Wohnmobilneuheiten CMT 2019 So geht's ins neue Campingjahr

Die Wohnmobilbranche boomt. Auf dem Fachmesse CMT feiert sie sich selbst mit neuen Konzepten für die Nische, aber auch Palästen auf Rädern. Selbst ein Cabrio-Wohnmobil gibt es nun. Die Neuheiten im Überblick.
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Oft stehen die wahren Überraschungen abseits des Messetrubels. So auch in Halle 5 der "Caravan Motor Touristik". Dort zeigt die Firma Skydancer das weltweit erste Cabrio-Wohnmobil. Basis ist der Fiat Ducato mit 2,3-Liter Motor und 150 PS.

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Clou ist das elektrische Schiebedach über der Fahrerkabine. Damit können die Insassen die Fahrt unter freiem Himmel genießen.

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Der Skydancer hat vier Einzelsitze und ebenso viele Schlafplätze. Im Heck befindet sich ein Doppelbett. Zwei weitere Einzelbetten lassen sich im Fahrerhaus umbauen, sodass man dort in warmen Nächten bei geöffnetem Cabriodach sogar unterm Sternenhimmel schlafen kann. Der auf der CMT gezeigte Prototyp soll ab Sommer 2019 in Serie gehen und rund 130.000 Euro kosten. Ab 2020 plant das Unternehmen dann die Produktion von rund 15 bis 20 Fahrzeugen jährlich.

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Das Cabrio-Wohnmobil lässt sich mit einem normalen Klasse-B-Führerschein fahren, da das Fahrzeug trotz seiner sieben Meter Länge (und 2,20 Metern Breite) dank Leichtbau aus Gfk-Materialien nur 2,8 Tonnen wiegt.

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Der Hersteller Iridium zeigt auf der CMT eine Weltpremiere: das erste elektrisch angetriebene Wohnmobil in Serie. Das 6,95 Meter lange E-Mobil kann ab sofort in zwei Varianten ab Preisen von 169.000 Euro bestellt werden. Bereits im Sommer sollen die ersten Fahrzeuge ausgeliefert werden. Weitere Fahrzeugvarianten sind derzeit in Entwicklung und sollen im Verlauf des Jahres vorgestellt werden.

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Das Elektro-Wohnmobil soll dank einer Batterie mit 106 Kilowattstunden Kapazität über eine Reichweite von 300 Kilometern verfügen. Das rund vier Tonnen schwere Gefährt kann normal (Steckertyp 2) oder per Schnellladung (CCS-Stecker) aufgeladen werden.

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Bis jetzt spielten asiatische Fahrzeuge als Basis für Wohnmobile in Deutschland kaum eine Rolle. Mit dem Modell #Cl1 des Wohnmobil-Start-ups #camperliebe könnte sich das nun ändern, denn das Modell nutzt den Hyundai H 350 als Basis. Die Reisemobil-Manufaktur fertigt individuelle Grundrisse in Kleinserie und auf Kundenwunsch.

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Der #Cl1 kostet 58.500 Euro. Darin sind viele Extras enthalten, die bei anderen Herstellern preislich aufgeschlagen werden. Wer das Gesamtpaket nicht braucht, kann beispielsweise das Hubdach abbestellen, wodurch das Modell 2000 Euro günstiger wird.

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Die auf Transportsysteme spezialisierte Firma Cargo Clips zeigt mit dem Cargo Camper Mountain 4x4 ein Mehrzweck-Wohnmobil, das sich in wenigen Minuten von einem Arbeits- und Transportfahrzeug in ein Reisemobil verwandeln lässt. Möglich wird das durch ein Fixierungssystem, dass die Firma ursprünglich für Werkstatt- und Handwerkerautos entwickelt hat.

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Die nun entwickelten Campingmodule lassen sich mit dem Clipsystem ohne Werkzeug einfach im Inneren des Fahrzeugs fixieren. Möchte man das Auto als Transporter nutzen, werden die Schränke einfach ausgehängt. Das Camping-Equipment besteht aus einem "Bed and Breakfast"-Modul, Küchenmodul, Kühlschrank, Dusch-Toiletten-Modul und Hängeschränken. Preis für den Camper mit Aufstelldach: ab 79.900 Euro. Dabei ist der Camper eher etwas für Pragmatiker, denn sehr gemütlich ist es im Inneren nicht.

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Hymers Einsteigermarke Sunlight zeigt den 5,95 Meter langen Van V60. Der gerade einmal 2,14 Meter breite Camper fährt auf Basis des Citroen Jumper und richtet sich vor allem an Campingneulinge.

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Trotz seine Kompaktheit bietet der Camper V60 ein Bad mit WC, dass sich mit einem Handgriff zur Dusche umfunktionieren lässt. Diese ist mit ausklappbaren Duschwänden so konzipiert, dass man Waschbecken und WC räumlich abtrennen kann, sodass nicht gleich das ganze Bad inklusive Toilettendeckel unter Wasser steht.

