"Stell dir vor, es ist Krieg...": Wie der Spruch in die Welt und aufs Plakat kam 06.02.2016
 Auf Hamburger Mauern: "Stell Dir vor, es ist Krieg, und Keiner geht hin" - das...
Johannes Hartmann

Auf Hamburger Mauern: "Stell Dir vor, es ist Krieg, und Keiner geht hin" - das Graffiti ist eng verknüpft mit der deutschen Friedensbewegung der frühen Achtzigerjahre. Wie der Spruch in die Welt kam und auf Plakate und Postkarten, erzählt der Hamburger Designer Johannes Hartmann auf einestages und in dieser Fotostrecke.
Hier einer der ersten Sprühversuche von 1981: So hatte ich mir das Motiv für das Volksfest am 1. Mai vorgestellt. Das Graffiti sollte möglichst authentisch werden, wie eine Parole irgendeines Friedensaktivisten. Und das am Bunker auf dem Hamburger Heiligengeistfeld - was für eine geballte Symbolik!