Klimawandel CO2 düngt die Wälder

CO2 sorgt für den Klimawandel - doch gleichzeitig lässt es verstärkt Pflanzen wachsen. Satellitendaten zeigen: Die Erde ergrünt. Weitere Erwärmung dürfte den Effekt aber stoppen.
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Veränderung des Laubbestandes von 1982 bis 2015: Grün bedeutet Zunahme, rot Abnahme.

Foto: Boston University
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Helenesee nahe Frankfurt an der Oder: Für Europa hatten Wissenschaftler bereits eine deutliche Begrünung seit 1900 festgestellt.

Foto: Patrick Pleul/ dpa
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Der herbstlich gefärbte Steigerwald bei Dankenfeld in Bayern: In Europa wird weitaus weniger Holz geschlagen als früher - hinzu kommt der Düngeeffekt von CO2.

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Spitzen verschneiter Nadelbäume: Dass CO2 das Wachstum von Pflanzen anregt, war bekannt.

Foto: Patrick Seeger/ dpa
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Bayerischer Wald: Mit ihrer Fotosynthese wandeln Pflanzen Kohlendioxid (CO2) mithilfe des Blattgrüns Chlorophyll und mit Sonnenlicht und Wasser in Zucker um - mit dem Pflanzen ihre Zellen bilden.

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Herbstlich verfärbte Blätter einer jungen Buche: Mehr CO2 wirkt wie Dünger - jedenfalls eine Zeitlang.

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Donau: Das Treibhausgas Kohlendioxid sorgt dafür, dass die Luft wärmer wird. Klimaforscher warnen seit Langem vor den Folgen. Jetzt aber zeige sich ein positiver Effekt des Gases, berichten Forscher.

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Dichter Atlantischer Regenwald auf der Ilha do Cardoso in Brasilien: Die Welt sei in den vergangenen Jahrzehnten erheblich grüner geworden.

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Dschungel in Kamerun: Kamerun, die ehemals deutsche Kolonie an der westafrikanischen Küste, macht eine Menge Geld mit dem Handel von Tropenholz.

Foto: DB Ulrike Koltermann/ dpa
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Gewitterschäden an Zypresse nahe San Diego, USA: Der weiter steigende Ausstoß von CO2 werde aber wohl kaum für ein stetes Ergrünen der Welt sorgen, meinen die Forscher - es stünden nicht gleichzeitig mehr Nährstoffe zur Verfügung, deren Menge im Boden sei begrenzt.

Foto: DAVID MCNEW/ AFP
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Wald auf Sumatra: In Südostasien haben die Forscher besonders starke Ergrünung registriert.

Foto: ROMEO GACAD/ AFP
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Tümpel im Amazonasgebiet: Der nördlichen Teil der Region sei stark ergrünt wegen der Treibhausgase, berichten Forscher.

Foto: NACHO DOCE/ REUTERS
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Schmetterlinge an Baum in Neu-Mexiko: Im Februar sind die Flattertiere besonders häufig in der Region - sie verdecken ganze Baumstämme.

Foto: STRINGER/MEXICO/ REUTERS
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Vegetation am Kilimandscharo: In Gebirgen und höheren Breiten hingegen hat vor allem die Klimaerwärmung das Wachstum der Pflanzen begünstigt.

Foto: Gernot Hensel/ dpa
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Gorilla in Uganda: Auch Zentralafrika sei ergrünt wegen der Zunahme von Treibhausgasen in der Luft.

Foto: STUART PRICE/ AFP
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