Deutsche Welterbe-Kandidaten Einzigartig sollt ihr sein!

Hamburg hat sein erstes Weltkulturerbe: Die Unesco hat die Speicherstadt zusammen mit dem angrenzenden Kontorhausviertel in die begehrte Liste aufgenommen.
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Unesco-Welterbe: Der Hamburger Speicherstadt wurde am Samstag der begehrte Titel verliehen. Das Ensemble aus 24 Speicherblöcken wurde zwischen 1885 und 1927 erbaut.

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Hinter den berühmten Backsteinfassaden wurden einst Kaffee, Tee und Gewürze umgeschlagen - heute sind es vor allem Perserteppiche.

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Mit der Ernennung hat Hamburg sein erstes Weltkulturerbe, für Deutschland ist es die 40. Stätte.

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Wandrahmsfleet bei Sonnenaufgang: Die alten Fleete und ihre Brücken sind ein beliebtes Motiv von Hobbyfotografen. Für den Bau der Speicherstadt wurden 20.000 Menschen zwangsumgesiedelt - hier befand sich früher ein Arbeiter- und Handwerkerviertel.

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Die Hamburger Touristenattraktion gilt als größtes einheitlich geprägtes Speicherensemble der Welt.

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Kibbelsteg: Die neugotische Backsteinarchitektur steht bereits seit 1991 unter Denkmalschutz.

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Sprinkenhof im Hamburger Kontorhausviertel: Auch für das erste reine Büroviertel auf dem europäischen Kontinent gilt der Titel - es wurde in die Bewerbung mit einbezogen.

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Das neunstöckige Gebäude, ein Bau der Architekten-Brüder Hans und Oskar Gerson und ihres Kollegen Fritz Höger, war zeitweilig das größte Kontorhaus Europas.

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Ein Haus wie ein Schiff und einer der markantesten Bauten der Stadt: Das Hamburger Chilehaus wurde zwischen 1922 und 1924 erbaut - auch für diesen Bau gilt der Titel.

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Innenhof des Chilehauses: Der Bau von Fritz Höger war eines der ersten Hamburger Hochhäuser und beispielgebend für den Backsteinexpressionismus der Zwanzigerjahre.

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Eindrucksvoll ist er, dennoch hat der Naumburger Dom in Sachsen-Anhalt den Sprung auf die Unesco-Welterbeliste nicht geschafft. Die Antragsteller dürfen ihren Antrag aber überarbeiten und dann wieder einreichen.

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Berühmt ist der Naumburger Dom für seine zwölf Stifterfiguren. Die Mitte des 13. Jahrhunderts geschaffenen Bildwerke aus der Werkstatt des namentlich unbekannten Naumburger Meisters gehören zu den bedeutendsten deutschen Skulpturen des Mittelalters.

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Originalgetreu nachgebildet wurden die Häuser in der Wikingersiedlung Haithabu in der Nähe von Schleswig. Das frühere Handelszentrum der Nordmänner gehört zu einer nordeuropäischen Sammelbewerbung um den Unesco-Titel. Unter isländischer Führung wollen mehrere Stätten der Wikingerkultur in der Welterbeliste aufgenommen werden.

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Zum Wikingererbe gehört auch der einst 30 Kilometer lange Verteidigungswall Danewerk in Schleswig-Holstein. Er besaß nur ein einziges Tor.

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