabellenplatz. Doch die grafische Analyse zeigt, dass nicht alles Gold war, was glänzte.
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Mit einem 3:1-Sieg über PSG konnte der FC Bayern München die Schmach der Niederlage in Paris vergessen lassen. Doch so deutlich wie das Ergebnis glauben macht, war der Sieg keinesfalls. Was bei Bayern gelang und warum der Sieg einen leichten Beigeschmack hatte.

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Für den Bayern-Trainer bedeutete der 3:1-Heimerfolg den neunten Champions-League-Sieg in Folge. Die Strategie, die er seiner Mannschaft mitgegeben hatte, war dabei klar zu erkennen.

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Franck Ribéry führte die Bayern erstmals seit mehr als viereinhalb Jahren wieder als Kapitän aufs Feld. Thomas Müller saß nur auf der Bank. Gerade mit Ribéry und James Rodríguez hatte sich Heynckes etwas ausgedacht.

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James gehörte zu den auffälligsten Spielern bei den Bayern. Er hatte trotz seiner Auswechslung in der 83. Minute die meisten Ballaktionen aller Bayern-Akteure (81 - dahinter Corentin Tolisso mit 75). James gab zudem die meisten Torschussvorlagen (vier), war an der Führung beteiligt und steuerte die Vorlage zum 2:0 direkt bei.

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Er wird immer mehr zu einem Faktor im Offensivspiel der Münchner: Tolisso bekommt seine offensivere Rolle ausgezeichnet. Nachdem er bereits in Glasgow den Siegtreffer erzielte, traf er auch heute zum 2:0 (per Kopf) und 3:1 (per Flachschuss). Allerdings hatte der Franzose Glück, dass Schiedsrichter Cüneyt Cakir eine Schwalbe kurz vor Schluss nicht mit Gelb-Rot ahndete.

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Zweikampfstärke sollte also einer der Schlüssel sein, an entscheidenden Stellen des Platzes kam sie den Bayern allerdings abhanden. Rudy (l.) und Tolisso (r.) gewannen zusammen gerade einmal zwei ihrer sechzehn Zweikämpfe.

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Und auch wenn Neymar sicherlich nicht seinen besten Tag hatte, Edinson Cavani und Kylian Mbappé sorgten erneut für Schweißausbrüche bei den Bayern-Abwehrspielern. Ein Geniestreich der beiden zum 2:1 sorgte für einen Bruch im Spiel der Bayern.

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Und da war ja auch noch Sven Ulreich, der Schlimmeres verhinderte: Sieben Paraden steuerte er zum Erfolg seiner Münchner bei, zuletzt hatte Manuel Neuer beim vogelwilden 1:2 im Hinspiel des Champions-League-Viertelfinals gegen Real Madrid so oft parieren müssen (insgesamt zehnmal).

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