"Dinorado" in der Wüste Die Saurierfunde von Coahuila
Buddeln im "Dinorado": Geologe Hector Rivera Sylva vom Wüstenmuseum in Saltillo zeigt Wirbelknochen eines Dinosauriers an der Fundstelle nahe der Ortschaft Porvenir de Jalpa im mexikanischen Bundesstaat Coahuila.
Heiße Hochebene: Studenten der Universität Heidelberg nehmen Proben an der Kreide-Tertiär-Grenze, bei rund 40 Grad.
Wüstenfund nahe Porvenir de Jalpa: Der Karlsruher Paläontologe Eberhard Frey (l.) und ein Student bedecken eingegipste Dinosaurierknochen mit Schutt, um sie vor der Witterung zu schützen.
Viele Fundstücke aus der Region sind im Wüstenmuseum von Saltillo zu sehen: Ammoniten, Fossilien von urzeitlichen Fischen und Dinosaurierknochen. Mittlerweile nutzt auch die Regionalregierung die Funde als Marketing-Instrument. Im April erklärte der Gouverneur Coahuila zum "Dinosaurier-Staat". Die offiziellen Autokennzeichen ziert nun der Kopf eines Tyrannosaurus rex.