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Der V60 hat ein quer eingebautes Doppelbett und - auch das ist aufgrund der kompakten Maße erstaunlich - optional noch ein Einzelbett (192 x 65 Zentimeter), das sich mit einem Gestell hinter den Vordersitzen aufbauen lässt. Die Preise starten bei 35.999 Euro. Den Camper gibt es auch als 6,65 Meter lange Version V66 (ab 38.999 Euro), dann mit zwei Einzelbetten und einem zusätzlich "Notbett".

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Hersteller Knaus zeigt zwei neue Grundrisse für den neu entwickelten Van TI Plus auf Basis des MAN TGE. Die Variante 650 MEG hat zwei Einzelbetten im Heck, die 1,89 bzw. 2,01 Meter lang sind. Vier Panoramafenster, das größte davon an der Front über der Windschutzscheibe, machen den Innenraum sehr hell. Zudem gibt es viele Ablagefächer, sodass der Raum des sieben Meter langen und 2,20 Meter breiten Fahrzeugs optimal genutzt wird. Das Bad mit kleiner Dusche und WC befindet sich auf Fahrerseite hinter der Sitzgruppe und gegenüber der Küchenzeile. Preis: ab 59.690 Euro.

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Die Variante 700 LF hingegen hat im Heck ein Doppelbett und eine danebenliegende Dusche sowie ein separates WC. In dieser Variante gibt es außerdem eine Lounge-Sitzgruppe, die sich optional in wenigen Handgriffen zu zwei Einzelsitzen mit Dreipunktgurt umstellen lässt. Das Wohnmobil ist standardmäßig als Fronttriebler erhältlich, kann ab Werk aber auch mit Heck- oder Allradantrieb geordert werden. Die Preise starten bei 68.990 Euro.

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Eine Skihütte auf Rädern - so oder so ähnlich könnte man die hölzerne Wohnbox des Herstellers Bumo bezeichnen. Das Expeditionsmobil gibt es in drei Größen ("Entdecker", "Abenteurer", "Nomade") mit zahlreichen Grundrissen und einer Bauzeit von rund einem Jahr. Auch eigene Grundrisse von Kunden können nahezu frei umgesetzt werden. Nachhaltigkeit ist dem Familienunternehmen wichtig. So besteht die Dämmung des Aluminium-Wohnkoffers aus Holz und Schafswolle und die Außenwände aus sibirischer Lärche. Auch innen sind die Möbel nahezu durchgängig aus verschiedensten Holzarten gefertigt.

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Das Messemodell ist mit einem Induktionsherd, Regenwasser-Auffanganlage mit 400 Litern Fassungsvermögen, Komposttoilette, Dusche, Holzofen einem 200-Liter-Gastank als Energiespeicher und einer 1200 Watt starken Solaranlage völlig autark und kostet inklusive Lkw rund 700.000 Euro. "Einige Kunden haben ihr Haus verkauft um stattdessen mit einem Bumo um die Welt zu reisen", heißt es beim Hersteller.

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Nettes Detail: Am Boden ist ein kleiner Staubsauger eingebaut. Kehrt man den Unrat mit dem Besen heran, saugt das System ihn ein. Alternativ kann man auch einen Staubsaugerschlauch anschließen. Die Bumo-Wohnbox gibt es zu Preisen ab rund 135.000 Euro. Hinzu kommt noch die Summe für das Lkw-Chassis.

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Hersteller Dethleffs zeigt auf der CMT Stuttgart den Globeline T 6613 EB auf Basis des Mercedes Sprinter. Das Allgäuer Unternehmen bietet das Wohnmobil im Grundriss mit Einzelbetten (329 Euro für optionalen Umbau zu einem Doppelbett) im Heck an. Außerdem kann das Reisemobil auch mit einem zusätzlichen Hubbett (1549 Euro) geordert werden. Zudem bietet das 6,96 Meter lange, 2,33 Meter breite und 3,00 Meter hohe Fahrzeug eine große Heckgarage mit Stauraum für sperriges Urlaubsgepäck.

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Der Globeline T 6613 EB wiegt unter 3,5 Tonnen und kann dadurch mit einem normalen Klasse-B-Führerschein gefahren werden. Für Preise ab rund 62.999 Euro soll der Camper ab dem zweiten Quartal in den Verkauf gehen.

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Bürstner zeigt mit dem Lyseo Time T das neue Einsteigermodell im Segment der teilintegrierten Wohnmobile. Der Time T steht auf der Basis des Citroen Jumper und wird von einem 130 PS starken Dieselmotor angetrieben. Gegen einen Aufpreis von 900 Euro ist auch eine Variante mit 160 PS verfügbar. Es gibt das Modell mit vier verschiedenen Grundrissen, wobei das 6,98 Meter lange Basismodell T690 G mit einem Preis von 51.490 Euro das Günstigste ist. Diese Variante hat zwei Einzelbetten im Heck, ein Bad und einer Zweiersitzbank, die sich mit zwei drehbaren Frontsitzen zu einer Sitzgruppe erweitern lässt.

