CL-Spieler im Fokus Dribbler, Künstler und der Hundert-Millionen-Euro-Mann

Sie passen genau, dribbeln schnell oder schießen viele Tore: Die Champions League ist eine Ansammlung der Mega-Stars des Fußballs. Doch welche Spieler werden in der kommenden Saison eine wichtige Rolle für ihre Clubs spielen - abseits der Messis, Ronaldos und Robbens?
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Gareth Bale, Angriff, Real Madrid: Der Hundert-Millionen-Euro-Mann wird natürlich auch in der Champions League einer der meistbeachteten Spieler werden, das kommt mit einer solch horrenden Kaufsumme nun einmal einher. Seinen ersten Treffer für Madrid hat der Waliser bereits erzielt, er fiel eher in die Kategorie: reingestochert. Die Champions League ist für ihn kein Neuland, 2010 überstand er mit Tottenham Hotspur die Gruppenphase, Bale gelang sogar ein Hattrick gegen Inter Mailand. Im Viertelfinale war dann jedoch Schluss, Gegner damals: Real Madrird.

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Mesut Özil, Mittelfeld, FC Arsenal: Den deutschen Nationalspieler könnte man wohl nachts wecken, und er würde trotzdem noch Traumpässe spielen. Innerhalb von nur einer Woche gelang ihm der nahtlose Übergang vom Top-Real-Vorbereiter zum zuverlässigen Vorlagengeber in Diensten des FC Arsenal. Bei seinem Debüt für den englischen Club legte er direkt zwei Treffer auf und war Ideengeber im Mittelfeld. In der Champions League soll Özil Arsenal nun sicher durch die starke Gruppe mit Borussia Dortmund, dem SSC Neapel und Olympique Marseille führen. Vielleicht ist ihm im weiteren Wettbewerbsverlauf ja sogar ein Aufeinandertreffen mit seinem alten Club vergönnt.

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Neymar, Mittelfeld, FC Barcelona: Sein Transfer war eine Kampfansage: Den brasilianischen Nationalspieler Neymar gönnten sich die Barcelona-Verantwortlichen nach dem demütigenden Ausscheiden gegen den späteren Champions-League-Sieger FC Bayern im Halbfinale. Kein Tor hatte Barça im Halbfinale gegen die Deutschen schießen können, ganze sieben kassierte der Club. Für Neymar sind es die ersten Auftritte in der Königsklasse, doch das südamerikanische Pendant, die Copa Libertadores de América, hat er 2011 mit dem FC Santos gewonnen. Ein großer Spieler bekommt nun seine große Bühne.

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Marco Reus, Mittelfeld, Borussia Dortmund: Marco Reus ist derzeit in einer solch guten Form, dass er sogar gelobt wird, wenn er Dinge bewusst NICHT tut. So geschehen beim 6:2-Erfolg des BVB, als er eine Hereingabe von Pierre-Emerick Aubameyang geschickt durch seine Beine laufen ließ und Mitspieler Robert Lewandowski so das 4:2 ermöglichte. Reus hat seit dem Weggang von Mario Götze zum FC Bayern München noch mehr Verantwortung im Offensivspiel der Borussen bekommen - und diese Herausforderung hervorragend gemeistert. Während Dortmunds Champions-League-Rauschs in der vergangenen Saison, der erst im Finale gestoppt wurde, zeigte Reus fast durchweg Top-Leistungen, schoss vier Tore und bereitete vier weitere vor. Der 24-Jährige wird sicher Gegenstand vieler Einzelbesprechungen zwischen gegnerischen Verteidigern und Trainern sein. Zu Recht

Foto: WOLFGANG RATTAY/ REUTERS
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Marouane Fellaini, Mittelfeld, Manchester United: Robin van Persie? Wayne Rooney? Der interessanteste Spieler beim englischen Top-Club ManUnited ist derzeit ein anderer. Der Lockenkopf Marouane Fellaini folgte seinem langjährigen Coach beim FC Everton, David Moyes, zu den "Red Devils". Der belgische Nationalspieler ist zwar Mittelfeldspieler, hatte bei Everton aber lange Zeit auch eine Art hängende Spitze gespielt. Er gilt als torgefährlicher Kraftprotz - da hat er einiges mit seinem Teamkameraden Wayne Rooney gemein.

Foto: ANDREW YATES/ AFP
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Thiago, Mittelfeld, FC Bayern München: Er kam, zauberte - und fiel dann lange aus: Auf Thiago Alcantara, dem einzigen Spieler, dessen Verpflichtung Neu-Bayerntrainer Pep Guardiola öffentlich forderte, liegen viele Hoffnungen. Der Ex-Barcelona-Profi weiß, wie der Münchner Coach spielen will, und soll es den Triplesiegern vormachen. Er wird den Bayern aufgrund einer Verletzung zwar noch einige Wochen fehlen, aber sicher noch eine wichtige Rolle in der FCB-Königsklassen-Saison spielen.

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Stephan El Shaarawy, Angriff, AC Mailand: Während sein Club wohl eher nichts mit der Vergabe des "Henkelpotts" zu tun haben wird, kann sich der italienische Nationalstürmer trotzdem in den Mittelpunkt spielen. In der vergangenen Saison überzeugte er bei Milan (37 Spiele, 16 Tore), gemeinsam mit Mario Balotelli bildet er den italienischen Traumsturm. Auch in der Champions League?

Foto: AP/dpa
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