Christine Lagarde Die Spitzen-Frau
Christine Lagarde (hier im Juni bei einem Treffen der Eurogruppe) soll neue Chefin der Europäischen Zentralbank werden. Es ist nicht der erste Topjob für die Französin, die ihre Karriere als Wirtschaftsanwältin begann.
Seit 2011 ist Lagarde Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) und damit regelmäßiger Gast bei internationalen Gipfeln. Hier begrüßt sie Bundeskanzlerin Angela Merkel 2017 zum G20-Gipfel in Hamburg.
Bei der EZB soll Lagarde den Italiener Mario Draghi (r.) ablösen. Er leitete in der Eurokrise eine Lockerung der Geldpolitik ein, die besonders in Deutschland umstritten ist.
Lagarde mit ihrem Lebengefährten Xavier Giocanti, einem Unternehmer aus Marseille. Aus einer geschiedenen Ehe mit dem Finanzanalysten Wilfried Lagarde hat sie zwei erwachsene Söhne.
Als IWF-Chefin sammelte Lagarde weltweit Erfahrungen. Hier tanzt sie mit Kindern in einem Waisenhaus in Kamerun.
Lagarde im Jahr 2014 bei einer Konferenz in Mosambik: Die Entwicklung Afrikas war ihr als IWF-Chefin ebenso ein Anliegen wie die Förderung von Frauen.
Zu locker für die biederen Notenbanker? Lagarde 2015 auf Besuch mit der damaligen liberianischen Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf.
Zu Gast beim Wasser-Polo in Myanmar: Lagarde war in ihrer Jugend erfolgreiche Synchronschwimmerin.
Nachdenklich in Davos: Beim Weltwirtschaftsforum in den Schweizer Bergen ist die Französin Dauergast.
Als Finanzministerin auf dem Fahrrad: Lagarde 2009 während eines Staatsbesuchs des damaligen US-Präsidenten Barack Obama in Paris.