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Der T727 G (ab 52.990 Euro) ist knapp einen halben Meter länger, hat ebenfalls Einzelbetten im Heck, dafür aber ein Raumbad und eine große Sitzgruppe mit zwei gegenüberliegenden Längsbänken. Der dritte Grundriss, T736 (ab 52.490 Euro), hat stattdessen ein mittig angeordnetes Queensbett im Heck. Optional hat Bürstner für alle Lyseo-Modelle auch ein 2,00 x 1,40 Meter breites Hubbett über der Sitzgruppe im Angebot.

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Eura Mobil zeigt auf der CMT einen neuen Grundriss für das Topmodell Integra Line mit dem Namenszusatz 720 QF. Das 7,41 Meter lange Wohnmobil der Oberklasse fährt auf Basis des Fiat Ducato und wird in der Basisvariante von einem Motor mit 130 PS angetrieben.

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Innen gibt es eine geschwungene, 1,20 Meter lange Küchenzeile und einen Wohnbereich mit zwei gegenüberliegenden Längssofas mit ausklappbaren Gurtgestellen für zwei weitere Mitfahrer. Außerdem sind die Vordersitze drehbar und lassen sich so zu einer Rundsitzecke umstellen.

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Das Bad und die separate und beleuchtete Dusche befinden sich im Schlafraum am Fuße des 1,50 Meter breiten Queensbettes. Sowohl das WC als auch die Dusche lassen sich mit einer Lamellentür bzw. einer faltbaren Duschwand vom Schlafbereich abtrennen. Der Aufbau aus Gfk-Verbundmaterial mit holzfreien Wänden und der beheizte Doppelboden ermöglichen auch Wintercamping. Preis: ab 77.990 Euro

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Der Oberfränkische Hersteller Frankia zeigt mit dem F-Line I 890 GD Bar ein luxuriös ausgestattetes Premium-Mobil. Angetrieben wird das Wohnmobil auf Basis des Fiat Ducato von einem Vierzylindermotor mit 130 PS. Der Basispreis beträgt 145.800 Euro.

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Der Namenszusatz "Bar" deutet auf eine neu angeordnete Sitzgruppe hin. Statt zweier Längssitzbänke mit mittigem Tisch belebt Frankia einen Trend aus den Achtzigerjahren wieder: So befindet sich ein Längssofa auf der Beifahrerseite, gegenüber ragt ein Tisch aus der Wand, der von drehbaren Vordersitzen und einem weiteren Einzelsitz auf der Beifahrerseite flankiert wird.

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Neben einer 1,60 Meter langen Küchenzeile, Raumbad und einem separaten WC bietet der F-Line eine Innenraumhöhe von 2,03 Metern. Das 8,90 Meter lange Gefährt hat vier Schlafplätze: zwei Einzelbetten im Heck und ein Hubbett über der Sitzgruppe.

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Hymers Günstigmarke Etrusco zeigt das 3,5 Tonnen schwere Alkoven-Modell A 7300 DB mit Sitz- und Schlafplätzen für bis zu sechs Personen.

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Zwei Betten des 7,25 Meter langen Wohnmobils befinden sich über dem Fahrerhaus. Hinzu kommt ein 2,10 Meter langes Doppelbett im Heck sowie eine umbaubare Schlaffläche dort, wo sich tagsüber eine Sitzgruppe befindet. Hinter der Sitzgruppe befindet sich ein Bad mit WC und abtrennbarer Dusche. Das Wohnmobil auf Basis des Fiat Ducato gibt es ab 46.399 Euro.

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Hobby zeigt auf der CMT den neuen Van Optima Ontour in zwei verschiedenen Varianten. Während sich in der Variante V65 GF ein quer eingebautes Doppelbett im Heck befindet, ist der V65GE mit zwei einzelnen Längsbetten ausgestattet. Beide Modelle sind 6,77 Meter lang und 3,5 Tonnen schwer. Die Heckgarage erlaubt eine Zuladung von rund 620 Kilogramm. Die Preise beginnen bei 50.600 Euro.

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Volkswagen hat auf der CMT die Preise für den Grand California bekannt gegeben: Das Reisemobil auf Basis des neuen VW Crafter kostet in der kurzen, sechs Meter langen Variante 600 mindestens 54.990 Euro. Ausgestattet ist der Camper vorne mit einer Sitzgruppe und drehbaren Sitzen im Fahrerhaus sowie einer Küche, einem geräumigen Bad im Heck und einem Doppelbett. Die 80 Zentimeter längere Version Grand California 680 kostet mindestens 57.100 Euro und hat einen größeren Schlafraum mit längs angeordneten Einzelbetten.

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