Die besten Fotos von Reuters Pictures Baby, jetzt bist du weltberühmt

Von George W. Bush, dem Tsunami bis hin zu Gorbatschow - hier erzählt jedes Foto Weltgeschichte. Seit 30 Jahren liefern die Fotografen von Reuters Pictures das Bild zu den Ereignissen, die uns bewegen.
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Er war einer der unpopulärsten Präsidenten der US-amerikanischen Geschichte - wohl auch deshalb erlangte dieses Reuters-Bild, das 2006 bei einem Besuch im ostdeutschen Trinwillershagen entstand, große Popularität: So mancher interpretierte es als Sinnbild des schlichten Gemüts, das George W. Bush immer wieder nachgesagt wurde.

Foto: JIM BOURG/ REUTERS
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Reuters Pictures wurde 1985 gegründet. In diesem Jahr entstand auch diese Aufnahme aus dem Brüsseler Heysel-Stadion. Ein verletzter Fußballfan wird von einem Freund in Sicherheit gebracht. Bei Krawallen zwischen Fans des FC Liverpool und Juventus Turin war eine Mauer eingestürzt, in der darauf folgenden Massenpanik starben 39 Menschen.

Foto: NICK DIDLICK/ REUTERS
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Es war der Auftakt der globalen Finanzkrise: Im September 2008 brach die US-Investmentbank Lehman Brothers zusammen. Bei einer Anhörung in Washington wird ihr CEO Richard Fuld kurz darauf von Demonstranten bedrängt.

Foto: JONATHAN ERNST/ Reuters
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Ein historischer Händedruck: Nach Unterzeichnung des sogenannten Oslo-Friedensabkommens geben sich der israelische Ministerpräsident Jizchak Rabin und PLO-Chef Jassir Arafat im Beisein des US-Präsidenten Clinton die Hand. Rabin wurde 1995 ermordet - und ein derartiger Friedensschluss ist im Nahen Osten zwei Jahrzehnte später nur noch schwer vorstellbar.

Foto: GARY HERSHORN/ REUTERS
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"Bomben, Terror, Vertreibung - Wohin führt dieser Krieg?": 1999 zeigte der SPIEGEL dieses Foto von Flüchtlingen aus dem Kosovo auf seinem Titel. Hunderttausende Menschen waren damals auf der Flucht vor dem Krieg in dem Balkan-Land - mitten in Europa.

Foto: DAMIR SAGOLJ/ REUTERS
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Der Schrecken des Völkermords: In Ruanda versteckt sich ein frierendes Kind 1996 in einem alten Parka. Es ist Teil eines Zugs von über 20.000 Menschen, der vor den kriegerischen Auseinandersetzungen in dem afrikanischen Land auf der Flucht ist in die benachbarte Demokratische Republik Kongo. Zwei Jahre zuvor, 1994, hatten in Ruanda Hutu-Milizen mehr als 500.000 Tutsi ermordet.

Foto: CORINNE DUFKA/ Reuters
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Trauer um das Opfer eines zweifelhaften Krieges: Der 25-jährige Lesleigh Coyer hat sich auf dem Soldatenfriedhof Arlington vor das Grab seines Bruders Ryan gelegt. Der war mit nicht einmal 20 Jahren den Folgen einer in Afghanistan erlittenen Verletzung erlegen.

Foto: KEVIN LAMARQUE/ REUTERS
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Auch nach seinem Tod gebietet der "große Führer" noch über Nordkoreas Hinterhöfe: Ein Propagandaplakat von Kim Il Sung (1912-1994) versinnbildlicht 2011 den extremen Personenkult des Spätstalinismus ostasiatischer Prägung. Viele Westeuropäer finden den lustig - wie die Betroffenen darüber denken, ist angesichts der Isolation des Landes kaum bekannt.

Foto: DAMIR SAGOLJ/ Reuters
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Die neuen Epidemien: In den Jahren 2002 und 2003 kostete eine Sars-Welle in Asien über 700 Menschen das Leben. Der Arzt Tse Yuen Man hatte in Hongkong gegen die Infektionskrankheit gekämpft - und war selbst daran gestorben. Bei Tses Beerdigung im Mai 2003 trägt einer der Trauergäste Mundschutz.

Foto: BOBBY YIP/ REUTERS
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Ein Regime inszeniert sich selbst. Rückwirkend erscheint die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Peking 2008 als Vorbote: Ob die Winterspiele in Sotschi 2014 oder die Fußball-WM 2022 in Katar - große Sportereignisse dienen auch der Selbstdarstellung autoritärer Systeme.

Foto: JERRY LAMPEN/ REUTERS
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Eine Naturkatastrophe zuvor kaum noch für möglich gehaltenen Ausmaßes: Im Dezember 2004 forderte ein Tsunami in Asien 230.000 Opfer. Auf diesem Bild trauert eine Inderin nahe Madras um einen Angehörigen.

Foto: ARKO DATTA/ Reuters
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Fast schon ein Mentekel für den beginnenden Niedergang der sogenannten Grande Nation: Im Juli 2000 stürzte das französische Prestigeflugzeug Concorde nahe Paris brennend ab. Über hundert Menschen starben.

