Drei-Schluchten-Damm Land unter am Jangtse

Für den Drei-Schluchten-Damm opfert China ganze Städte. Die Einwohner werden umgesiedelt. Zurück bleiben Ruinen, in denen Arbeiter nach Verwertbarem suchen.
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Der Drei-Schluchten-Damm: Kräne am Südende der Staumauer zeigen, dass das Projekt noch nicht fertig ist. Erst 2009 soll der Bau endgültig abgeschlossen sein. Schon jetzt aber gilt die Jangtse-Staumauer als größte Talsperre der Welt.

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Im Herbstnebel ist der Drei-Schluchten-Damm in seinem ganzen Ausmaß nur schwer zu erkennen. Die Staumauer selbst ist über zwei Kilometer lang. Die Höhe liegt bei 185 Metern.

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Stolze Chinesen: Der Drei-Schluchten-Staudamm ist ein beliebtes Ausflugziel. Sehr gerne lassen sich die Besucher vor einer Skulptur in Buchform ablichten, auf der die Baugeschichte erzählt wird.

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Um die Schiffbarkeit des Jangtse weiter zu sichern, wurde auf der Nordseite ein gigantisches Schleusensystem in den Granit geschlagen. Im Gegensatz zum Damm kamen bei dieser Arbeit ausschließlich Soldaten der Volksarmee zum Einsatz. Auf großen Lettern am Hang wird der Einsatz der Streitkräfte gelobt.

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Schleusenkammer: Die Jangtse-Schleuse besteht aus insgesamt fünf Kammern. In jeder Kammer können mehrere Flussschiffe zur selben Zeit den Höhenunterschied überwinden. Die Durchfahrt durch die gesamte Schleuse dauert einige Stunden. Derzeit wird zusätzlich ein Schiffshebewerk gebaut, um die Zeit zu verkürzen.

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Schleusenausfahrt: Damm-Befürworter erklären, die Staumauer habe die Schiffbarkeit des Jangtse verbessert. Durch die Staustufe hebt sich der Wasserspiegel tatsächlich an. Die Städte am Oberlauf hoffen nun, dass sie durch verbesserte Transportmöglichkeiten wirtschaftlich profitieren.

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Abbrucharbeiten in Fengdu: Die Stadt am Jangtse ist eine von 13 großen Kommunen, die im Drei-Schluchten-Stausee versinken werden. Mittlerweile wurde Fengdu größtenteils geräumt. Arbeiter suchen in den zurückgebliebenen Ruinen nach Verwertbarem.

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Fengdu am Jangtse: Ehemals lebten 50.000 Menschen in der Stadt. Heute tummeln sich lediglich Abbruchtrupps in den Ruinen.

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Stein für Stein tragen Arbeiter einen Wohnblock in Fengdu ab. Spätestens 2009 werden die Ruinen im Jangtse-Stausee versunken sein. Auf dem gegenüberliegenden Ufer ist Neu-Fengdu zu erkennen. Die chinesische Regierung hat die Stadt aus dem Boden gestampft, um den umgesiedelten Einwohnern eine Heimat zu geben.

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Arbeiterlager: Neben der Ruinenstadt haben sich die Abbruchtrupps angesiedelt.

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