Kulturimporte aus den USA Breakin' in Kiel

Populärkultur ist viel mehr als nur Musik - wie Produkte und Handlungsweisen aus den USA im deutschen Alltag ankamen, hat der Anglist Christian Huck analysiert.
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In Hamburg-St. Pauli eröffnete 1902 die Hamburg-Amerika-Bar (hier eine zeitgenössische Postkarte), die mit ihrem langen Tresen eine andere Form von Kommunikation als in der herkömmlichen Kneipe ermöglichte.

Foto: Textem Verlag
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Sam Wooding war mit seinem Orchester einer der ersten afroamerikanischen Jazzmusiker, der in Berlin aufspielte - und den Deutschen das Saxofon zu Gehör brachte.

Foto: ullstein bild
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Ausgabe der Zeitschrift "Simplicissimus" aus dem Jahre 1927 mit einer Saxofon spielenden nackten Josephine Baker auf der Titelseite der Karnevalsausgabe - umringt von Maskierten.

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Schauspielerin Karin Stoltenfeldt in den Fünfzigerjahren in Jeans. Von der "Dialektik der populären Hose" schreibt Christian Huck in seinem Buch - Jeans waren Symbol für Outlaws und Halbstarke, aber auch praktisches Kleidungsstück für Alle.

Foto: imago/United Archives
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Basketballteam des 1.FC Bamberg 1970: Bei den Spielen der Mannschaft mit ihrem Star Jim Wade kam es im Publikum zu Begeisterungsszenen, die man eher bei einem Rockkonzert erwarten würde.

Foto: imago/WEREK
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Schauspieler Fess Parker als Daniel Boone. Die gleichnamige US-TV-Serie wurde ein großer Erfolg im DDR-Fernsehen.

Foto: imago/United Archives
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Die Breakdance-Crew The Fantastic Devils aus Kiel. Ihre Moves schauten sich die Tänzer von VHS-Aufnahmen der seltenen TV-Auftritte der US-Vorbilder ab.

Foto: Textem Verlag/ Privatarchiv Thorsten Hoffmeister
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Computerspieler bei einer LAN-Party in Erfurt: Konkrete Erfahrung der Vernetzung von Mensch und Maschinen

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