Archäologie-Ausstellung in Berlin Die spektakulärsten Funde Deutschlands

Die archäologische Ausstellung "Bewegte Zeiten" in Berlin trägt Exponate aus allen Teilen des Landes zusammen. Darunter sind auch Stars wie die Himmelscheibe von Nebra oder die Venus vom Hohle Fels.
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Zu den Prunkstücken der Ausstellung gehört der Berliner Goldhut. Er stammt aus der Bronzezeit und wird zusammen mit zwei weiteren ähnlichen Exponaten gezeigt, die in Süddeutschland gefunden wurden. Archäologen vermuten, dass das etwa 75 Zentimeter hohe Stück aus Goldblech einst für religiös-kultische Zwecke eingesetzt wurde. Der Berliner Goldhut stammt übrigens nicht aus einer Ausgrabung, er wurde vom Berliner Museum für Vor- und Frühgeschichte im Kunsthandel erworben und zuvor vermutlich von Raubgräbern gefunden.

Foto: Staatliche Museen zu Berlin/ Claudia Plamp
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Dieser Destillierkolben stammt aus Wittenberg. Er ist Teil eines etwa 500 Jahre alten Alchemistenlabors, dass von Archäologen mühevoll rekonstruiert wurde.

Foto: Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt/ Juraj Lipták
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Einer der Stars der Ausstellung ist die berühmte Himmelscheibe von Nebra. Sie liegt normalerweise im Landesmuseum Halle. Die fast 4000 Jahre alte Bronzescheibe mit Goldapplikationen gilt als früheste Darstellung des Himmels überhaupt. Das ungewöhnliche Stück aus Sachsen-Anhalt wurde dem Landesarchäologen von Kunstdealern angeboten - er alarmierte die Polizei und stellte das Stück sicher.

Foto: Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt/ Juraj Lipták
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Die Ausstellung "Bewegte Zeiten" im Martin-Gropius-Bau in Berlin trägt etliche berühmte Funde aus ganz Deutschland zusammen. Die Landesämter für Archäologie schickten ihre wichtigsten Exponate.

Foto: Staatliche Museen zu Berlin/ David von Becker
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Die Ausstellung ist nicht chronologisch, sondern thematisch aufgebaut. Es geht um Themen wie Handel, Austausch, Innovationen oder Kriege - von der Steinzeit bis ins 20. Jahrhundert.

Foto: Staatliche Museen zu Berlin/ David von Becker
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Diese Bronzestücke stammen aus Brandenburg, es ist der Bronzehort vom Burgberg Lebus. Die über hundert Einzelstücke bestehen aus Beilen, Ringen und einem Schwertfragment, insgesamt wiegt der Fund rund 22 Kilogramm.

Foto: Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege/ Detlef Sommer
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Diese Götterbüste des römischen Gottes Apollo stammen aus dem 2. Jahrhundert nach Christus. Normalerweise wird das Stück aus Schildpatt im Landesmuseum Bonn gezeigt.

Foto: Landes Museum Bonn/ Jürgen Vogel
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In der deutschen Vergangenheit ging es auch kriegerisch zu. Diese Pfeilspitzen sind Zeuge einer der ältesten Schlachten in Nordeuropa, der bronzezeitlichen Schlacht im Tollensetal im heutigen Mecklenburg-Vorpommern.

Foto: Landesamt für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern
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Auch Stücke aus der jüngeren Vergangenheit werden in Berlin gezeigt. Diese Bronze eines Reiters wurde von dem deutschen Bildhauer Fritz Wrampe 1933/34 erschaffen. Die Skulptur gehört zum Berliner Skulpturenfund: 2010 wurden einige Kunstgegenstände wiederentdeckt, die nach ihrer Beschlagnahmung durch das nationalsozialistische Regime verschollen waren.

Foto: Staatliche Museen zu Berlin/ Achim Kleuker
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Aus dem bekannten Römerlager Haltern, in dem etliche Funde gemacht wurden, stammt dieses Kopffragment. Es war wohl einst die Verzierung einer Kline, so werden Liegen genannt. Nach dem Tod wurde sein Besitzer auf der Kline aufgebahrt. Die Rekonstruktion des Holzteils wurde in diesem Fall durch den Einsatz von Elementen aus dem 3D-Druck möglich.

Foto: LWL-Archäologie für Westfalen/ Stefan Brentführer ¿ ¿ ¿ ¿ ¿ ¿
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Diese Öllampen wurden im Stadtgebiet von Köln gefunden, sie stammen aus der Römerzeit, dem ersten Jahrhundert nach Christus.

Foto: Römisch-Germanisches Museum Köln/ Axel Thünker/ DGPh
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Ein weiterer Star der Ausstellung - die Venus vom Hohle Fels. Die Figur aus Mammut-Elfenbein ist zwischen 35.000 und 40.000 Jahre alt und gilt weltweit als eine der ersten Darstellungen des menschlichen Körpers. Sie wurde 2008 in einer Höhle auf der Schwäbischen Alb entdeckt.

Foto: Naturrgeschichtliches Museum Bla
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Diese Fibel aus Gold, ein Verschluss für Gewänder, stammt aus der Zeit der Merowinger im 7. Jahrhundert. Die roten Steine sind aus dem Mineral Almandin.

Foto: Landesmuseum Bonn/ Jürgen Vogel
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