Foto: ANDRAS KISGERGELY/ REUTERS
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Die großen Sprinter der Achtzigerjahre: Bei den Olympischen Spielen in Seoul gewinnt Ben Johnson im Hundertmeterlauf gegen Calvin Smith, Linford Christie und Carl Lewis Gold. Später musste er die Medaille zurückgeben - er war gedopt.

Foto: GARY HERSHORN/ Reuters
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Bruderkuss oder schon Judaskuss? 1986 begrüßen sich der sowjetische Staats- und Parteichef Michail Gorbatschow und Erich Honecker, Generalsektretär des Zentralkomitees der SED, in Ost-Berlin. Während Gorbatschow in der UdSSR die Perestroika vorantrieb, glaubte Honecker, dass "den Sozialismus in seinem Lauf" weder "Ochs noch Esel" aufhalten könnten - und wurde abgelöst. Auch, weil ihn die Schutzmacht Moskau hatte fallen lassen.

Foto: STRINGER/ REUTERS
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Eine der berühmtesten Fotografien des 20. Jahrhunderts zeigt die Machtlosigkeit des Einzelnen vor den Panzern einer Diktatur. Entstanden ist sie am 5. Juni 1989, auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking. Dort wurden Studentenproteste für mehr Demokratie gewaltsam niedergeschlagen. In Folge des Massakers starben mehr als 2500 Menschen.

Foto: STRINGER/ Reuters
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Weniger Märchen-, als Medienprinzessin: Im Februar 1997 besucht Diana ein Krankenhaus im pakistanischen Lahore. Im Sommer desselben Jahres starb sie bei einem Autounfall in Paris - verfolgt von Paparazzi.

Foto: JOHN PRYKE/ Reuters
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Mauerspecht ist für diesen beherzt mit dem Hammer zuschlagenden Mann wohl ein zu niedlicher Ausdruck: Nachdem in der Nacht zum 9. November 1989 die Grenze zwischen Ost- und Westberlin geöffnet wurde, kam es in den darauffolgenden Tagen zum spontanen Teilabriss des "antifaschistischen Schutzwalls" - die DDR-Volksarmee schaute zu.

Foto: STRINGER/ REUTERS
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In Freiheit! Nach 27 Jahren in Haft verlässt Nelson Mandela sein Gefängnis nahe Kapstadt - der Vorkämpfer gegen die südafrikanische Apartheid wird später Präsident des Landes, ein weltweit bewunderter Held des gewaltfreien Widerstands.

Foto: ULLI MICHEL/ REUTERS
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Kurdische Flüchtlinge - was wie eine Meldung aus dem Jahr 2014 klingt, hat sich bereits 1992 abgespielt: Eineinhalb Millionen Kurden im Irak fliehen, nicht vor dem IS, sondern vor den Truppen Saddam Husseins.

Foto: YANNIS BEHRAKIS/ Reuters
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Der erste Golfkrieg im Jahr 1991 könnte sich rückblickend als eine der Urkatastrophen des 21. Jahrhunders erweisen. Weil hier die zunehmende Instabilität des Mittleren Ostens ihren Anfang nahm. Auf diesem Foto versuchen Feuerwehrleute eine brennende Ölquelle zu löschen, die Saddam Husseins irakische Truppen in Brand gesetzt hatten.

Foto: RUSSELL BOYCE/ Reuters
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Isländischer Vulkan mit 16 Buchstaben? Darauf konnte es im Frühjahr 2010 nur eine Antwort geben: Eyjafjallajökull. Weil dessen Aschewolke den europäischen Luftverkehr großteils lahmlegte, hätten die Wartenden auch genug Zeit gehabt, das entsprechende Kreuzworträtsel zu lösen.

Foto: LUCAS JACKSON/ REUTERS
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Das Gesicht der Verzweiflung ist universell und es ist zeitlos. Ob im nach dem Erdbeben im chinesischen Sichuan eine Frau in panischer Sorge um ihre kleine Tochter schreit,...

Foto: JASON LEE/ REUTERS
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...oder in Georgien nach einem Bombardement russischer Truppen ein Mann um einen toten Verwandten weint.

Foto: Gleb Garanich / REUTERS
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Umsturz im Ostblock: Im Jahr 1989 endete die europäische Nachkriegszeit mit dem Niedergang der letzten poststalinistischen Regime - besonders dramatisch verlief der Machtwechsel im rumänischen Bukarest. Truppen des Diktators Ceausescu kämpfen gegen Demonstranten.

Foto: CHARLES PLATIAU/ REUTERS
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Das 21. Jahrhundert beginnt am 11. September 2001 - die Terroranschläge dieses Tages haben die Jahre danach geprägt. Auf diesem Bild tragen Helfer den tödlichen verwundeten Mychal Judge, den Geistlichen der New Yorker Feuerwehr, aus dem zerstörten World Trade Center. Er war das erste namentlich bekannte Opfer des Angriffs.

Foto: Shannon Stapleton / REUTERS
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