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"Dinorado" in der Wüste Die Saurierfunde von Coahuila

Im Bundesstaat Coahuila im Nordosten von Mexiko liegen einige der bedeutendsten Fundstellen von Dinosaurier-Skeletten weltweit. Allein in der frühzeitlichen Delta-Region nördlich und westlich der Provinzhauptstadt Saltillo entdeckten Forscher die Überreste von fast 40 Sauriern.
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Buddeln im "Dinorado": Geologe Hector Rivera Sylva vom Wüstenmuseum in Saltillo zeigt Wirbelknochen eines Dinosauriers an der Fundstelle nahe der Ortschaft Porvenir de Jalpa im mexikanischen Bundesstaat Coahuila.

Foto: Denis Düttman/ dpa
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Heiße Hochebene: Studenten der Universität Heidelberg nehmen Proben an der Kreide-Tertiär-Grenze, bei rund 40 Grad.

Foto: Dennis Düttmann/ dpa
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Wüstenfund nahe Porvenir de Jalpa: Der Karlsruher Paläontologe Eberhard Frey (l.) und ein Student bedecken eingegipste Dinosaurierknochen mit Schutt, um sie vor der Witterung zu schützen.

Foto: Denis Düttmann/ dpa
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Viele Fundstücke aus der Region sind im Wüstenmuseum von Saltillo zu sehen: Ammoniten, Fossilien von urzeitlichen Fischen und Dinosaurierknochen. Mittlerweile nutzt auch die Regionalregierung die Funde als Marketing-Instrument. Im April erklärte der Gouverneur Coahuila zum "Dinosaurier-Staat". Die offiziellen Autokennzeichen ziert nun der Kopf eines Tyrannosaurus rex.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?